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Swissquote macht mehr Gewinn auch dank Kryptowährungen



Die Onlinebank Swissquote macht mehr Gewinn als erwartet - auch dank des Booms bei den Kryptowährungen. Die Nachfrage nach Kontoeröffnungen für Bitcoin und Co. ist derart gross, dass Swissquote die Anträge teils nur mit Verzögerungen bewältigen kann.

Der Gesamtertrag für das Geschäftsjahr werde mit etwa 186 Millionen Franken über den Erwartungen liegen, teilte Swissquote am Freitag mit. Der Vorsteuergewinn betrage rund 45 Millionen Franken.

Damit überbieten die erwarteten Zahlen die bereits hohen Erwartungen. Swissquote hatte im vergangenen August für das erste Halbjahr einen Gesamtertrag von 90.5 Millionen Franken verzeichnet, eine Zunahme um 16.5 Prozent.

Für das zweite Halbjahr hatte Swissquote mit einer Verdoppelung der bereits guten Geschäftszahlen gerechnet. Diese Erwartung wurde nun noch übertroffen. Im Gesamtjahr 2016 hatte die Onlinebank einen Gesamtertrag von 150.2 Millionen Franken erzielt. Damit steigt der erwartete Ertrag für 2017 um fast 24 Prozent.

Tausende Anträge pro Woche

Bereits das traditionelle Geschäft von Swissquote verbesserte sich deutlich. Zweiter Grund für den höheren Gewinn sei das starke Interesse am Handel mit Kryptowährungen.

Zurzeit gehen bei Swissquote jede Woche mehrere tausend Anträge auf Kontoeröffnungen ein. Die bankenstandardmässige Prüfung erfordere Zeit. Deshalb komme es bei den Eröffnungen von Konten für Digitalwährungen teils zu Verzögerungen, schreibt die Onlinebank.

Swissquote hatte im vergangenen Juli als erste europäische Onlinebank den Handel mit Kryptowährungen lanciert. Inzwischen bietet sie den Handel mit fünf Digitalwährungen an: Bitcoin, Bitcoin Cash, Ether, Litecoin und Ripple. (sda)

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