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Members of the Italian Parliament sit in the lower chamber after voting on a proposed election law that aims at encouraging coalition-building, especially among smaller parties, in Rome, Wednesday, Oct. 11, 2017.  Major parties on the left and right are backing the law, which calls for a combination of seats assigned by a majority system based on colleges and proportional voting. But it is bitterly opposed by the anti-establishment 5-Star Movement, Italy's largest opposition party in Parliament. It has denounced the proposed law as undemocratic. (Ettore Ferrari/ANSA via AP)

Das italienische Parlament wurde aufgelöst. Bild: AP/ANSA

Präsident löst italienisches Parlament auf und kündigt Wahlen an



Italien wählt am 4. März sein neues Parlament. Das beschloss der Ministerrat, die Regierung, in Rom, nachdem Präsident Sergio Mattarella am Donnerstagnachmittag die beiden Parlamentskammern aufgelöst hatte. Damit beginnt offiziell die Wahlkampagne in Italien. Die Regierung um Ministerpräsident Paolo Gentiloni bleibt bis zu den Wahlen und dem Antritt eines neuen Kabinetts im Amt.

Vor der Auflösung des Parlaments hatte Gentiloni an seiner Pressekonferenz zum Jahresende eine Bilanz seiner Regierung und der Legislaturperiode gezogen. Der seit Dezember 2016 amtierende Premier äusserte die Hoffnung, dass es zu einem ausgewogenen Wahlkampf komme. Er wünsche sich einen Wahlkampf, in dem die Parteien keine Ängste schüren und Illusionen nähren, sagte der Regierungschef.

Der seit Dezember 2016 amtierende Premier hofft, dass seine Demokratische Partei (PD) auch in Zukunft eine «Rolle im Dienst Italiens» spielen werde, sagte Gentiloni. Die Frage, ob er nach den Wahlen im Amt bestätigt werden könnte, wollte der Regierungschef nicht beantworten.

In den Umfragen liegt derzeit die populistische Fünf-Sterne-Bewegung mit 28 Prozent vorne. Allerdings werden einer Mitte-Rechts-Koalition um Ex-Premier Silvio Berlusconi die meisten Mandate im Abgeordnetenhaus vorhergesagt. Laut Umfragen könnte es Berlusconis Mitte-Rechts-Allianz auf 36 Prozent der Stimmen schaffen.

Die regierenden Sozialdemokraten (PD) unter Ex-Regierungschef Matteo Renzi liegen etwa vier Prozentpunkte hinter der Fünf-Sterne-Bewegung. (sda/apa)

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