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epa05013255 Egyptian scurity check Russian tourists, as they depart from the Sham el-Sheikh airport in Sharm el- Sheikh, Egypt, 05  November 2015. Britain suspended flights from Egypt's Sharm el-Sheikh airport late 04 November 2015 after concerns that an 'explosive device' may have caused the weekend crash that killed 224 people on board a Russian plane flying from Sharm el-Sheikh to St. Petersburg in Russia. The British move followed reports by Russia's Interfax news agency on 03 November 2015 that unusual sounds were recorded in the cockpit as the Russian jet crashed in Egypt's Sinai Peninsula, and US media reports that satellite images had detected a heat flash at the time of the crash.  EPA/KHALED ELFIQI

Sicherheitskontrolle am Flughafen Scharm el Scheich (06.11.2015).
Bild: KHALED ELFIQI/EPA/KEYSTONE

Ex-Sicherheitschef des Flughafens Tel Aviv: «Es ist sehr einfach, eine Bombe an Bord zu schmuggeln – nicht nur in Ägypten»

Russland und Ägypten bestreiten es nach wie vor, doch langsam gilt als gesichert, dass eine Bombe zum Absturz von Metrojet 9268 im Sinai führte. Doch wie könnte eine solche an Bord gelangt sein? Sehr einfach, sagt Rafi Sela, ehemaliger Sicherheitschef des Flughafens Ben Gurion, im Interview.

06.11.15, 15:09 09.11.15, 15:14


Gehen wir davon aus, dass Metrojet 9268 durch eine Bombe ...
Rafi Sela: ... es ist inzwischen eine Tatsache, dass eine Bombe an Bord dieses Flugzeugs explodiert ist. Ägypten und Russland portieren zwar weiterhin alle möglichen anderen Erklärungen, aber Grossbritannien und die USA haben auf Satellitenaufnahmen eine Explosion festgestellt.

Es kursiert auch eine Theorie, wonach die Explosion auf ein Triebwerk zurückgeht.
Das wäre das erste Mal in der Geschichte der Luftfahrt. Vielleicht war der Sprengsatz am Triebwerk befestigt. Aufgrund der Hitze und der Vibration wäre das aber sehr schwierig zu bewerkstelligen. Nein, es muss ein Sprengsatz gewesen sein. Welcher Machart er war und wie er zur Explosion gebracht wurde, wird die Untersuchung der Trümmer zutage fördern. Ägypten und Russland mögen sich dagegen sträuben, aber letztlich wird die Wahrheit ans Licht kommen.

Rafi Sela ist israelisch-deutscher Doppelbürger und ehemaliger Sicherheitschef des Flughafens Ben Gurion in Tel Aviv.
bild: zvg

Wenn es eine Bombe war, stellt sich die Frage, wie sie an Bord gelangte.
Ich bin kein intimer Kenner des Sicherheitskonzepts am Flughafen von Scharm el Scheich. Aber ich sage seit zehn Jahren, dass die Sicherheitsvorkehrungen der meisten Flughäfen weltweit ein Witz sind. Es ist sehr einfach, eine Bombe an Bord eines Flugzeugs zu schmuggeln. Die US-Flugsicherheitsbehörde TSA fiel bei Undercover-Tests Anfang Jahr in 95 Prozent der Fälle durch! Das zeigt doch klar, dass es keine Sicherheit gibt.

Wo liegt das Problem?
Die Aufgabe, Sprengstoff und Waffen im Handgepäck aufzuspüren, ist unlösbar. Beim aufgegebenen Gepäck ist es einfacher: Waffen im herkömmlichen Sinn sind keine Priorität, weil Passagiere während des Flugs keinen Zugriff darauf haben. Also kann sich das Personal auf Sprengstoff konzentrieren. Mit einem modernen Screening-System ist das gut zu bewältigen. Beim Handgepäck sieht die Sache anders aus, das Sicherheitspersonal muss alle möglichen Waffen und Sprengstoff aufspüren – und das auch noch unter Zeitdruck.

«Statt der Koffer sollten wir Personen durchleuchten. Statt nach der Bombe sollten wir nach der Absicht suchen.»

Rafi Sela

Dann müssen wir damit leben, dass wer will, eine Bombe an Bord eines Flugzeugs schmuggeln kann?
​Wir müssen akzeptieren, dass die Kontrolle von Handgepäck ein aussichtsloser Kampf ist. Jeder, der sich ernsthaft mit dem Thema Flugsicherheit auseinandersetzt, weiss das. Es ist ja nicht so, dass diese Leute die Bombe einfach in ihrem Koffer verstauen. Es gibt unzählige Wege, sie zu tarnen. Es gibt die Möglichkeit, die Bombe auf mehrere Koffer aufzuteilen oder sie im Koffer eines ahnungslosen Mitreisenden unterzubringen. Das Personal an den Sicherheitskontrollen soll all das in weniger als einer Minute zuverlässig aufspüren. Mit Verlaub, niemand schafft das.

Was liesse sich verbessern?
Die überwältigende Mehrheit des Handgepäcks ist sauber. Ein Koffer nach dem anderen, der durch den Scanner läuft, enthält nichts Verdächtiges. Diese Routine ist für das Personal hinter den Bildschirmen sehr gefährlich, weil sich das Gehirn an die Bilder der harmlosen Koffer gewöhnt. Manche Flughäfen bauen sporadisch ein Dummy-Bild eines verdächtigen Koffers ein, sozusagen um das Sicherheitspersonal aufzuwecken. Ich halte das für eine gute Sache. Doch letztlich braucht es einen Paradigmawechsel: Statt der Koffer sollten wir Personen durchleuchten. Statt nach der Bombe sollten wir nach der Absicht des Attentäters suchen.

«Ich wage zu behaupten, dass wir in Israel den Todespiloten von Germanwings gestoppt hätten. Ganz bestimmt war sein Verhalten vor Antritt des Flugs auffällig.»

Rafi Sela

Wie lässt sich eine kriminelle Absicht erkennen?
Der Terrorismus wird immer raffinierter. Koffer zu durchsuchen, ist die letzte Verteidigungslinie. Wer Anschläge konsequent verhindern will, muss früher ansetzen, eben bei der Absicht. Eine solche im Verhalten und in der Körpersprache eines Passagiers, eines Besatzungsmitglieds oder eines Flughafen-Angestellten zu erkennen, setzt professionell und kontinuierlich geschultes Sicherheitspersonal voraus. Aber die nötige Technik sowie die wissenschaftlichen Grundlagen in der Verhaltensforschung sind da.

Wie funktionert das konkret?
Kameras und Computer, die das Verhalten von Passagieren, Besatzungsmitgliedern und Angestellten an einem Flughafen analysieren, können 80 Prozent der Personen zuverlässig als harmlos «aussortieren». Weiteren zehn Prozent stellen Sie ein paar Fragen, wie wir das am Flughafen Ben Gurion tun, und schauen, wie sie reagieren. Schon haben Sie 90 Prozent der Personen überprüft, was sehr effektiv ist. Nehmen wir an, ein Terrorist versteckt seine Bombe im Gepäck einer anderen Person. Bei ihm selbst wird man nichts finden. Doch sein Verhalten kann er nicht verstecken. Ich wage zu behaupten, dass wir in Israel den Todespiloten von Germanwings gestoppt hätten. Ganz bestimmt war sein Verhalten vor Antritt des Flugs auffällig.

Israel hat eine einzigartige Bedrohungslage, doch auch Ägypten müsste aufgrund seiner Abhängigkeit vom Tourismus doch ein Interesse daran haben, seine Flughäfen so sicher wie möglich zu betreiben.
Ägypten hat strenge Sicherheitsvorkehrungen für seine eigenen Bürger. Die Polizei kann sie anhalten, durchsuchen, befragen, mit ihnen tun, was immer sie wollen. Den Touristen hingegen wollen sie das nicht zumuten, aus Angst, dass sie sonst wegbleiben. Dasselbe gilt im Übrigen für Europa und die USA. Für uns Sicherheitsexperten ist das ein Dilemma: Wenn sich ein Ehepaar am Flughafen streitet, dann fällt das auf und wir wollen sie befragen. Natürlich versuchen sie nicht, eine Bombe an Bord zu bringen, aber das können wir im Voraus nicht wissen. Ich halte diesen Eingriff in die Privatsphäre für vertretbar, denn er dient der allgemeinen Sicherheit. Andere sehen es anders.

epa05013692 Luggage is scanned at security at Sharm el-Sheikh airport, in Sharm el-Sheikh, Egypt, 06 November 2015. Airlines will begin flying stranded British tourists home 06 November after the government in London permitted flights from Egypt's Sharm el-Sheikh resort to resume. Earlier, British Prime Minister David Cameron maintained that the crash of a Russian passenger jet, which killed 224 people in Egypt, was 'more likely than not' caused by a bomb, despite Russian and Egyptian leaders' calls for all sides to await results of an official investigation.  EPA/KHALED ELFIQI

Gepäckkontrolle am Flughafen Scharm el Scheich (06.11.2015).
Bild: KHALED ELFIQI/EPA/KEYSTONE

Diese anderen kritisieren «Racial Profiling».
​Das ist ein Begriff, den die Politik erfunden hat und der nichts mit einer seriösen Sicherheitskontrolle zu tun hat. Ein System, das auf solchen Vorurteilen beruht, wäre einfach auszuhebeln. Ein Terrorist könnte einem weissen Schweden damit drohen, seine Familie zu töten, wenn er nicht einen Koffer mit einer Bombe an Bord nimmt. Wenn das Sicherheitspersonal weisse Personen ignoriert, wird er an Bord gehen, um seine Familie zu retten. Wenn es nach auffälligem Verhalten Ausschau hält, wird es seine Not sofort erkennen und ihn stoppen.

Wie schwer wiegt der Umstand, dass man in Ägypten offenbar für wenig Geld an der Sicherheitskontrolle vorbeigeführt wird?
​Das ist sicher ein Problem, aber nicht nur in Ägypten. «Fast Track» gibt es auch in den USA! Da müssen Passagiere mit einem First-Class-Ticket ihre Laptops nicht herausnehmen. In Ägypten sind es vielleicht 20 Dollar, in den USA 10'000, aber im Resultat ist beides Bestechung. Die USA haben noch ein anderes Problem: Sie bieten Vielfliegern eine Sicherheitsüberprüfung an. Wenn sie bestehen, können sie fortan mit minimaler Kontrolle einreisen. Doch dieser Check ist eine Momentaufnahme, die nichts darüber aussagt, wie dieselbe Person ein Jahr später tickt.

Wenn man Ihnen zuhört, könnte man meinen, um die Sicherheit an amerikanischen Flughäfen sei es noch schlechter bestellt als in Ägypten.
Vor ein paar Jahren sagte ich als Experte vor einem Ausschuss des US-Repräsentantenhauses aus. Sie befragten mich über Sicherheitslücken an amerikanischen Flughäfen und ich antwortete: «Post». Sie nehmen mir mein 125-Milliliter-Fläschchen Parfüm ab, aber der Postsack geht unkontrolliert in den Frachtraum von Passagiermaschinen. Zum Vergleich: In Israel wird alles gescannt, trotzdem transportiert El Al keine Fracht zusammen mit Passagieren. Nur in Frachtmaschinen. Bei anderen Carriern macht Cargo 80 Prozent der Nutzlast aus. Wenn ich zum Beispiel Lufthansa fliege und sehe, wie viel Fracht eingeladen wird, werde ich offen gestanden etwas nervös.

Was sagt Ihnen Ihr Bauchgefühl, wie gelangte die Bombe an Bord von Metrojet Flug 9268?
​Ich sehe zwei wahrscheinliche Szenarien in Scharm el Scheich: Eine Bombe im Handgepäck oder über einen Flughafenangestellten. Wenn Sicherheitspersonal bestochen werden kann, dann vielleicht auch ein Frachtarbeiter. Mit anderen Worten: Entweder war es ein Passagier oder ein Mitarbeiter.

Die Passagiere kamen aus Russland, der Ukraine und Weissrussland.
Es ist zugegebenermassen unwahrscheinlich, dass Russen auf der Heimreise vom Strandurlaub Selbstmord begehen. Also eher ein Flughafen-Mitarbeiter.

Ägypter, die auf dem Sinai im Tourismus arbeiten, gelten als privilegiert, weil sie ein gesichertes und vergleichsweise hohes Einkommen erzielen. Warum sollte das jemand aufs Spiel setzen?
​Junge Schweizer, junge Israelis, junge Ägypter sind radikaler als ältere und können über soziale Medien und andere Websites beeinflusst werden. Natürlich nicht alle, aber Einzelfälle sind nicht auszuschliessen. Wir haben israelische Araber mit wohlhabendem Hintergrund, die sich dem IS angeschlossen haben. Wir wissen nicht, was in ihnen vorgeht.

Flugzeugabsturz Metrojet im Sinai

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25Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Homme de la Rue 08.11.2015 09:55
    Highlight Naja, seit den Satellitenaufnahmen zum Irak habe ich bei solchen Sätzen "...aber Grossbritannien und die USA haben auf Satellitenaufnahmen eine Explosion festgestellt." so meine gewissen Bedenken.
    1 0 Melden
  • thompson 07.11.2015 12:08
    Highlight @ben gurion flughafen ist echt eine reise wert.
    meine freundin und ich wurden einzeln über das inventar unserer wohnung befragt, da wir nicht verheiratet waren... Wir hätten bonnie und clyde sein können oder so!
    Auf jeden Fall durften wir ohbe probleme 1.5 liter wasser flaschen mit nehmen.
    die lara croft mossad agentin mit offenen Haaren, meinte nur, dass Israel andere Probleme hätte als Wasserflaschen...
    7 1 Melden
  • Martin1961 07.11.2015 01:47
    Highlight Sehr geehrter Herr Ramezani, wenn Sie als seriöser Journalist gelten wollen, dann sollten Sie aufgrund der Faktenlage am 6. November abends den Satz '....doch langsam gilt als gesichert, dass eine Bombe zum Absturz von Metrojet 9268 im Sinai führte' nicht schreiben.
    Nur weil eine Spekulation von vielen erwähnt wird, wird die Wahrscheinlichkeit dass sie zutrifft nicht höher.
    6 11 Melden
  • Nosgar 06.11.2015 18:06
    Highlight Sehr viele der Sicherheitsvorkehrungen sind Alibi-Übungen. Ich weiss nicht wieso, aber ich wurde bei 2 meiner letzten US-Flüge einer gesonderten Kontrolle unterzogen. Erkennbar ist dies daran, dass man auf Bordkarte ein SSSS aufgedruckt kriegt und nicht online einchecken kann. Hier ist auch schon das Problem: Jeder weiss, was das bedeutet und kann dementsprechend reagieren.
    13 6 Melden
  • Mafi 06.11.2015 17:33
    Highlight Interessant wie Russland und Ägypten negativ angehaucht werden. Dabei wollen sie vermutlich nur keine vorschnellen Schlüsse ziehen:

    "Ägypten und Russland mögen sich dagegen sträuben, aber letztlich wird die Wahrheit ans Licht kommen."

    Ist ein bisschen spitzfindig ich weiss, aber ich habe von nirgendwo eine Quelle, dass sich Russland dagegen sträubt.
    18 8 Melden
    • Kian 06.11.2015 17:56
      Highlight Such ein bisschen, dann findest du schon eine Quelle. Z.B. die hier: http://www.usatoday.com/story/news/world/2015/11/05/russia-egypt-reject-british-pms-terrorist-bomb-speculation/75205706/
      7 11 Melden
    • Mafi 06.11.2015 21:46
      Highlight Kian, im Titel steht sogar "Russia, Egypt reject speculation".

      Mit Betonung auf "speculation".

      Klar kann man deiner Ansicht sein. Aber ich glaube eher, dass Russland dem IS keinen Erfolg vorschnell zuweisen will um nacher zurückzukrebsen. Ich erwarte, dass in den nächsten 2 Wochen die gleiche Meinung wie die vom Vereinigten Königreich und die der USA veröffentlicht wird. Ich hasse es nur, dass die Wortwahl immer so subjektiv ist (nicht dass ich mit Russlands Politik einverstanden wäre ;))
      13 2 Melden
    • Kian 07.11.2015 08:45
      Highlight Ich schliesse mich deiner Einschätzung an. Gewissheit gibt erst der Abschlussbericht, alles vorher ist ein Stück weit Spekulation. In dieser Phase wird viel mit Wahrscheinlichkeit gearbeitet, was eigentlich alle Experten stets betonen. So ist es sehr unwahrscheinlich, dass ein Airbus mal eben in der Luft auseinanderbricht, was die Anschlagsthese in den Vordergrund rückt.
      7 0 Melden
  • imo 06.11.2015 17:10
    Highlight Aber uns wird immer gesagt das die ganzen Kontrollen an Flughäfen (und bald auch an Bahnhöfen), die Massenüberwachung und andere Schickanen und Brüche des Grundrechts unserer Sicherheit dienen! Seit mind. 5 Jahren sage ich schon dass man Terrorismus nicht verhindern kann! Wenn jemand z.B. eine Bombe in ein Flugzeug schmuggeln will, wird er das immer schaffen, egal welche "Sicherheitsvorkehrungen" noch eingeführt werden! Also gebt uns bitte unsere Freiheiten zurück!

    "Wer seine Freiheit für Sicherheit eintauscht, verdient und erhält keines von Beidem."

    -Benjamin Franklin
    52 8 Melden
  • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 06.11.2015 17:02
    Highlight Als Couchsurfer kam ich mal im Ben Gurion an und hatte starke Mühe den netten Damen zu erklären, dass ich nicht weiss, wie mein Gastgeber wirklich heisst, ich kenne die Adresse nicht, ich weiss nicht, wie langer er schon in Israel war usw.
    Als einziger Treffpunkt habe ich eine Bushaltestelle vereinbart. Sie wollten mich schon in einen Raum führen, da realisierten sie, dass ich mit meiner Frau reise und winkten uns durch :-)
    20 2 Melden
    • Namenloses Elend 07.11.2015 11:40
      Highlight Die Damen am Flughafen Ben Gurion sind so gar nicht nett, wie du es beschrieben hast. 😂😂.

      2 0 Melden
    • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 07.11.2015 19:06
      Highlight Naja, bestimmte Erinnerungen kriegen nach einer gewissen Zeit eine leicht satirisch Konnontation bei mir ;-)
      2 0 Melden
  • chrach 06.11.2015 16:37
    Highlight "...doch langsam gilt als gesichert, dass eine Bombe zum Absturz von Metrojet 9268 im Sinai führte."

    Es gibt also noch keine Handfesten Beweise, aber es ist so gut wie sicher. Eigentlich ist es schon ganz klar! Es gibt nichts zu bestreiten!
    Und als Grundlage dienen Satellitenfotos der Amerikaner. Hatten wir das nicht schon x-mal mit Satellitenfotos von USA und Co.? Wieviele davon waren gefälsch?
    Was aktuelle Konflikte bezüglich IS, Syrien, Russland und USA angeht, traue ich keiner Berichterstattung mehr.
    21 27 Melden
  • DerWeise 06.11.2015 16:05
    Highlight In Zürich, Genf (und Rest Europa's?) werden Passagiere stichprobenweise (per comuter) aus Sprengstoff untersucht. Warum die Regierung Sisi dies in Sharm nicht macht, ist mir ein Rätsel
    5 20 Melden
    • Stefan von Siegenthal 06.11.2015 16:24
      Highlight Diese Kontrolle gibt es hier auch erst seit ein paar Wochen. Braucht alles seine Zeit. Und eben, Stichproben bieten auch keine Garantie.
      28 2 Melden
    • Middleway 06.11.2015 16:31
      Highlight stichproben bringen leider nichts. entweder alle oder man kann es gleich sein lassen. hat ja niemand etwas davon, wenn nachher gesagt wird "oh, der passagier mit dem sprengstoff wurde leider nicht kontrolliert"
      20 6 Melden
    • DerWeise 06.11.2015 16:38
      Highlight ich sollte meine Kommentare wohl zwischendurch mal durchlesen :)
      22 0 Melden
  • fuegy 06.11.2015 15:33
    Highlight Ein sehr spannender Artikel der zeigt, dass wir nicht so sicher sind, wie man uns ständig glauben machen will. Es gibt keine 100%ige Sicherheit!
    Ist statistisch der Haushalt/ Freizeit noch immer der/die gefährlichste Ort/ Zeit?
    28 3 Melden
    • zwan33 06.11.2015 16:04
      Highlight Ja, mit Sicherheit sind alle Gefahren, die von aussen rein oder von Bösen über uns gebracht werden vernachlässigbar klein im Vergleich zum Leben an und für sich...
      6 2 Melden
    • Stefan von Siegenthal 06.11.2015 16:17
      Highlight Ja. Nichts ist sicherer als Fliegen. Glaubst du nicht? Dann setz mal die Anzahl Tote in Relation mit den Anzahl Nutzern. Es gibt zirka 38 Millionen kommerzielle Flüge pro Jahr plus Privatflüge und sterben tun dabei im Schnitt weniger als 450 Personen.
      35 0 Melden
    • Stefan von Siegenthal 06.11.2015 16:21
      Highlight Allein in der Schweiz starben 2003 rund 1300 Personen im Haushalt und 546 auf den Straßen.
      24 0 Melden

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