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Schneefälle: Im Mittelland kam es zu mehr als einem Dutzend Unfällen



Schwierige Strassenverhältnisse, Selbstüberschätzung und mangelnde Vorsicht haben in der Nacht von Freitag auf Samstag auf Aargauer und Solothurner Strassen zu mehr als einem Dutzend Unfällen geführt. Fünf Personen zogen sich dabei Verletzungen zu.

Im Kanton Aargau ereignete sich der erste Unfall am frühen Freitagabend um 18.30 Uhr noch vor dem Einsetzen des starken Schneefalls. Eine 21-jährige Deutsche übersah in Sulz AG bei einem Abbiegemanöver ein entgegenkommendes Auto. Beim Zusammenprall wurden drei Personen leicht verletzt.

Bei vier der sechs Unfälle im Kanton Aargau handelte es sich um Selbstunfälle, wie aus einer Mitteilung der Kantonspolizei hervorgeht. In Ziehen geriet ein 18-jähriger Neulenker mit seinem Auto kurz vor Mitternacht gegen eine Böschung. Das Fahrzeug kippte um, der Fahrer verletzte sich leicht.

In Strengelbach verlor um 01.45 Uhr ein Neulenker die Herrschaft über sein Auto, als er eine Strasse überqueren wollte. Das Auto des 19-Jährigen prallte gegen die Wand eines Carports. Der Unfallfahrer erlitt leichte Verletzungen. Weitere Unfälle ereigneten sich in Villmergen, Neuenhof und Sins.

Keine Verletzten in Solothurn

In der Nacht auf Samstag kam es auch auf dem Solothurner Strassennetz zu rund zehn Verkehrsunfällen wegen Schneefalls und vereister Strassen. Es handelte sich grösstenteils um Selbstunfälle. Verletzt wurde dabei niemand.

Die Unfälle ereignete sich laut der Solothurner Kantonspolizei auf dem gesamten Kantonsgebiet. Auf der Aarauerstrasse in Obergösgen ereigneten sich nach 22.20 Uhr gleich zwei Verkehrsunfälle.

Auf der A5 in Richtung Neuenburg geriet auf der Höhe von Grenchen ein Fahrzeug ins Schleudern. Es kollidierte zuerst mit der Mittelleiteinrichtung, überquerte danach beide Fahrspuren und kollidierte dann mit der seitlichen Leitplanke. Auf dem Pannenstreifen kam es schliesslich zum Stillstand. (sda)

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