Schweiz
Liveticker

Abstimmungen in der Schweiz im November 2025 im Liveticker

Mirjam Hostetmann, Praesidentin JUSO Schweiz, schaut auf die Resultate, am Abstimmungsfest der JUSO zur Initiative "Fuer eine soziale Klimapolitik - steuerlich gerecht finanziert (Initiative für  ...
Die Juso muss am Abstimmungssonntag eine Niederlage einstecken: Enttäuschtes Gesicht bei Juso-Präsidentin Mirjam Hostetmann.Bild: keystone
Liveticker

Juso-Initiative und Service Citoyen deutlich abgelehnt + KKS: «Haben faires Steuersystem»

30.11.2025, 10:5530.11.2025, 17:08
  • Am Sonntag, 30. November stimmt die Schweiz über zwei nationale Vorlagen ab.
  • Zum einen geht es um die Juso-Erbschaftssteuer. Alle Informationen dazu findest du hier.
  • Zum anderen stimmen wir über die Service-Citoyen-Initiative ab. Um was es dabei geht, erfährst du hier.
  • Im watson-Liveticker findest du die Resultate, News, erste Einschätzungen und Stimmen aus der Politik.
  • Die beiden Vorlagen werden deutlich abgelehnt.
Schicke uns deinen Input
avatar
avatar
avatar
17:05
Keller-Sutter: «Wir haben bereits ein faires Steuersystem»
Laut Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter hat die Stimmbevölkerung mit dem Nein zur Juso-Erbschaftssteuerinitiative einem politischen Experiment eine klare Absage erteilt. Sie bekräftigte, dass das Steuersystem und die Klimapolitik in der Schweiz funktionierten.

«Die Einführung einer nationalen Erbschaftssteuer hätte unser Steuersystem aus dem Gleichgewicht gebracht», sagte Finanzministerin Keller-Sutter am Sonntag in Bern vor den Medien. «Dies hätte der Attraktivität der Schweiz geschadet.»

Das überdeutliche Nein zum Volksbegehren sei ein Bekenntnis zum Standort Schweiz, so Keller-Sutter. Das Votum bedeute aber keine Absage an die Klimapolitik. Nur sei das Anliegen der Initiantinnen und Initianten bereits erfüllt. Schliesslich investiere die Schweiz jährlich rund zwei Milliarden Franken in den Klimaschutz.

Auch das Steuersystem muss aus Sicht der Finanzministerin nicht grundlegend verändert werden. «Wir haben schon heute genug Umverteilung.» Die Vermögenden trügen viel zu den Steuereinnahmen bei. «Diese Personen finanzieren einen beträchtlichen Teil der Staatsaufgaben.»

Wichtig sei, dass die Ausgangslage nun geklärt sei. Das Volk habe sich klar zum Verbleib von reichen Personen bekannt, sagte Keller-Sutter. Sie hoffe, dass alle noch da seien. Zu Beginn der Debatte über die Juso-Initiative hatten mehrere grosse Firmen mit einem Wegzug gedroht. (sda)

17:02
Bundesrat Pfister: «Keine Absage ans freiwillige Engagement»
Das wuchtige Nein zur Service-citoyen-Initiative sei keine Absage an Milizdienste, sagte Verteidigungsminister Martin Pfister nach dem Vorliegen des Abstimmungsresultate. Doch die Stimmenden wollten, dass dieses Engagement freiwillig bleibe.

Ob Feuerwehr, Musikverein, Sportclubs und Pfadfinder oder politische Ämter: Die Stimmenden hätten diesem Engagement mit der Ablehnung der Service-citoyen-Initiative keine Absage erteilt, sagte Verteidigungsminister Pfister am Sonntagnachmittag in Bern vor den Medien. Von diesem uneigennützigen Engagement lebe das Land.

«Doch die Menschen wollen, dass dieses Engagement freiwillig bleibt und kein Zwang wird», betonte Pfister. Frauen könnten wie bisher freiwillig Dienst bei der Armee oder beim Zivilschutz leisten, und dem Bundesrat liege daran, mehr Frauen für diese Dienste zu gewinnen. «Frauen sind für die Armee von grossem Wert.»

Nicht zuletzt indem der heute für junge Schweizer obligatorische Orientierungstag für Frauen zur Pflicht machen will, will der Bundesrat mehr Frauen für Dienste gewinnen. Die Verfassungsänderung für den Orientierungstag ist zurzeit in der Vernehmlassung.

Ebenso in Arbeit ist die Umsetzung einer Parlamentsmotion, um für Männer eine Sicherheitsdienstpflicht einzuführen. Erfüllt werden müsste sie beim Militär oder beim Katastrophenschutz. In dieser Organisation in der Zuständigkeit der Kantone sollen der heutige Zivilschutz und der Zivildienst aufgehen.

Pfister verwies zudem auf die laufenden Arbeiten, um dem Militär und dem Zivilschutz zu mehr Personal zu verhelfen. Unter anderem sollten Dienste bei der Armee besser vereinbar werden mit dem privaten Leben der Armeeangehörigen und dem Beruf.

Beschlossen ist, dass Zivildienstleistende im Zivilschutz Dienst leisten müssen, wenn der Zivilschutz zu wenig Personal hat. Im Herbst entschied das Parlament, die Hürden für Wechsel von der Armee zum Zivildienst zu erhöhen. Gegen dieses Vorhaben wurde das Referendum ergriffen. (sda)

15:46
Die Schlussresultate sind da
Die Service-Citoyen-Initiative wurde mit 84,1 Prozent Nein-Stimmen und die Erbschaftssteuer-Initiative der Juso mit 78,3 Prozent Nein-Stimmen verworfen. Die detaillierten Resultate zu deiner Gemeinde findest du hier:
14:28
GLP-Grossen: «Extreme Initiative»
«Die grosse Mehrheit hat erkannt, dass es eine extreme Initiative war», sagt GLP-Präsident Jürg Grossen zum deutlichen Nein bei der Erbschaftssteuer. Er sieht keinen unmittelbaren Handlungsbedarf, um die Ungleichheit in der Schweiz anzupacken. Das Steuersystem in der Schweiz sei gut austariert.
14:24
Stadt St. Gallen lehnt Gratistests auf Geschlechtskrankheiten ab
Die Stimmberechtigten der Stadt St. Gallen haben am Sonntag die Volksinitiative «Sex? Aber safe!» abgelehnt. Die Vorlage verlangte, dass für Personen unter 30 Jahren und solche mit geringem Einkommen kostenlose Beratungen sowie Gratistests auf sexuell übertragbare Infektionen angeboten werden.

Für das von den jungen Grünen lancierte Anliegen stimmten 6166 Stimmberechtigte (33,6 Prozent), während 12'208 Nein-Stimmen (66,4 Prozent) in die Urne gelegt wurden. Die Stimmbeteiligung lag bei 42,5 Prozent.

Die Initianten führten ins Feld, dass junge Menschen stark zunehmend von sexuell übertragbaren Infektionen wie beispielsweise Chlamydien, Gonorrhö und Syphilis betroffen sind, während sich HIV-Infektionen dank Präventionsstrategien stabilisierten. Durch frühzeitiges Erkennen und Behandeln solcher Krankheiten könnten die Gesundheitskosten gesenkt werden. (sda)
14:17
«Das ist eine Neid-Debatte, die die Juso lanciert hat.»
«Das ist eine Neid-Debatte, die die Juso lanciert hat», sagt Mitte-Nationalrat Reto Nause. Die Vorlage sei nicht durchdacht gewesen. Sie hätte dazu geführt, dass Steuermittel ins Ausland abfliessen würden. Für den Berner ist klar, mit diesen Ergebnis ist die Debatte um eine Erbschaftssteuer vom Tisch.
14:05
Der Kanton Fribourg sagt Nein zu einem Mindestlohn
Das Stimmvolk des Kantons Fribourg hat den Mindestlohn von 23 Franken pro Stunde abgelehnt.
13:57
«Es ging immer nur um die Kosten.»
«Es ging immer nur um die Kosten», sagt Noémie Roten, Initiantin der Service-Citoyen-Initiative. Sie sei frustriert über die Argumente, die in der Debatte hervorgebracht wurden. 23 Mal wurde im Abstimmungsbüchlein das Wort Kosten erwähnt, das Wort Nutzen sei nie vorgekommen.
13:44
Der Kanton Luzern sagt Ja zu Betreuungsgutscheinen
Die Initiative «Bezahlbare Kitas für alle» wurde vom Stimmvolk in Kanton Luzern abgelehnt. Eine Mehrheit fand jedoch der Gegenvorschlag des Kantonsrates. Dieser forderte, dass sich Kanton und Gemeinde die Kosten und Aufgaben der ergänzenden Kinderbetreuung teilen sollen, in Form von Betreuungsgutscheinen. Alle Details zu den kantonalen Abstimmungen in Luzern findest du hier:
13:44
«Ich kann gut damit leben, dass Thierry Burkart uns Klassenkampf vorwirft.»
«Ich kann gut damit leben, dass Thierry Burkart uns Klassenkampf vorwirft», sagt SP-Co-Präsident Cédric Wermuth. Das sei der Anfang einer politischen Auseinandersetzung. In der Schweiz brauche es 10 bis 15 Jahre für Veränderungen. Die SP werde neue Vorschläge machen und besser abschliessen, so der Aargauer SP-Nationalrat.
13:38
Armeegegner deuten Nein zum Bürgerdienst als Denkzettel für Armee
Das deutliche Nein zur Service-Citoyen-Initiative ist für die Gruppe Schweiz ohne Armee (Gsoa) ein Denkzettel für das Verteidigungsdepartement. Die Stimmbevölkerung habe klar signalisiert, dass sie keine Ausweitung der Dienstpflicht und keinen weiteren Schritt hin zu einer militarisierten Gesellschaft wünsche.

Für die Gsoa zeigt dieses Resultat mit über 80 Prozent Nein-Stimmen, dass die Bevölkerung den Versuch durchschaut hat, Zwangsdienstmodelle als Gleichstellung oder gesellschaftlichen Fortschritt zu verkaufen. «Die Vorlage, welche von Armeeangehörigen ins Leben gerufen wurde, hatte einzig und allein die Stärkung der Armee zum Ziel», schrieb die Gsoa.

Die Organisation warnt jedoch, dass der Kampf gegen die Militarisierung damit nicht beendet sei. Die abgelehnte Initiative sei nur ein Teil einer breiteren Reformagenda, mit der das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) die Armee personell stärken wolle - etwa durch neue Dienstmodelle, die geplanten Verschärfungen des Zivildienstgesetzes oder den obligatorischen Informationstag für Frauen. Diese Vorhaben stossen bei der Gsoa auf scharfe Kritik.

«Natürlich ist dieses Ergebnis eine grosse Erleichterung, es gibt uns Kraft, an allen anderen Fronten weiter gegen die fortschreitende Militarisierung der Gesellschaft zu kämpfen und die Aufrüstungsturbos in die Schranken zu weisen», liess sich Gsoa-Sekretär Joris Fricker zitieren. (sda)
13:22
«Es war David gegen Goliath.»
«Es war David gegen Goliath», sagt SP-Nationalrätin Tamara Funiciello zum Nein zur Juso-Initiative. Die Enttäuschung sei gar nicht so gross, man hätte vor allem eine Diskussion anstossen wollen. Die ehemalige Juso-Präsidentin betont aber, dass die Initiative keinesfalls radikal gewesen sei.
Jetzt ist definitiv
Beide Initiativen verfehlen das Ständemehr. Die Service-Citoyen-Initiative und die Erbschaftssteuer sind abgelehnt.
13:07
«Ich bin nicht dafür, dass Frauen Militärdienst leisten müssen.»
«Ich bin nicht dafür, dass Frauen Militärdienst leisten müssen», sagt SVP-Ständerat Werner Salzmann. Der Berner begründet dies damit, dass Frauen im dienstpflichtigen Alter zwischen 20 und 35 Jahren eine Familie gründen. Dann sollen sie nicht noch Militärdienst leisten müssen. Das löse keine Probleme, sondern schaffe nur zusätzlich Probleme.
13:01
Zweite Hochrechnung ist da
Die zweite Hochrechnung ist da. Sie sieht wie folgt aus:

Erbschaftssteuer: 79 Prozent Nein, 21 Prozent Ja
Service-Citoyen: 84 Prozent Nein, 16 Prozent Ja

Die zweite Hochrechnung unterscheidet sich somit nicht von der ersten.
12:55
«Es war eine Lügen- und Angstkampagne der Gegner.»
Juso-Präsidentin Mirjam Hostetmann ist enttäuscht, schaut aber nicht selbstkritisch auf die Vorlage. «Eine Erbschaftssteuer von 50 Prozent ist überhaupt nicht radikal», sagt die Jungpolitikerin. Den Gegner wirft sie eine Lügen- und Angstkampagne vor und will von ihnen Lösungen sehen.
avatar
Kanton Graubünden ist ausgezählt
von Leo Helfenberger
Wappen Kanton Graubünden

Graubünden

Service-citoyen-Initiative

Ausgezählt: 100/100 | Stand: Schlussresultat

16,4% Ja

83,6% Nein


Wappen Kanton Graubünden

Graubünden

Initiative für eine Zukunft

Ausgezählt: 100/100 | Stand: Schlussresultat

17,3% Ja

82,7% Nein

12:40
«Das ist falscher Klassenkampf.»
«Das ist falscher Klassenkampf», FDP-Ständerat Thierry Burkart wirft der Juso und der SP Klassenkampf-Politik vor. Das Nein wertet er als deutliches Zeichen der Schweizer Bevölkerung, dass sie eine solch extreme Initiative nicht wolle. «Ich bin sehr erleichtert», sagt der FDP-Politiker weiter.
avatar
Mobilisierung von rechts
von PeterBlunschi
Das Nein zu den beiden eidgenössischen Volksinitiativen dürfen noch deutlicher ausfallen als in den letzten Umfragen und Prognosen. Das deutet auf eine Mobilisierung von rechts hin, ähnlich wie bei der Abschaffung des Eigenmietwerts im September, die unerwartet klar angenommen wurde. Ein Indiz in diese Richtung sind auch erste Hochrechnungen zu kantonalen Vorlagen in Zürich: das Vorkaufsrecht für Gemeinden bei Liegenschaften und die Aufstockung der Prämienverbilligungen scheinen demnach zu scheitern, während die Tempo-30-Initiative angenommen wird. Allerdings ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Den Ausschlag dürften die Städte und Agglomerationen geben, und gerade dort sind diese drei Themen besonders virulent.
12:29
Erste Hochrechnung
Die erste Hochrechnung ist da. Sie sieht wie folgt aus:

Erbschaftssteuer: 79 Prozent Nein, 21 Prozent Ja
Service-Citoyen: 84 Prozent Nein, 16 Prozent Ja
12:21
Jubel beim Nein-Komitee
Das Nein-Lager freut sich über die deutliche Ablehnung der Erbschaftssteuer.
12:17
Lange Gesichter bei der Juso
Ein Nein zur Erbschaftssteuer zeichnete sich schon im Vorfeld des Abstimmungssonntags ab. Dass es derart deutlich werden dürfte, trübt natürlich die Stimmung im Ja-Lager. Einige Impressionen aus Bern:


12:10
Hier geht es zu den kantonalen Abstimmungen
Auch in den Kantonen gibt es heute Abstimmungen. Die Resultate dazu findest du hier:
Erster Trend: Zwei Mal Nein
Der erste nationale Trend ist da. Sowohl bei der Service-Citoyen-Initiative als auch bei der Erbschaftssteuer zeichnet sich ein Nein ab.

Die Resultate dürften gemäss Lukas Golder vom GFS deutlich ausfallen. Bei der Juso-Initiative bewegt sich der Ja-Stimmen-Bereich um die 20 Prozent. Bei der Service-Citoyen-Initiative dürfte es einen Ja-Anteil von 15 bis 17 Prozent geben.
11:39
Dann werden die Resultate erwartet
Die Spannung steigt: In wenigen Minuten schliessend die Urnen. Um 12 Uhr wird der erste Trend zu den nationalen Initiativen veröffentlicht. Um 12.30 Uhr gibt es die erste Hochrechnung.
avatar
Zwei Vorlagen mit wenig Spannung
von PeterBlunschi
Die beiden eidgenössischen Vorlagen (Service Citoyen und Juso-Erbschaftssteuer) dürften klar scheitern. Darauf deuten nicht nur erste Ergebnisse aus Aargauer Gemeinden hin. Der Prognosemarkt Wahlfieber, aktiv in Deutschland, Österreich und der Schweiz, sagt das mutmassliche Endresultat bis auf eine Stelle nach dem Komma voraus. Auch hier zeigt sich ein klares Bild:

11:35
Erste Resultate aus dem Aargau sind da
Wie an fast jedem Abstimmungssonntag gibt es aus dem Kanton Aargau die ersten, verfrühten Resultate. Die Gemeinde Berikon sagt zu beiden nationalen Initiativen Nein – und zwar deutlich. Die Juso-Initiative erhält gerade mal 7,35 Prozent Zuspruch. Die Service-Citoyen-Initiative kommt auf 13,39 Prozent Ja-Stimmen.
Darum geht es
Auf nationaler Ebene stehen zwei Vorlagen auf dem Programm. Hier erfährst du, worum es geht:
Service-Citoyen-Initiative
Erbschaftssteuer-Initiative
Der Ablauf
Der Ablauf des heutigen Abstimmungssonntags sieht wie folgt aus:
12 Uhr: Die Urnen werden geschlossen, eine erste Trendrechnung veröffentlicht und erste Resultate aus den Kantonen treffen ein.
12.30 Uhr: Eine erste Hochrechnung zu den beiden nationalen Vorlagen wird publiziert.
Ab 13 Uhr: Erste Resultate aus grösseren Kantonen möglich.
Bis 18 Uhr: Die Schlussresultate und alle Ergebnisse aus den kantonalen Abstimmungen.

Darum geht es am Abstimmungssonntag

Am letzten Abstimmungssonntag des Jahres stehen auf nationaler Ebene zwei Entscheide an: Die «Initiative für eine Zukunft» der Juso fordert die Einführung einer Erbschaftssteuer und die «Service-Citoyen-Initiative» einen Bürgerdienst für alle.

In den Umfragen zeigte sich, dass beide Vorlagen einen schweren Stand haben dürften. Eine Annahme einer der beiden Initiativen käme einer politischen Überraschung gleich.

Im Liveticker auf watson findest du alle News zu den Abstimmungen im November 2025. Ab 12 Uhr wird eine erste Trendrechnung und ab 12.30 Uhr Hochrechnungen publiziert. Die Schlussresultate dürften bis spätestens 18 Uhr stehen.

Abstimmungen in 14 Kantonen

Kantonswappen haengen am Bundeshaus aus Anlass des Staatsbesuchs des Franzoesischen Praesidenten Francois Hollande, am Dienstag, 14. April 2015, in Bern. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)
Auch in den Kantonen wird abgestimmt.Bild: KEYSTONE

Etwas spannender dürfte es auf kantonaler Ebene werden. Hier wird in 14 Kantonen über diverse Vorlagen entschieden. Der Kanton Appenzell Ausserrhoden will sich beispielsweise eine neue Verfassung geben. Hier wird über zwei Varianten abgestimmt: In einer ist ein aktives Stimm- und Wahlrecht für Ausländerinnen und Ausländer enthalten, in der zweiten nicht.

In Fribourg befinden die Stimmbürgerinnen und -bürger über einen Mindestlohn von 23 Franken, in Genf steht eine Beteiligung durch Kanton an den Zahnarztkosten auf dem Plan und in Solothurn soll die Praxis der Lotto-Konzessionsvergabe geändert werden. Bei watson behältst du über alle Vorlagen den Überblick. (leo)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das waren die bisher knappsten Abstimmungen in der Schweiz
1 / 18
Das waren die bisher knappsten Abstimmungen in der Schweiz

Bundesbeschluss über den Europäischen Wirtschaftsraum (EWR)
Abgestimmt am: 06.12.1992
Ergebnis: abgelehnt
Stimmenunterschied: 23'836

quelle: keystone
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Das will die Service-citoyen-Initiative
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
299 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
maruhu
30.11.2025 12:09registriert Januar 2021
Dieses Geld für solche Abstimmungen hätte man sich sparen können.
19740
Melden
Zum Kommentar
avatar
Haarspalter
30.11.2025 12:55registriert Oktober 2020
Cédric Wermuth gerade auf SRF1 zur deutlich abgelehnten Erbschaftsinitiative:

„Ich will gar nicht auf einer Erbschaftssteuer beharren - mich stört einfach dass gewisse Familien ihre Krankenkassenprämie nicht mehr bezahlen können“

Hä?

Wir haben ganz konkret über eine Erbschaftsteuer zugunsten des Klimaschutzes - nicht zugunsten sozial Schwacher - abgestimmt!
15318
Melden
Zum Kommentar
avatar
Eeyore
30.11.2025 12:25registriert Februar 2020
Die Spannung wird also sein, wie stark uns Hostetmann belehren wird.
10117
Melden
Zum Kommentar
299
Anti-WEF-Demonstranten beim Berner Bahnhof rasch eingekesselt
Die Polizei hat am Samstagnachmittag eine unbewilligte Anti-WEF-Demonstration am Besammlungspunkt auf dem Berner Bahnhofplatz eingekesselt. Einige Dutzend Demonstrierende standen einem massiven Polizeiaufgebot gegenüber.
Zur Story