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So posierte die rechtsextreme Band Bronson auf Twitter. Bild: twitter

Rechtsextreme Band aus Italien versteckte sich vor Luzerner Polizei

Beim Rechtsextremen-Konzert in Willisau vom Samstagabend sollte auch eine italienische Band auftreten. Bei einer Kontrolle vor Ort fand die Luzerner Polizei jedoch keine Hinweise. Gemäss einem Twitter-Eintrag haben sich die rechtsextremen Musiker rechtzeitig in Sicherheit gebracht.

Nordwestschweiz



Während die Aargauer Polizei die Rechtsextremen mit einem Grosseinsatz in Rothrist kontrollierten und ein Konzert nicht geduldet hätten, liess die Luzerner Polizei den Anlass der rechtsextremen Partei Pnos in Willisau schliesslich gewähren.

Die Luzerner wären erst eingeschritten, wenn es zu «gesetzwidrigen Handlungen» gekommen wäre. Bis dahin gelte die Versammlungsfreiheit. Interveniert hat die Luzerner Polizei dagegen bei einem Mann, der hätte auftreten sollen. Weil dieser eine Einreisesperre hat, wurde er von den Luzernern wieder zurück an die Grenze begleitet. Ob es sich bei der Person um den Neonazi-Rapper Julian Fritsch alias «Makss Damage» handelte, wollte die Polizei nicht bestätigen. Fritsch wurde 2016 in Deutschland wegen Volksverhetzung verurteilt.

«Wir haben dieses Bild in unserem Versteck aufgenommen, während uns der Geheimdienst suchte.»

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So kündigte die Pnos ihr geheimes Konzert an. bild: Pnos

Auch die zweite rechtsextreme Band, die für den Pnos-Anlass angekündigt war, die italienische Gruppe «Bronson» liess die Luzerner Polizei nicht gewähren. Um etwa 23 Uhr habe der Verdacht bestanden, dass diese auftreten würde, so die Polizei in einer Medienmitteilung: «Dies wurde durch eine Kontrolle im Lokal umgehend geprüft. Der Verdacht konnte nicht erhärtet werden.»

Allerdings schien die Band trotzdem vor Ort in Willisau gewesen zu sein. Die Musiker twitterten gemäss Antifa Bern ein Bild von sich und schreiben dazu: «Wir haben dieses Bild in unserem Versteck aufgenommen, während uns der Geheimdienst suchte.»

Die Luzerner Polizei konnte die Anwesenheit der rechtsextremen Band im Lokal in Willisau nicht bestätigen. 

Nach Mitternacht hätten die Konzertbesucher das Lokal verlassen. Es sei zu keinen Zwischenfällen gekommen. 

Darum hat die Luzerner Polizei das Konzert geduldet

Kurt Graf, Kommunikationschef der Luzerner Polizei sagt auf Nachfrage: «Die Konzertveranstalter haben sich fair verhalten. Die Pnos ist eine legale Partei, es gilt die Versammlungsfreiheit. Wir hatten im Kanton Luzern im Vorfeld keine Vorfälle, die uns veranlasst hätten, die Situation als gefährlich einzustufen. Bei gesetzeswidrigen Handlungen wären wir sofort eingeschritten. Zum Beispiel wenn die angekündigte Band aus Italien oder der Rapper aus Deutschland aufgetreten wäre und Verstösse etwa gegen die Antirassismusstrafnom festgestellt worden wären. Wir haben alles Nötige getan und unter anderen den Mann mit der Einreisesperre angehalten und zurück an die Grenze begleitet.»

(roc/aargauerzeitung.ch)

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    Alle Leser-Kommentare
  • SUP_2 15.01.2017 21:12
    Highlight Highlight Kranke sangen für Kranke
  • Sauäschnörrli 15.01.2017 20:55
    Highlight Highlight Ist das links nicht Makss Damage?
  • TanookiStormtrooper 15.01.2017 19:34
    Highlight Highlight Wie süss! Die Rechtsradikalen spielen Verstecken mit der Polizei.
    Das die von diesem Kinderspiel nicht geistig überfordert sind ist beachtlich! 😂
    • maxi 15.01.2017 21:45
      Highlight Highlight ach weisst du die polizei in luzern ist nicht so doof wie du denkst
    • sambeat 16.01.2017 00:57
      Highlight Highlight Sie sollten sich mal in Zürich treffen und auftreten. Ich wäre gespannt, wie das da wohl enden würde ;)
  • Aged 15.01.2017 18:08
    Highlight Highlight Für mich sind das alles potentielle Gefährder.
  • Aged 15.01.2017 17:55
    Highlight Highlight #Die Luzerner wären erst eingeschritten, wenn es zu «gesetzwidrigen Handlungen» #
    und woher hätten sie das gewusst? Tagespresse am Montag oder Jubel-WW-Ausgabe?
  • atomschlaf 15.01.2017 17:12
    Highlight Highlight Weshalb mussten die sich verstecken?
    Bestehen gegen die Bandmitglieder auch Einreisesperren?
  • Luca Brasi 15.01.2017 16:51
    Highlight Highlight Italienische Rechtsradikale in Luzern mit englischem Namen? Faschisten aller Länder vereinigt euch? XD
    • Luca Brasi 15.01.2017 18:27
      Highlight Highlight Doch, aber ich finde es unglaublich dämlich. Die hetzen doch immer gegen Internationalismus und stellen die "Überlegenheit" ihrer Nation in den Vordergrund. Jetzt müssen sie sich nur mit rechtsradikalen in Subsahara-Afrika vereinigen und wir haben eine neue verblödete Internationale.
    • Echo der Zeit 15.01.2017 19:08
      Highlight Highlight So Blöd wie die sind - machen die das auch.
  • elmono 15.01.2017 15:30
    Highlight Highlight Good Job🙋
  • Tom Garret 15.01.2017 15:30
    Highlight Highlight Sollen die Handzeichen ACAB heissen? (Buchstaben von Alphabet)
    • Spooky 15.01.2017 18:19
      Highlight Highlight Und was bedeuten ACAB und 1312?
    • DeineMudda 15.01.2017 18:24
      Highlight Highlight @Spooky man könnte es auch googeln. Aber ACAB heisst All Cops Are Bastards. Und 1312 sind die Positionen der Buchstaben im Alphabet.
    • SemperFi 15.01.2017 18:40
      Highlight Highlight ACAB/1312 bedeutet All Cops are Bastards.
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