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Mode: H&M verkauft im dritten Quartal mehr Kleider



Der starke Dollar und der heisse August in Europa haben dem schwedischen Modekonzern H&M in diesem Sommer zwar zu schaffen gemacht. Doch das Unternehmen gibt sich unbeeindruckt und baut das Geschäft weiter im grossen Stil aus.

Der Umsatz kletterte von 38.8 Milliarden schwedischen Kronen im Vorjahreszeitraum um fast ein Fünftel auf rund 46 Milliarden Kronen (5.3 Milliarden Franken). Mit 5.3 Milliarden Kronen (614 Millionen Franken) verdiente H&M etwa genauso viel wie im dritten Quartal 2014.

Nach neun Monaten belief sich der Umsatz auf rund 132 Milliarden Kronen (+22 Prozent). Der Gewinn lag bei 15.3 Milliarden Kronen (+12 Prozent).

Zu schaffen machte H&M der Dollar. Der Konzern lässt seine Waren überwiegend in Asien fertigen und die Verträge mit Zulieferern laufen in US-Dollar. Die Schweden müssen daher auch ihre Ausgaben in Dollar bestreiten. Vor allem im dritten Quartal stiegen die Beschaffungskosten.

Der warme August habe die Geschäfte zudem belastet, erklärte Unternehmenschef Karl-Johan Persson am Donnerstag in Stockholm: «Als das Wetter im September wieder normaler wurde, haben die Verkäufe wieder angezogen.»

Starker Franken hilft in der Schweiz

Für die Schweiz weist H&M nach neun Monaten einen um 18 Prozent höheren Umsatz aus. Doch dieses Plus ist dem erstarkten Franken zu verdanken. In Schweizer Franken gerechnet blieb der Umsatz konstant. H&M betreibt in der Schweiz 96 Läden.

Der schwedische Konzern, zu dem neben der Marke H&M auch andere Ketten wie Cos, Monki oder Cheap Monday gehören, setzt seinen Expansionskurs fort.

Rund 400 neue Läden sollen allein in diesem Jahr eröffnen, im Oktober will das Unternehmen nach Indien und Südafrika vordringen. Neuseeland, Zypern und Puerto Rico sollen folgen. Auch ihr Online-Geschäft bauen die Schweden aus: In der Schweiz und Russland läuft es im Herbst an. Im Juli sei zudem die Kosmetik-Linie H&M Beauty erfolgreich gestartet. (sda/dpa)

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