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Britain's Prime Minister Theresa May, left, flanked by Japan's Prime Minister Shinzo Abe (behind May) is welcomed by Master of Tea Ceremony Sen Sosa, right, upon her arrival for a tea ceremony at the Omotesenke Fushin'an in Kyoto, western Japan, Wednesday, Aug. 30, 2017. (Kim Kyung-hoon/Pool Photo via AP)

Theresa May unterwegs bei einem Staatsbesuch in Japan.  Bild: AP/Pool Reuters

Rücktritt? Denkste! Brexit-May will auch bei den nächsten Wahlen wieder antreten

31.08.17, 02:48


Die britische Premierministerin Theresa May hat Spekulationen über einen Rücktritt vor Ende der laufenden Wahlperiode zurückgewiesen. Sie will auch bei der nächsten regulären Parlamentswahl im Jahr 2022 wieder antreten.

Dies sagte May der BBC während eines Besuchs im japanischen Kyoto. «Ich bin für die lange Frist da.» Ihre Regierung werde nicht nur den Brexit-Ausstieg aus der EU bewerkstelligen, sondern auch eine bessere Zukunft für das Vereinigte Königreich herbeiführen, sagte die 60-Jährige. In einem ITV News Interview wiederholte sie noch einmal ihre Pläne und versicherte sie sei «keine Drückebergerin».

Viele Parteifreunde Mays dürften angesichts des selbstbewussten Auftretens der Premierministerin die Stirn runzeln. Sie gilt seit der vorgezogenen Parlamentswahl im Juni als angezählt.

Niederlage statt Erdrutschsieg

Viele Beobachter zweifeln daran, dass sie über den EU-Austritt Grossbritanniens im März 2019 hinaus noch eine Zukunft als Regierungschefin hat. Die nächste Wahl auf der Insel ist nicht vor 2022 geplant.

May hatte die von ihr vorgezogene Neuwahl im Juni ohne Not ausgerufen, weil sie auf einen erdrutschartigen Sieg hoffte. Stattdessen verloren die Konservativen ihre Mehrheit.

Mays Regierung ist nun auf die Unterstützung der umstrittenen nordirisch-protestantischen DUP (Democratic Unionist Party) angewiesen. (sda/dpa/reu)

Die Briten schulden der EU Milliarden

Video: srf

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Juliet Bravo 31.08.2017 14:22
    Highlight Der Brexit wird von vielen Briten mittlerweile als Desaster bezeichnet. May wird immer unbeliebter. Und Corbyn und Labour dürfen sich Hoffnungen machen.
    9 2 Melden
  • Trump's verschwiegener Sohn 31.08.2017 10:33
    Highlight Dieser Egoismus und das strikte Ignorieren, dass zu viele Leute einem einfach nicht (mehr) wollen hat ja bei Hillary Clinton schon so super funktioniert und hat uns Trump statt Sanders beschert.
    7 1 Melden
  • Boogie Lakeland 31.08.2017 06:50
    Highlight Und ich möchte will, dass meine Söhne eines Tages Ronaldo und Messi in den Schatten stellen...
    Wenn die Konservativen nicht Angst hätten sich gleich gegenseitig zu zerfleischen bei der Kandidatenkür wär sie schon weg. Wahrscheinlich darf sie sich bei den Brexit Verhandlungen noch etwas unpopulärer machen.
    Johnson, Hammond, Osborne und Co werden es schön beobachten und irgendwann zuschlagen.
    12 3 Melden

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