Mexiko
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Angriff auf Kaserne nach Studenten-Massaker

Die mexikanischen Opferfamilien rächen sich



Fast vier Monate nach dem Studenten-Massaker in Mexiko haben Angehörige und Kommilitonen eine Kaserne im Südwesten des Landes angegriffen. Sie lieferten sich Auseinandersetzungen mit dem Militär.

Die Demonstranten schleuderten Steine, Flaschen und Feuerwerkskörper auf die Soldaten, wie lokale Medien am Montag berichteten. Mehrere Menschen seien bei den Zusammenstössen in der Stadt Iguala verletzt worden.

epa04557734 Relatives of the 43 missing Mexican students, who were last seen in Iguala on 26 September 2014, clash with policemen as they try to enter Army facilities in Iguala, Mexico, 12 January 2015. On 26 September 2014 members of the Army were witnesses of the confrontations between students and authorities, prior to the kidnapping of the students. Relatives and supporters demanded investigations against the Army over its misconduct.  EPA/JOSE LUIS DE LA CRUZ

Die Opferfamilien greifen das Militär an. Bild: EPA/EFE

Die Familien werfen den Streitkräften vor, in die Entführung von Dutzenden Studenten des linksgerichteten Lehrerseminars Ayotzinapa verwickelt zu sein. Die jungen Leute waren Ende September von Polizisten verschleppt und Zeugenaussagen zufolge der kriminellen Organisation «Guerreros Unidos» übergeben worden.

Bandenmitglieder räumten mittlerweile den Mord an den 43 Studenten ein. Bisher sind aber nur wenige Überreste gefunden worden. Wahrscheinlich wurden die Leichen verbrannt. (feb/sda/dpa)

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