Griechenland
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Neue Umfragen

Griechische Oppositionspartei liegt vorn

In Griechenland hat die linke Oppositionspartei Syriza in der Wählergunst zufolge zwar weiter die Nase vorn. Ihr Vorsprung vor der konservativen Regierungspartei Nea Dimokratia ist aber laut zwei am Samstag veröffentlichten Umfragen geschrumpft.

Syriza würde nach einer Umfrage von Rass für die Zeitung «Eleftheros Typos» auf 27,1 Prozent der Stimmen kommen, Nea Dimokratia von Ministerpräsident Antonis Samaras nur auf 23,7 Prozent. Der Abstand hat sich damit gegenüber einer Umfrage im November auf 3,4 Prozentpunkte von 5,3 Prozentpunkten verkleinert. 

Alexis Tsipras, leader of the main opposition left-wing Syriza, speaks with his lawmakers during the first round of voting to elect a new Greek president at the Parliament in Athens on Wednesday, Dec. 17, 2014. Parliament has failed to elect a new Greek president in the first round of voting, leaving another two tries before the government falls and early elections have to be called. The conservative-led government's candidate, former European Commissioner Stavros Dimas, received 160 votes Wednesday, far short of the 200 needed for an outright win. (AP Photo/Thanassis Stavrakis)

Alexis Tsipras, der Chef der Syriza-Partei. Bild: Thanassis Stavrakis/AP/KEYSTONE

Bei einer Umfrage der Universität Makedonien für die Zeitung «Kathimerini» reduzierte sich der Vorsprung auf 6,5 Prozentpunkte von 7,5 Prozentpunkten. Die Befragungen fanden vom 17. bis zum 18. Dezember statt.

Die griechische Regierung muss ihren Kandidaten für das Präsidentenamt, Stavros Dimas, noch diesen Monat im Parlament durchbringen. Im ersten Wahlgang fiel er durch. Falls Dimas auch im zweiten und dritten nicht durchkommt, muss laut Verfassung ein neues Parlament gewählt werden. 

Syriza-Chef Alexis Tsipras hatte sich vor kurzem zum Verbleib des Landes in der Euro-Zone bekannt. Syriza lehnt aber die Rettungspolitik von EU und IWF ab. Griechenland ist seit 2010 mit zwei Rettungsprogrammen von insgesamt 240 Milliarden Euro im Kampf gegen die Schuldenkrise über Wasser gehalten worden. Das Land will im kommenden Jahr an die Finanzmärkte zurückkehren. (feb/sda/reu)



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