Digital

Kurswechsel

Facebook entschuldigt sich bei Transvestiten

02.10.14, 12:01 02.10.14, 15:46

Das soziale Internetnetzwerk Facebook hat sich im Streit um die verpflichtende Verwendung von Klarnamen mit Vertretern von Lesben, Schwulen, Bi- und Transsexuellen auf einen Kompromiss geeinigt. «Der Geist unserer Regeln besagt, dass auf Facebook jeder den Namen verwenden kann, den er auch im Alltag nutzt», erklärte Facebook-Produktchef Chris Cox am Mittwoch. «Für Sister Roma ist das Sister Roma, für Lil Miss Hot Mess ist das Lil Miss Hot Mess.» Facebook entschuldige sich bei den Betroffenen.

Der Streit um die Klarnamen-Regelung war vor einigen Wochen entstanden, als die Nutzerkonten hunderter Transvestiten gesperrt zu werden drohten. Aber auch Richter, Sozialarbeiter, Lehrer oder Missbrauchsopfer seien interessiert, ihre Konten nicht mit ihren echten Namen zu führen, sagte Mark Snyder, Sprecher des Zentrums für Transgender-Gesetze.

Facebook wolle Lösungen suchen, «damit wir alle online genauso sein können wie im echten Leben», sagte Snyder nach der Unterredung mit Facebook-Vertretern. Künftig sollen die Facebook-Nutzer neue Möglichkeiten haben, um sich zu identifizieren. Snyder erwartet, dass eine für Donnerstag geplante Demonstration vor dem Rathaus von San Francisco nun zu einer Feier umgewandelt wird. (sda/afp)

Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

So macht sich Blizzard über EA lustig: «StarCraft 2» ist ab sofort kostenlos spielbar

Der bislang kostenpflichtige erste Teil von «Starcraft 2» ist ab sofort gratis. Blizzards Aktion ist offenbar ein Seitenhieb gegen EAs umstrittenes Bezahlmodell bei «Star Wars: Battlefront 2».

Blizzards Strategiespiel «StarCraft 2» ist ab sofort als Free-to-Play-Angebot erhältlich – zumindest der bislang kostenpflichtige erste Teil «Wings of Liberty». Dazu gehört auch der Mehrspielermodus für ungewertete Partien und für selbst erstellte Spiele. 

Blizzard hat die Aktion mit einer Reihe von Tweets angekündigt, die offenkundig als Seitenhieb in Richtung EA und «Star Wars: Battlefront 2» gedacht sind. Bei EAs neuem Spiel wird der Spieler nach dem Kauf des Games …

Artikel lesen