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Menschenrechte: UNO vermutet Kriegsverbrechen von Terrormiliz IS im Irak



Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) begeht laut den Vereinten Nationen im Irak Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit, möglicherweise sogar Genozid. Ein am Dienstag veröffentlichter UNO-Bericht hat aber auch weitere Akteure des Kriegs im Visier.

Der IS begehe im Irak weiterhin Verbrechen gegen Menschenrechte und humanitäre Rechte, darauf weist ein Bericht der UNO-Unterstützungsmission im Irak (UNAMI) und des UNO-Hochkommissariats für Menschenrechte hin. Der Bericht umfasst den Zeitraum vom Mai bis Oktober des letzten Jahres.

Mehrere Massengräber seien entdeckt worden, vor allem in Gebieten, die vom IS kontrolliert wurden und danach wieder von Regierungstruppen zurückerobert wurden. In einem der Gräber liegen laut Bericht 377 Leichen. Ein Teil der Gräber gehe jedoch auf die Zeit unter dem Diktator Saddam Hussein zurück.

Einige der Verbrechen seien möglicherweise als Genozid zu werten, heisst es im Bericht. Nicht nur der IS, auch die irakischen Streitkräfte sowie Milizen, darunter die kurdische Peschmerga, werden im Bericht erwähnt. Insgesamt seien 18'802 Zivilisten getötet worden. 36'245 wurden vom Januar bis Oktober 2015 verletzt. (sda)

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