International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Mazedonien erklärt wegen Flüchtlingskrise den Ausnahmezustand



Angesichts der Flüchtlingskrise hat Mazedonien am Donnerstag den Ausnahmezustand erklärt. Die Regierung erklärte in Skopje, der «verstärkte Druck» auf die südliche Landesgrenze sowie eine verstärkte Zuwanderung von Flüchtlingen aus Griechenland machten dies erforderlich.

Um die Krise zu bewältigen, müsse die Grenzregion besser kontrolliert werden, unter anderem durch den Einsatz des Militärs.

Tausende Flüchtlinge festgesetzt

Die mazedonische Polizei hat laut Medienberichten die Grenze zu Griechenland an einer wichtigen Route blockiert und damit Tausende Flüchtlinge festgesetzt. Konkret betroffen war demnach am Donnerstag die Hauptverkehrsader zwischen Skopje und der griechischen Hauptstadt Athen. Nur sporadisch sei kleinen Gruppen die Einreise gestattet worden, hiess es.

Ziel der Behörden ist es, den Druck auf die grenznahe Stadt Gevgelije zu mindern. Von dort versuchen jeden Tag zahlreiche Flüchtlinge einen der drei Züge in Richtung Serbien zu nehmen, von wo sie meist weiter in Richtung Norden reisen wollen. (sda/afp/dpa)

Abonniere unseren Newsletter

3
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Abel Emini 20.08.2015 19:07
    Highlight Highlight Mazedonien will so an EU-Geld herankommen.
  • Andol 20.08.2015 15:46
    Highlight Highlight Nur mal so:

    "Auch in Europa können Situationen entstehen, die wir uns heute gar nicht vorstellen können."

    "Auch grosse Migrationsströme könnten einen Einsatz nötig machen."

    Worte von André Blattmann anno 2010 (!) - die damals von vielen Seiten zerrissen wurden.

    "Kenner sagen, die Theorien zu sozialen Unruhen in europäischen Staaten und Flüchtlingsströmen seien seit Sommer 2009 im Bereich Verteidigung entwickelt worden. Weil sie zu heikel und zu konkret sind, flossen sie nicht in den Sicherheitspolitischen Bericht ein."

    Quelle: http://www.schweizamsonntag.ch/ressort/aktuell/922/
    • Wilhelm Dingo 20.08.2015 21:21
      Highlight Highlight Blattmann hat auch Aufstände in Griechenland vorausgesagt...ich hatte damals auch gelacht. Nun nicht mehr.

Uno-Migrationspakt offiziell angenommen – Schweiz bleibt Marrakesch fern

Die internationale Staatengemeinschaft hat am Montag in Marrakesch den Uno-Migrationspakt offiziell angenommen. Uno-Generalsekretär Antonio Guterres hatte sich zuvor erneut für den Migrationspakt stark gemacht.

Zum Auftakt der zweiwöchigen Konferenz in Marrakesch streckte Guterres die Hand nach denjenigen Staaten aus, die den Pakt ablehnen, oder, wie die Schweiz, ihre Entscheidung aufgeschoben haben.

In den vergangenen Tagen hatten mehrere Uno-Vertreterinnen wie die Uno-Hochkommissarin für …

Artikel lesen
Link to Article