Schweiz

IT-System des AKW Mühleberg soll künftig aus der Ferne gewartet werden – öffnet das Hackern Tür und Tor?

12.06.15, 10:01 12.06.15, 10:17

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    Alle Leser-Kommentare
  • naaah 12.06.2015 15:56
    Highlight sorry, aber der Bericht sagt rein gar nichts aus (auch der gesamte Bericht vom Beobachter). Auch der Vorwurf von "geheimen IP-Adressen" finde ich lächerlich. Einmal ein IP Scanner laufen lassen und man hat alle aktiven IPs in einem Netzwerk (sofern nicht in einem anderen Subnet). IMHO hat da ein Journalist mit Schlagworten um sich geworfen, der wenig Ahnung von "ICT" hat...
    Fernwartung kann durchaus "sicher" (nichts in der IT ist sicher!) betrieben werden (Stichwort Smartcards) und wenn die kritischen Rechner eh am Netz/Internet hängen, kommt es auch auf die Fernwartung nicht mehr drauf an...
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  • kettcar #mo4weindoch 12.06.2015 15:26
    Highlight Wie man dem Artikel entnehmen kann, sind nur die tieferen Sicherheitszonen (Bürokommunikation), welche nichts mit dem eigentlichen KKM-Betrieb zu tun haben betroffen. Eine Fernwartung für die hohen Sicherheitszonen würde das ENSI nie und nimmer genehmigen/akzeptieren. Weiter kann man dem Artikel entnehmen, dass auch Penetrationstests durchgeführt wurden, bei denen sich keine Gefährdung ergab.
    Wenn ich das so lese, hat man wohl einigen Mitarbeitern im KKM die Butter vom Brot genommen und die sind jetzt sauer.
    Eher würde mich interessieren, wie man mit 11 Nasen eine AKW-IT sicherstellen will..
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  • Radiochopf 12.06.2015 11:18
    Highlight ob jetzt 27 oder 72 Personen mit Adminstratorenrechte, dass ist doch nicht so schlimm.. am besten gleich allen Admin-Rechte geben.. wie immer, muss halt zuerst etwas passieren.. die ältestens AKW's der Welt haben wir ja schon.. Risse im Mantel.. egal.. uns kann nichts passieren.. alle pro AKW-Leute haben sich ja freiwillig gemeldet, dass sie bei einem GAU in der Schweiz nicht panikartig flüchten sondern tafper wie die Japaner die verseuchte Erde für die nächsten 10'000 Jahre reinigen.. also alles im grünen Bereich
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    • zigi97 13.06.2015 01:10
      Highlight 1. Wenn sie den Artikel des Beobachters gelesen hätten, wüssten sie, dass nur die Büroadministration von der Fernwartung betroffen sind.
      2. alt heisst nicht zwingend unsicher, im gegenteil, das KKM wird deshalb umso stärker überwacht.
      3. Der Mantel eines Reaktors dient nur zur optimalen Verteilung der Kühlflüssigkeit. Er ist oben und unten offen, es kann also kein radioaktives Material nach aussen dringen. Die Sicherheitsbedenken rühren daher, dass der Mantel durch ein Erdbeben brechen könnte und die Brennelemente beschädigen könnte. Deshalb wurde er unterdessen aufwändig stabilisiert.
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  • Wilhelm Dingo 12.06.2015 10:12
    Highlight Eines der Haupteinfallstore für Angriffe sind Fernwartungszugänge. Für ein AKW also ein No Go. Weiter ist einen löchrige Firewall das eine, das Einschleusen von Malware durch USB Sticks eine ebenso kritische Angelegenheit. Interessant wäre die Frage nach der Netzzonierung und den Zonenübergängen. Im allgemeinen sind kritische Infrastrukturen übrigens eher schlacht geschützt, auch in der Schweiz.
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    • kettcar #mo4weindoch 15.06.2015 11:27
      Highlight Die höheren Sicherheitszonen (1-3) werden autonom Betrieben und nur direkt vor Ort gewartet.
      Btrf Firewall: Laut Artikel wurden Penetrations-Tests durchgeführt. Das ist mehr, als die meisten anderen Unternehmen/Institutionen machen und zeigt doch immerhin eine gewisse Awareness für das Thema.
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