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37 Tote bei Selbstmordanschlag auf Polizeistation im Irak



Bei einem Selbstmordanschlag auf eine Polizeistation im Irak sind mindestens 37 Menschen getötet worden. Der Angriff habe sich nordwestlich der Hauptstadt Bagdad ereignet, teilte die Polizei am Montag mit. 

Nach Angaben eines Arztes handelte es sich bei den 37 Todesopfern hauptsächlich um Angehörige der Sicherheitskräfte. Sicherheitskreise berichteten von mindestens 40 Toten. 35 Menschen seien zudem verletzt worden. 

Der Selbstmordanschlag mit einem mit Sprengstoff präparierten Fahrzeug richtete sich gegen eine Polizeistation nahe der Stadt Samarra. Mindestens 37 Leichen seien zu einem Spital in Samarra gebracht worden, berichtete der Arzt. 

Im Irak werden immer wieder Anschläge gegen Sicherheitskräfte verübt. In den vergangenen Monaten bekannte sich oft die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) zu den Attentaten. In der vergangenen Woche hatte die irakische Führung Militäreinsätze zur Rückeroberung von durch den IS eingenommenen Gebieten im Westirak angekündigt. (sda/afp/dpa) 

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    Alle Leser-Kommentare
  • zombie1969 02.06.2015 12:42
    Highlight Highlight Solange die islamischen Gesellschaften nicht deutlich zeigen, dass die Gewalttaten des IS, Boko Haram, Hamas etc. abgelehnt werden, solange nicht die Unterstützer dieser Terrorbanden mehr "Likes" bei Facebook bekommen als diejenigen, die sie ablehnen, solange werden sich die Terrorgruppen ermutigt fühlen, weiter zu machen. Die Stimmen der moderaten Muslime sind zu dünn gesät, um gegen den Donner des gewalttätigen Islamismus anzukommen.
    • zombie1969 02.06.2015 12:49
      Highlight Highlight 2)
      Warum das so ist, warum deren Stimmen auch nach Charlie Hebdo kaum wahrzunehmen waren, zeigt eben auch, dass es gar nicht wenige Muslime gibt, die solchen Terrororganisationen entweder gleichgültig gegenüberstehen oder sie insgeheim oder sogar offen gutheissen.

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