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Members of the Italian Parliament sit in the lower chamber after voting on a proposed election law that aims at encouraging coalition-building, especially among smaller parties, in Rome, Wednesday, Oct. 11, 2017.  Major parties on the left and right are backing the law, which calls for a combination of seats assigned by a majority system based on colleges and proportional voting. But it is bitterly opposed by the anti-establishment 5-Star Movement, Italy's largest opposition party in Parliament. It has denounced the proposed law as undemocratic. (Ettore Ferrari/ANSA via AP)

Das italienische Parlament wurde aufgelöst. Bild: AP/ANSA

Präsident löst italienisches Parlament auf und kündigt Wahlen an

28.12.17, 18:36 28.12.17, 19:56

Italien wählt am 4. März sein neues Parlament. Das beschloss der Ministerrat, die Regierung, in Rom, nachdem Präsident Sergio Mattarella am Donnerstagnachmittag die beiden Parlamentskammern aufgelöst hatte. Damit beginnt offiziell die Wahlkampagne in Italien. Die Regierung um Ministerpräsident Paolo Gentiloni bleibt bis zu den Wahlen und dem Antritt eines neuen Kabinetts im Amt.

Vor der Auflösung des Parlaments hatte Gentiloni an seiner Pressekonferenz zum Jahresende eine Bilanz seiner Regierung und der Legislaturperiode gezogen. Der seit Dezember 2016 amtierende Premier äusserte die Hoffnung, dass es zu einem ausgewogenen Wahlkampf komme. Er wünsche sich einen Wahlkampf, in dem die Parteien keine Ängste schüren und Illusionen nähren, sagte der Regierungschef.

Der seit Dezember 2016 amtierende Premier hofft, dass seine Demokratische Partei (PD) auch in Zukunft eine «Rolle im Dienst Italiens» spielen werde, sagte Gentiloni. Die Frage, ob er nach den Wahlen im Amt bestätigt werden könnte, wollte der Regierungschef nicht beantworten.

In den Umfragen liegt derzeit die populistische Fünf-Sterne-Bewegung mit 28 Prozent vorne. Allerdings werden einer Mitte-Rechts-Koalition um Ex-Premier Silvio Berlusconi die meisten Mandate im Abgeordnetenhaus vorhergesagt. Laut Umfragen könnte es Berlusconis Mitte-Rechts-Allianz auf 36 Prozent der Stimmen schaffen.

Die regierenden Sozialdemokraten (PD) unter Ex-Regierungschef Matteo Renzi liegen etwa vier Prozentpunkte hinter der Fünf-Sterne-Bewegung. (sda/apa)



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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Thadic 28.12.2017 22:30
    Highlight Ein kleiner Trost: Berlusconi kandidiert nicht für das Amt des Ministerpräsidenten, denn er dürfte auch nicht wegen seinen rechtlichen Problemen.
    11 1 Melden
  • FrancoL 28.12.2017 21:03
    Highlight Mit grosser Wahrscheinlichkeit wird der Komiker Grill komischerweise der Koalition von rechts zum Sieg verhelfen und damit zum Steigbügelhalter der x-ten Berlusconi Farce.
    Grille meint zu bestimmen, aber er bestimmt nichts er stützt diejenigen die er am meisten stürzen möchte. tragisch-komisch wenn es denn nicht um ein Land wie Italien ginge.
    10 4 Melden
    • FrancoL 29.12.2017 10:32
      Highlight @Sunray; Danke für die Korrektur von Grille auf Grillo, verdanke ich der Autokorrektur.

      Inhalt: Ich weiss ja nicht wie bewandert Du in der italienischen Politik bist, aber viel dürftest Du von der italienischen Politik nicht verstehen.

      Es geht nicht um "Nicht antreten dürfen" es geht um ein Programm der 5-Stelle, dass Teile rechter und Teile linker Politik beinhaltet. 5-Stelle möchte nur alleine regieren und schlägt nach links und rechts und wird somit dem rechten Lager zur Macht verhelfen!
      Italien wählt nun mal nach deinem Spruch, sonst wäre Berlusca nie an die Macht gekommen.
      1 1 Melden
  • profiprofiler 28.12.2017 19:11
    Highlight Dann hoffen wir mal, dass die Wahlen echt sind und das Volk wirklich bestimmen kann... schliesslich hatte ja Caesar auch schon mal den Senat „ausgehebelt“.
    5 8 Melden
  • Thadic 28.12.2017 18:51
    Highlight Schade! Gentiloni hat es gut gemacht wie alle Übergangs-Ministerpräsidenten der vergangenen italienischen Zwischenregierungen. Wahrscheinlich wird es jetzt, wie in Deutschland, eine Pattsituation geben, wobei dies immer noch besser ist als ein Sieg einer der 3 Koalitionen.
    4 5 Melden
    • bebby 28.12.2017 21:29
      Highlight Ja, und ein nochmaliger Leerlauf unter Berlusconi wäre Italien nicht zu wünschen auch wenn dieser für die Medien unterhaltsamer ist.
      8 1 Melden

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