Neue Raab-Show schlecht wie nie – Tiefpunkt nach 4 Folgen im TV erreicht
Stefan Raab war jahrelang ein Garant für TV-Unterhaltung, seine Shows bei RTL wärmen, zumindest bislang, weitgehend aber nur alte Konzepte auf. Nicht wenige bezeichnen «Stefan & Bully gegen irgendson Schnulli» beispielsweise als «Schlag den Raab»-Abklatsch.
Am 29. November lief die mittlerweile vierte Ausgabe der Sendung, und am Morgen danach können Raab und RTL nicht wirklich zufrieden sein.
Die neueste Ausgabe von «Stefan & Bully gegen irgendson Schnulli», die am Samstagabend bei RTL lief, erreichte laut «DWDL» einen Marktanteil von 8,2 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen.
Besonders bitter: Der Marktanteil in dieser werberelevanten Zielgruppe war noch nie so niedrig. Zum Vergleich: Die Premiere der Sendung im Dezember 2024 erreichte noch 18,8 Prozent. Die zweite und dritte Folge hielten sich mit rund 13,5 Prozent ebenfalls deutlich über dem Senderschnitt.
Auch die Gesamtreichweite schrumpfte merklich, lediglich 0,83 Millionen Menschen schalteten am 29. November durchschnittlich ein.
Eine mögliche Erklärung für die dürftigen Zahlen ist die starke Konkurrenz zur Primetime. In der ARD ging parallel Florian Silbereisen mit seinem «Adventsfest der 100'000 Lichter» auf Sendung und ProSieben schickte «The Masked Singer» ins Rennen.
Die Quotenentwicklung der einst vielversprechenden Show ist damit rückläufig, und das trotz Überlänge. Die aktuelle Folge endete erst nach 1 Uhr nachts, konnte aber nicht mehr an frühere Erfolge anknüpfen.
Stefan Raab in der Krise – oder doch nicht?
Die Zahlen lassen wenig Spielraum für Interpretationen: Mit einem Rückgang von über einer Million Zuschauer:innen seit dem Start ist die Show nun deutlich unter den Erwartungen geblieben.
Nachrichten wie diese kann der Showmaster aktuell gar nicht gebrauchen, zumal auch die nach ihm benannte wöchentliche «Stefan Raab Show» weiter strauchelt – zumindest im linearen Fernsehen.
Die RTL-Chefin Inga Leschek verteidigte den millionenschweren Raab-Deal kürzlich allerdings und verwies darauf, dass der Sender verstärkt die Abrufzahlen im Streaming-Bereich bei RTL+ im Blick hat. Eben diese sind der Öffentlichkeit nicht zugänglich.
