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epa05388796 A general view shows a firetruck amidst erratic winds during the Erskine Fire near Kernville, CA, USA, 24 June 2016. The Erskine Fire burns near Lake Isabella and Kernville, in Kern County. By 24 June, the fire had burned over 19,000 acres, destroyed around 100 homes, and caused at least two fatalities. The blaze was 0 percent contained.  EPA/STUART PALLEY

Waldbrand wütet in Kalifornien: Apokalyptische Szenen in Lake Isabella.
Bild: STUART PALLEY/EPA/KEYSTONE

Flut im Osten, Feuer im Westen: Mindestens 23 Tote in den USA

26.06.16, 04:14 26.06.16, 09:40


Bei Überschwemmungen im US-Bundesstaat West Virginia sind mindestens 23 Menschen ums Leben gekommen. Das bestätigte das Gouverneursbüro am Samstag, nachdem zuvor von 26 Toten die Rede gewesen war. Gouverneur Earl Ray Tomblin rief in 44 Bezirken den Notstand aus.

Unterdessen wüteten im trockenen Pazifikstaat Kalifornien Waldbrände. Mindestens zwei Menschen verloren dort ihr Leben, Hunderte mussten aus ihren Häusern fliehen.

epa05388791 A general view shows a house and a trailer burning during the Erskine Fire near Kernville, CA, USA, 24 June 2016. The Erskine Fire burns near Lake Isabella and Kernville, in Kern County. By 24 June, the fire had burned over 19,000 acres, destroyed around 100 homes, and caused at least two fatalities. The blaze was 0 percent contained.  EPA/STUART PALLEY

Das Feuer vernichtete über 100 Gebäude.
Bild: STUART PALLEY/EPA/KEYSTONE

In Lake Isabella waren etwa 800 Feuerwehrleute im Einsatz, um die sich schon auf gut 12'000 Hektaren ausbreitenden Flammen einzudämmen. Etwa 100 Gebäude in dem rund 175 Kilometer nördlich von Los Angeles gelegen Brandgebiet wurden zerstört, weitere 1500 waren nach Angaben der Feuerwehr gefährdet.

Die Überschwemmungen im östlichen Appalachenstaat West Virginia wurden von ungewöhnlich heftigen Regenfällen in den vergangenen Tagen ausgelöst.

Häuser fortgespült

Die Wassermassen rissen Menschen mit sich und spülten Häuser fort. Hinzu kamen Erdrutsche und Schlammlawinen. Neben vielen Häusern seien auch Strassen und Bahngleise zerstört worden, schilderte der Gouverneur. Zehntausende Menschen waren ohne Strom.

In Elkview nordöstlich der Hauptstadt Charleston sassen fast 500 Menschen mehr als 24 Stunden lang in einem Einkaufszentrum fest, weil Hochwasser eine Zufahrtsbrücke zum Einsturz gebracht hatte. Mitarbeiter der staatlichen Katastrophenschutz-Behörde mussten eine provisorische Schotterstrasse anlegen, um die Menschen in Sicherheit zu bringen.

People and vehicles are stranded at Crossing Annex Shops in Elkview , W.Va., Friday, June 24, 2016, after a bridge collapsed due to heavy rains and flooding the night before. (Sam Owens/Charleston Gazette-Mail via AP) MANDATORY CREDIT

Gefangen bei McDonald's und Co.: Eingestürzte Brücke bei Elkview, USA. Bild: AP/Charleston Gazette-Mail

Nach Angaben von Meteorologen war der Pegel des Elkview River zwischen Donnerstagnachmittag und Freitagmorgen um mehr als acht Meter gestiegen und erreichte den höchsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen vor mehr als 125 Jahren.

Im weiter nördlich gelegenen Ravenswood wurde ein vierjähriger Junge vor den Augen seines Grossvaters von den Fluten mitgerissen, wie die Zeitung «Charleston Gazette-Mail» berichtete. Rettungskräfte fanden die Leiche des Kindes am Freitag. (cma/sda/dpa/afp/reu)

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Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

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