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Weiter unten zeigen wir, wie man Facebook, Dropbox und Co. vor ungewolltem Zugriff schützt.
bild: shutterstock

So machst du deinen Instagram-Account um Welten sicherer

Endlich hält auch bei der populären Facebook-Tochter die Zwei-Faktor-Authentifizierung «langsam» Einzug. Für andere populäre Dienste gibt's den praktischen Schutz bereits. Wir erklären, wie es geht.



Es hat lange gedauert. Zu lange, aus Sicht von IT-Sicherheitsexperten und Instagram-Nutzern, deren Profil von Kriminellen gehackt wurde.

Doch nun soll es demnächst so weit sein, wie der US-Techblog Tech Crunch berichtet: Instagram verbessere die Sicherheitsvorkehrungen massiv und lanciere endlich die Zwei-Faktor-Authentifizierung, kurz 2FA genannt.

Von dem komplizierten Begriff sollte sich niemand abschrecken lassen. Denn eigentlich müsste die 2FA längst Standard sein für alle populären Online-Dienste.

Kurz gesagt geht es darum, dass man das eigene Nutzer-Konto durch eine zusätzliche Sicherheitsstufe wirksam vor fremden Zugriffen schützen kann. Neben dem gewohnten Passwort müssen beim Anmelde-Prozess weitere Informationen angegeben werden, die nur der rechtmässige Besitzer zur Verfügung hat.

So funktioniert's

Zunächst muss man die eigene Handy-Nummer in den Instagram-Einstellungen registrieren und bestätigen. Daraufhin erhält man jeweils über die Mobilfunkverbindung eine Nachricht mit einem Code zur Identifizierung. Diesen muss man bei der Anmeldung ins Foto-Netzwerk eingeben.

Die optionale Sicherheitsfunktion soll bereits für die ersten Instagram-Nutzer verfügbar sein, wie ein Sprecher der Facebook-Tochter gegenüber Tech Crunch bestätigte. Das Rollout der 2FA erfolgt «langsam». Das heisst, es könnte auch noch einige Tage (oder gar Wochen?) dauern.

GMX und andere Spätzünder

Instagram habe viel zu spät reagiert, kritisiert der US-Techblog The Verge die Einführung der wichtigen Funktion. Bekanntlich gehört die US-Firma seit 2012 zum Facebook-Konzern. Facebook-Nutzer können ihr Profil seit bald fünf Jahren mit der 2FA schützen.

Der Fairness halber muss aber auch erwähnt werden, dass nicht nur Instagram die Lancierung verschlafen, respektive bewusst verzögert hat. Die Website twofactorauth.org listet alle wichtigen Online-Dienste auf und verrät, ob und wie sie die Sicherheitsfunktion implementiert haben. Ein schlechtes Beispiel ist dabei der Webmail-Anbieter GMX. Aber auch Reddit bietet noch keinen Schutz durch 2FA an.

Wichtige Dienste mit 2FA

Die folgenden populären Online-Dienste bieten 2FA, das manchmal auch als «Two-Step Verification» bezeichnet wird, bereits an. Gerade von Nutzern, die das gleiche Passwort für mehrere Dienste benutzen, sollte die Sicherheitsfunktion unbedingt aktiviert werden:

In diesem (englischsprachigen) Video werden die Vorteile von 2FA anhand des Google-Kontos erklärt

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YouTube/Google

Ist die neue Sicherheitsfunktion bei deinem Instagram-Account schon verfügbar?

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    Alle Leser-Kommentare
  • unejamardiani 18.02.2016 09:12
    Highlight Highlight Seit damals 2011 mein WoW Account gehackt wurde nutze ich Überall wo ich kann 2Stufen-Authentifizierung. Übrigens hat Microsoft ein tolle Android App dafür :) Da müsst ihr keinen Codes eingeben, ihr müsst lediglich das Einloggen bestätigen... sehr komfortabel :)
    https://play.google.com/store/apps/details?id=com.microsoft.msa.authenticator

    Finde es super das Watson die User auf solche Sachen aufmerksam macht.
  • Madison Pierce 17.02.2016 22:32
    Highlight Highlight Das Prinzip ist nicht schlecht, aber für soziale Netzwerke oder Foren wäre mir das zu aufwändig. Ist ja kein Online Banking.
  • Jimmy :D 17.02.2016 18:14
    Highlight Highlight Hahaha heute hat Facebook mich gefragt ob ich mich nun NUR noch per 4-stelligen Code einloggen will.
    • unejamardiani 18.02.2016 09:08
      Highlight Highlight 4 stelligen Codes nennt man PIN und du kannst dich damit nur auf den Geräten anmelden auf denen du dies eingerichtet hast. Tatsächlich wird die sicherheit deines Accounts dadurch erhöht weil du dein eigentliches Passwort effektiv nur 1mal eingibst pro Gerät. Sprich fängt jemand deine PIN ab bei der Eingabe nützt ihm dies nichts da diese an ein Gerät gebunden ist, dein Passwort kann mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht ausgespäht werden.
    • Jimmy :D 18.02.2016 09:48
      Highlight Highlight Danke, schon wieder etwas gelernt;)
      Dann werd ich das in diesem Falle anpassen.
  • GreenBerlin 17.02.2016 17:38
    Highlight Highlight Gut und recht, aber:

    Mehr Sicherheit = weniger Datenschutz.

    Ein Prinzip, welches sehr häufig zutrifft und man sich ab und an vergegenwärtigen sollte.
    • unejamardiani 18.02.2016 09:14
      Highlight Highlight In welchem Zusammenhang stehen denn Sicherheit und Datenschutz? Ich verstehe nicht ganz auf was du da hinaus willst?
    • kEINKOmmEnTAR 18.02.2016 10:12
      Highlight Highlight Es geht darum dass die Handynummer angegeben werden muss, das ist ein deutlicher Verlust an Datenschutz.

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