Mexiko
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Angriff auf Kaserne nach Studenten-Massaker

Die mexikanischen Opferfamilien rächen sich

13.01.15, 03:08 13.01.15, 08:25

Fast vier Monate nach dem Studenten-Massaker in Mexiko haben Angehörige und Kommilitonen eine Kaserne im Südwesten des Landes angegriffen. Sie lieferten sich Auseinandersetzungen mit dem Militär.

Die Demonstranten schleuderten Steine, Flaschen und Feuerwerkskörper auf die Soldaten, wie lokale Medien am Montag berichteten. Mehrere Menschen seien bei den Zusammenstössen in der Stadt Iguala verletzt worden.

Die Opferfamilien greifen das Militär an. Bild: EPA/EFE

Die Familien werfen den Streitkräften vor, in die Entführung von Dutzenden Studenten des linksgerichteten Lehrerseminars Ayotzinapa verwickelt zu sein. Die jungen Leute waren Ende September von Polizisten verschleppt und Zeugenaussagen zufolge der kriminellen Organisation «Guerreros Unidos» übergeben worden.

Bandenmitglieder räumten mittlerweile den Mord an den 43 Studenten ein. Bisher sind aber nur wenige Überreste gefunden worden. Wahrscheinlich wurden die Leichen verbrannt. (feb/sda/dpa)

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

70 Tage auf einem Schiff: USA setzen im Drogenkrieg «schwimmende Guantanamos» ein

Es hört sich an wie eine Verschwörungstheorie: Die USA setzen laut einem Bericht der «New York Times» im Krieg gegen Drogen auf Gefängnisschiffe. Dabei werden Fischer, die auf ihren Kuttern Kokain in die USA schmuggeln, in internationalen Gewässern aufgegriffen und monatelang auf solchen Schiffen befragt.

Das Heikle dabei ist, dass auf internationalen Gewässern andere Gesetze gelten als zum Beispiel auf dem US-Festland. Im Kampf gegen den Cannabis-Schmuggel erlaubte der Kongress der Küstenwache …

Artikel lesen