Schweiz
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Krankenkassen werden 2016 im Schnitt 4 bis 6% teurer – junge Zürcher müssen sich aber auf 19% gefasst machen

01.09.15, 10:26 01.09.15, 13:52

Die Krankenkassenprämien dürften 2016 um vier bis sechs Prozent steigen. Besonders die Prämienzahler in der Deutschschweiz müssen tiefer in die Tasche greifen. In der Westschweiz und im Tessin fällt die Erhöhung moderater aus.

Die Prämienerhöhungen zeigen indessen ein ziemlich uneinheitliches Bild. Sie reichen von Reduktionen um bis zu 10 Prozent bis zu Erhöhungen um 25 Prozent. Ein junger Erwachsener in Zürich muss ohne Unfalldeckung und bei einer Franchise von 2500 Franken mit einer Erhöhung von 19 Prozent rechnen.

Damit übersteigen die absehbaren Prämienerhöhungen jene des vergangenen Jahrs, wie der Internet-Vergleichsdienst bonus.ch am Dienstag aufgrund einer Analyse von 80'000 bereits bekannten provisorischen Prämien mitteilte.

Kleinerer Anstieg bei alternativen Modellen

Vor allem Einwohnerinnen und Einwohner der Kantone Aargau, der beiden Appenzell, Glarus, Luzern, Nid- und Obwalden sowie St.Gallen müssen auf höhere Prämien gefasst sein. In der Romandie und im Tessin ist das Prämienwachstum mit Ausnahme der Kantone Freiburg und Jura weniger gross.

Im Vergleich mit den traditionellen Versicherungsmodellen sollten die Prämien bei den alternativen Modellen weniger ansteigen. Bei den Altersstufen müssen besonders die jungen Erwachsenen mit höheren Prämien rechnen sowie die Versicherten mit Franchisen von 2000 und 2500 Franken. (whr/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Midnight 01.09.2015 19:04
    Highlight NEIN! Das wäre ein Anstieg von mehr als 40 Fr. - pro Monat. Und das bei einer Franchise von 1500 Fr. WTF?!!!!
    3 0 Melden
  • droelfmalbumst 01.09.2015 16:53
    Highlight Alle jammern das die Prämien jährlich steigen. Bis zu einem gewissen Grad ja auch gerechtfertigt. Es scheint aber dass die Mehrheit der "Jammeris" vergisst, dass wir in der CH eins der besten Gesundheitssysteme der Welt haben. Wenn ihr so krass unzufrieden seit, dann jammert nicht sondern bringt Vorschläge es noch besser zu machen als bisher. Gute Leistung kostet. Punkt! Die Alibi-Ausrede wegen den Managern könnt ihr knicken weil die so oder so ihre Boni kriegen. Ob Pharma, Finances oder sonst wo. Am liebsten wären wir doch eh alle Manager mit den 6 Stelligen Bonis ;)
    2 7 Melden
  • Matthias Studer 01.09.2015 15:20
    Highlight Das jährliche, KK Prämien steigen wieder interessiert mich schon gar nicht mehr. Interessanter wäre eine transparente Aufstellung, warum diese jährlich um einige Prozente steigen.
    7 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 01.09.2015 13:02
    Highlight Ich bezahle inzwischen 5x mehr als vor 30 Jahren. Damals war die KK ein kleiner Anteil am monatlichen Budget. Heute ist es neben der Miete der grösste Anteil.
    Hört das irgendwann wieder auf? Oder geht es so weiter bis wir ein System haben, bei dem sich nur noch gut Betuchte Gesundheit leisten können?
    18 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 01.09.2015 13:31
      Highlight Kann mich deiner Meinung ausnahmsweise anschliessen. ;-)
      4 1 Melden
    • Amboss 01.09.2015 13:44
      Highlight @Rhabarber: Dann sind sie sicher auch einverstanden mit der medizinischen Betreuung wie vor 30 Jahren????
      Aaah nein, das denn doch nicht?
      Leistungen wie heute, aber Preise wie vor 30 Jahren zahlen... Das geht einfach nicht auf, sorry.


      Es ist einfach so: Die Technik entwickelt sich weiter. Viele Krankheiten sind heute behandelbar. Vor 30 Jahren wäre man gestorben. Heute wird man geheilt.
      Aber es kostet halt.
      Einsparungen in der Krankenkasse gibt es erst, wenn Leistungen gestrichen werden...
      2 10 Melden
    • Gelöschter Benutzer 01.09.2015 14:55
      Highlight Amboss, bist du aus der Branche? :-)
      Es ist nur alles so teuer, weil jede Firma meint, sie müsse Jahr um Jahr die Einkünfte steigern. Die Preise klettern wesentlich schneller als die Löhne der meisten. Und warum? Damit man in den Teppichetagen Boni in 6stelliger Höhe verteilen kann.
      Frag dich doch mal, wieviel mehr die dort oben verdienen als vor 30 Jahren und was das mit Technik oder Heilen zu tun hat!
      9 0 Melden
    • Amboss 01.09.2015 15:09
      Highlight @Rhabarber:
      Nein, ich habe rein gar nix mit der Pharma oder Gesundheitsbranche zu tun.

      Aber sorry: Aber all ihr wettern gegen die Löhne der Teppichetage, Boni etc... bringt nichts.

      Es ist ganz einfach Angebot-Nachfrage. Die Gesundheitsindustrie bringt neue Möglichkeiten und die sind teuer. Und wer Krank ist, möchte die neue Möglichkeiten nutzen - um die Krankheit zu heilen oder sie erträglich zu machen.

      Es gibt nur eine Möglichkeit, dagegen vorzugehen: Neue Möglichkeiten nicht nutzen. Leistungen zu beschränken.
      Dann gibt's kein Bonus für den Pharma-Chef.
      Aber wollen wir das?

      1 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 01.09.2015 16:24
      Highlight Amboss, wieso bist du so sicher Recht zu haben, wenn du nicht aus der Branche bist? Und wieso beantwortest du nicht meine Frage zu den Bonis bevor du weiter deine eigene Theorie reitest?

      Natürlich ist dein Einwand auch ein Aspekt. Ganz klar. Aber er ist sicher nicht der Hauptverursacher für eine Verfünffachung der Prämien in 30 Jahren, sondern nur ein Teilaspekt.

      Ich bin zwar auch nicht aus der Branche, habe aber viele Freunde drin. Zwar keinen in der Pharma, aber sonst ist alles dabei. Von Ärzten über Krankenschwestern, Therapeuten, Altenpfleger etc.
      2 0 Melden
    • Amboss 01.09.2015 17:03
      Highlight @Rhabarber: Rechnen wir mal mit 200 Franken KK-Prämie pro Monat
      8 Mio. Einwohner * 12 Monate * 200 CHF KK-Prämie = 19.2 Milliarden Prämienkosten pro Jahr
      Vor 30 Jahren waren es 20% davon = 3.84 Milliarden CHF.

      Und sie behaupten, der Grossteil der Kostensteigerung von 15 Milliarden fliesst in Form von überrissenen Gehältern und Boni an die Pharma- und dgl.-Manager?
      Und nicht an Ärzte, Pfleger, Medikamente, Spitäler etc...

      Finde ich jetzt schon ein bisschen absurd.
      Und wenn es wirklich so ist, dann muss man vor allem auf die staatliche Aufsicht, welche dies alles toleriert, hässig sein.
      0 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.09.2015 07:28
      Highlight Wird teilweise auch an unserer WehWehchen Gesellschaft liegen, da könnte Angebot und Nachfrage schon solche Auswüchse mit sich bringen.
      0 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.09.2015 12:48
      Highlight Heutige Buchempfehlung von "Bild der Wissenschaft":
      http://www.wissenschaft.de/buecher/-/journal_content/56/12054/7671657/Ungesunde-Gesch%C3%A4fte/
      0 0 Melden
  • Azrag 01.09.2015 13:00
    Highlight Zur Kasse gebeten werden sollten die mit tiefen Franchisen. Wer eine hohe hat, überlegt es sich besser, zum Arzt zu gehen. Und wer dann geht, bezahlt es selbst.
    8 1 Melden
  • TRL 01.09.2015 12:05
    Highlight Schon schade wie unsere Solidarität ausgenutzt wird... Habe langsam das Gefühl, dass wir mehr solidarisch sind (müssen) mit Pharmakonzernen als mit den Kranken. Konzerne, die dasselbe Medi im Rest von Europa billiger verkaufen können, nur in der Schweiz nicht. Ist das die Doppelmoral derjenigen neoliberalen Lobby-hörigen, die Privatisierungen gut finden, nur um dann den öffentlichen Stutz in ihre eigene Tasche zu schieben? Ich verlange eine detaillierte Auflistung, was warum wieviel mehr kostet! Oder lasst uns an dieser Umherschieberei teilhaben! Grundeinkommen inkl. Krankenkasse für alle! :-)
    13 1 Melden
  • Lexxus0025 01.09.2015 11:39
    Highlight Ich finde das System hier jetzt schon einen witz, zumal es ünerhaupt nicht auf junge menschen in Ausbildung oder wenigverdiener eingeht.
    Ich zahle jetzt schon 2800 im Jahr und muss meine 2 Arztbesuchd selbst bezahlen.
    Reiner Gewinn Jahr für Jahr, aber den kann man natürlich einfach überzogen erhöhen.
    Wie wärs mit einer franchise von 500chf /jährlich für jeden (ohne wahl) wäre wesentlich sozialer
    11 1 Melden
  • Mikee 01.09.2015 11:18
    Highlight Hat da mal jemand eine gescheite Lösung, kann ja nicht ewig so weitergehen. In dem Fall fängt jetzt wieder das grosse Kassenwechseln an, die halbe Schweiz schreibt Kündigungen und wechselt zu der billigsten. Zusätzlich werden Zusatzversicherung gekündet da es langsam einfach nicht mehr bezahlbar ist für den normal Bürger. Einheitskasse wäre trotzdem nicht so schlecht? Oder die Hausarztmodelle sind einfach schlecht und generieren mehr kosten als nutzen.
    19 1 Melden
    • Amboss 01.09.2015 11:57
      Highlight Einheitskasse bringt rein gar nichts. Denn die Krankenkassenkosten entstehen dadurch, dass Leistungen konsumiert werden.
      Die Kosten kommen nur runter, wenn wir:
      - weniger zum Arzt gehen
      - weniger Behandlungen gemacht werden
      - auch mal eine Therapie nicht gemacht wird, auch wenn dadurch jemand früher stirbt...

      5 5 Melden
    • Mikee 01.09.2015 13:28
      Highlight - weniger zum Arzt gehen/ Behandlungen
      Nur mal ein aktuelles Beispiel von diesem Jahr von mir (Gehe nur zum Arzt wenn es nötig ist. Denn im Normalfall kann ein Schnaps alles reparieren :) ) Musste zum Arzt für ein Problem wo ich wusste das ich zum Spezialisten muss. Durfte ich aber nicht da Hausarztmodell / Telemed. Somit war mein Weg: Telefon, sie müssen zum HA, 2* Hausarzt, 7* Physio, 1* HA, 7 *Physio, 1* HA, X* Chiro, 1* HA und dann erst zum Spezialisten wo das Problem gezielt mit den richtigen Mitteln gelöst werden konnte. Das ist der gewünschte Krankenkassenweg ... es ist unglaublich!
      6 2 Melden
    • Roca 01.09.2015 16:23
      Highlight Lieber Mikee,dann würde Ich den Hausarzt wechseln, habe jetzt gerade eine Rücken OP hinter mir , ging zum Hausarzt, Anmeldung CTR, welches nach zwei! Tagen bereits erfolgte anschliessend zum Spezialisten.Heute Operiert auf dem Weg zur Besserung, dank gutem Hausarzt !
      4 0 Melden
    • Mikee 01.09.2015 19:43
      Highlight Lieber Roca. Das freut mich für dich. Gute Genesung!
      Leider war bei mir auch nach Röntgen, MRI nicht wirklich klar was los ist und konnte nicht einfach irgendwas operieren. Kenn auch von anderen solche Storys (andere Ärzte/ Probleme). Es geht ums Prinzip es wird vielleicht nicht einfach teurer wegen den Medikamenten wir haben auch einfach einen riesen Leerlauf im System. Jeder will noch was an dir verdienen und jeder versucht dir auch noch ein paar Medikamente zu verkaufen.
      2 0 Melden
    • Mikee 01.09.2015 19:49
      Highlight @Amboss Ich wüsste gerne was das für jährliche Kosten generiert wenn die halbe Schweiz ende Jahr seine obligatorische Versicherung kündet und sich bei der günstigsten anmeldet. Dies und weitere Kosten würden bei der Einheitskasse wegfallen. Aber ja kann ehrlich gesagt auch nicht sagen was das beste Modell wäre aber es kann einfach nicht sein das ich mit 2'500.- Franchise = Rechne damit das ich alles selbst bezahle und nicht zum Arzt muss 19% mehr bezahlen muss! Da läuft ganz klar was richtig schief im System!
      2 0 Melden
  • Michael Mettler 01.09.2015 10:55
    Highlight Vor dem Prämienschock kommt immer der Leistungsschock.
    3 3 Melden
  • welefant 01.09.2015 10:40
    Highlight Ah danke!!
    Wie lange ist man in Zürich ein junger Erwachsener?
    9 0 Melden
    • RedWing19 01.09.2015 15:19
      Highlight Genau so lang wie überall sonst auch. Hier die Alterskategorien:
      - Kinder (0 - 18 Jahre)
      - Jugendliche (19 - 25)
      - Erwachsene (ab 26)
      1 2 Melden
    • welefant 01.09.2015 15:39
      Highlight 😖😖😖
      3 0 Melden
    • welefant 01.09.2015 15:39
      Highlight Aber danke redwing!
      3 0 Melden
    • RedWing19 01.09.2015 17:01
      Highlight Kein Ding ;-) Ich bin vom "Fach", falls du etwas weiteres wissen möchtest ;-)
      2 0 Melden
    • welefant 01.09.2015 17:06
      Highlight Ich komme gerne am 31. oktober auf dich zu. Dann wechseln doch alle noch schnelm die krankenkasse ;)
      2 0 Melden
    • RedWing19 01.09.2015 22:48
      Highlight Bis zum 30.11. hast du zeit, um zu wechseln ;-)
      1 0 Melden
  • lily.mcbean 01.09.2015 10:40
    Highlight Mäh come on jezt habt ihr die Schlagzeile vom letztem Jahr einfach umgeschrieben ;)
    7 1 Melden
    • MaxM 01.09.2015 12:16
      Highlight Das ist eben das Problem: Man kann jedes Jahr den gleichen Text publizieren und er bleibt permanent aktuell.
      9 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 01.09.2015 10:36
    Highlight Finde ich ja schon eine Frechheit, dass Versicherte mit einer Franchise von 2500 zur Kasse gebeten werden obwohl die wahrscheinlich zu 99% nie zum Arzt gehen...
    22 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 01.09.2015 10:35
    Highlight Da soll noch jemand sagen, dass unser Gesundheitssystem funktioniere. Eine Frechheit ist das!
    22 1 Melden
    • Michael Mettler 01.09.2015 12:27
      Highlight Was hat das Funktionieren mit den Kosten zu tun?
      1 5 Melden
    • MaxM 01.09.2015 13:10
      Highlight Einfach: Wenn die Kosten immer steigern und man nichts dagegen unternehmen kann, dass ist es etwas mit dem ganzen System nicht in Ordnung. Ab irgendeinem Zeitpunkt wird man die Prämien nicht mehr erhöhen können und was dann?
      4 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 01.09.2015 13:30
      Highlight Danke drago-13 für deine Erläuterung, kann mich da nur anschliessen.
      3 1 Melden
    • Michael Mettler 01.09.2015 17:20
      Highlight Aha so einfach ist das. Funktionalität und Kosten vermischen und dann aus dem Balkon schreien.
      0 3 Melden
  • dockyard____ 01.09.2015 10:32
    Highlight SCHWEINEREI! Was ist der Grund dafür?
    19 0 Melden
    • droelfmalbumst 01.09.2015 12:46
      Highlight gewinnsteigerung :)
      8 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 01.09.2015 13:03
      Highlight Höhere Erfolgsprämien für die CEOs der Pharmaindustrie. Wetten?
      8 1 Melden
    • E7#9 01.09.2015 13:33
      Highlight Es wurde doch geschrieben. Bessere und teurere Behandlungskosten und die Menschen werden immer älter. Auch wenn in der Pharmaindustrie sicher vieles schief läuft - muss man wirklich immer mit dem Finger auf einen Schuldigen zeigen können?
      5 1 Melden
    • Tsunami90 01.09.2015 14:45
      Highlight Aber Sound: Erklär mir dann warum die Jungen immer am stärksten betroffen sind von den Erhöhungen?
      5 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 01.09.2015 14:58
      Highlight Es gab mehrfach Artikel die letzten Jahre, dass zu grossen Teilen die Pharma und ihre Art der Geschäftemacherei an den Explosionen der KK-Prämien ursächlich sind.
      Das bedeutet nicht, dass die Pharmaindustrie als Ganzes Scheisse ist, sondern nur, dass dort zu viele Soziopathen in verantwortlichen Positionen sitzen. Das ist allerdings tatsächlich ein allgemeines Problem, das sich nicht nur auf die Pharma beschränkt.
      4 1 Melden
    • Gantii 01.09.2015 15:02
      Highlight @tsunami90, die jungen zahlen - ich behaupte einfach mal stinkfrech - 80% ihrer prämie für den prämienausgleich. am meisten lohnt es sich so um die 50 und weiblich zu sein, da zahlt man am wenigsten und kostet am meisten :D
      1 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 01.09.2015 16:27
      Highlight Gantii, pack mal deine Vorurteile wieder ein! Meine meisten Freundinnen sind in den 50ern. Zwei davon mussten Krebs kurieren. (Entschuldige bitte!) Alle anderen sind so gesund, dass sie einen Arzt höchstens alle paar Jahre mal sehen. Trotzdem sind die Prämien der Frauen schon allein deswegen höher, weil sie Frauen sind. Sie könnten ja Kinder kriegen und älter als Männer werden. Das muss bestraft werden. So ein Scheiss aber auch. Man müsste die Weiber abschaffen!
      2 1 Melden
    • Gantii 01.09.2015 17:21
      Highlight @rhabarber, okay habe meine vorurteile eingepackt. wiegross der ausgleich in der schweiz ist weiss ich nicht, in deutschland aber zb. zahlen junge 100% mehr wegen dem solidaritätsprinzip. in der schweiz werden wir zimlich sicher in ähnlichem rahmen liegen.
      aah, toll X gesunde freundinnen und 2 mit krebs die millionen verschlingen. nicht jeder kann ein schadensfall sein aber ihr beispiel zeigt doch sehr gut auf das man 1. nicht auf den einzelnen schliessen kann weil eine person nie den schnitt trifft 2. das nur mit zwei personen wohl um einiges mehr geld benötigt wurde als sie und alle ihre kolleginnen einzahlen und somit der schnitt für alle extrem erhöht wurde! - trotzdem ist belegt das je höher das alter des versicherten umso häufiger (vorallem für teure herz und kreislaufkrankheiten oder chronisch bedingte leiden) wird er die versicherung benötigen.
      wo ist nun mein vorurteil?
      und dann erklären sie mir, da sie ja so vom fach sind, wieso die prämien der jungen so extrem steigen wenn doch alle alten so gesund sind. (weil ihre 50 jährigen freundinnen ja so gesund sind müssen es alle anderen auch sein oder! ach nein da gab es ja so zwei..)
      1 0 Melden

CSS-Chefin schlägt 10'000-Franken-Franchise vor – und erntet Kritik von links bis rechts

Am Sonntag schlug die Chefin der Krankenkasse CSS vor, die Franchise auf 10'000 Franken zu erhöhen, um die Prämien zu senken. Ihr Vorschlag kommt nicht einmal bei bürgerlichen Politikern gut an.

Die Schlagzeile sorgte für Aufruhr: In einem Interview mit dem «Sonntags Blick» schlug Philomena Colatrella, Chefin der CSS-Krankenkasse, vor, die Mindestfranchise von 300 Franken auf 5000 oder gar 10'000 Franken zu erhöhen. Dies, um die Prämien zu senken. Die Schmerzgrenze sei erreicht. Sie gehe davon aus, dass so die monatlichen Prämien um rund 170 Franken pro Person sinken würden. 

Die Reaktion auf diesen kühnen Vorschlag kam postwendend. Im «Blick» sagt die oberste …

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