Ebola
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Drei Länder als Empfänger

EU gibt 62 Millionen Euro als Ebola-Hilfe

07.12.14, 05:55

EU-Entwicklungskommissar Neven Mimica kündigte die Hilfen in Guinea an. Bild: JULIEN WARNAND/EPA/KEYSTONE

Die Europäische Union hat den drei am stärksten vom Ebola-Ausbruch betroffenen Ländern in Westafrika weitere Unterstützung zugesichert. Guinea, Liberia und Sierra Leone sollen 62 Millionen Euro zur Bekämpfung der lebensbedrohlichen Krankheit erhalten.

Dies wurde während eines Besuchs von EU-Entwicklungskommissar Neven Mimica am Samstag in Guinea mitgeteilt. Dabei wurden von EU-Seite bis 2020 weitere 244 Millionen Euro für Entwicklungsprojekte in dem Land zugesagt. Die EU und ihre Mitgliedstaaten haben bislang mehr als eine Milliarde Euro für die Ebola-Bekämpfung versprochen.

Trotz aller Hilfsmassnahmen sterben in Westafrika weiterhin viele Menschen an Ebola. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) kamen allein in Guinea, Liberia und Sierra Leone bislang knapp 6200 Menschen ums Leben

Die WHO geht davon aus, dass es eine hohe Dunkelziffer gibt. Zudem werden in der Statistik auch Infektions- und Todesfälle erfasst, bei denen zwar ein dringender Verdacht auf Ebola besteht, jedoch kein eindeutiger Nachweis vorliegt. (sda/dpa)



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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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