Schweiz
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Hier ein Überblick zu den wichtigsten Meldungen der Sonntagspresse. bild: watson

10'000 Franken-Franchise und besorgte Bundesräte – das schreiben die Sonntagszeitungen



Schweizer Bundesräte äussern sich zu Syrien-Angriff

Nach den Luftschlägen der Alliierten auf vermutete Chemiewaffenanlagen in Syrien zeigen sich Verteidigungsminister Guy Parmelin und Aussenminister Ignazio Cassis in Interviews mit den Zeitungen «Sonntagsblick» beziehungsweise «NZZ am Sonntag» besorgt über die ganze Situation. Die Schweiz rufe alle involvierten Parteien zur Deeskalation auf, sagte Cassis. Bundesrat Parmelin hätte sich zudem von den USA, Grossbritannien und Frankreich mehr Zurückhaltung gewünscht. Die Westmächte hätten die Ergebnisse der internationalen Untersuchung über den Einsatz von Chemiewaffen in Syrien abwarten können, betonte der Schweizer Verteidigungsminister in dem Interview.

Le Conseiller Federal et chef du Departement federal des affaires etrangeres Ignazio Cassis s'exprime lors d'une conference au sujet des relations Suisse-Europe et de la fiscalite des entreprises ce jeudi 22 mars 2018 au Swiss Tech Convention Center de l'EPFL a Lausanne. (KEYSTONE/Valentin Flauraud)

Ignazio Cassis. Bild: KEYSTONE

Facebook will Schweizer Strafverfolger nicht helfen

In der Zusammenarbeit mit Strafverfolgungsbehörden ist das weltgrösste soziale Netzwerk Facebook laut einer Meldung der «SonntagsZeitung» wenig kompromissbereit: Schweizer Behörden richteten von 2013 bis Mitte 2017 insgesamt 361 Anfragen um Datenlieferungen an den US-Konzern. Bei 253 Anfragen rückte das Unternehmen von Mark Zuckerberg allerdings keine Informationen heraus. Somit würden zwei Drittel aller Anfragen aus der Schweiz abgeschmettert, wie aus dem neusten Transparenz-Bericht des sozialen Netzwerks hervorgehe. Die meisten Begehren kommen vom Bundesamt für Polizei Fedpol, wie eine Sprecherin gegenüber der Zeitung bestätigte. Bei den Straftaten stehe Terrorismus als Vorwurf an erster Stelle.

Erhöhung der Mindestfranchise

Die Chefin der Krankenkasse CSS, Philomena Colatrella, hat in einem Interview mit dem «SonntagsBlick» mehr Eigenverantwortung bei der Gesundheitsversorgung gefordert. Zudem schwebten ihr als mögliche Massnahme zur Senkung der Krankenkassenprämien die Erhöhung der Mindestfranchise auf 5000 oder 10'000 Franken vor. Damit könnten die Monatsprämien ersten Schätzungen zufolge um rund 170 Franken pro Person sinken. Es brauche komplett neue Ideen im Gesundheitsbereich, betonte Colatrella.

Mehr Massnahmen im Erwachsenenschutz

In der Schweiz unterliegen laut einer Meldung des «SonntagsBlick» fast 90'000 Menschen einer Massnahme im Erwachsenenschutz, zu denen auch die Stellung eines Beistands gehört. Seit den 90er-Jahren habe sich diese Zahl um mehr als 36'000 Personen erhöht. Auffallend an den Daten sei, dass es zwischen den Kantonen grosse Unterschiede gebe. So seien in der Westschweiz überdurchschnittlich viele Erwachsene von solchen Massnahmen betroffen. Auch die Zahl der Personen, die notfallmässig in die Psychiatrie eingewiesen werden, nehme stetig zu: Seit 2011 habe sie sich auf fast 15'000 verdoppelt. Diese Tendenz bereite Fachleuten immer mehr Sorgen.

Raiffeisenpräsident will aufräumen

Der Interimspräsident der Raiffeisen-Bankengruppe, Pascal Gantenbein, spricht in einem Interview mit der «NZZ am Sonntag» erstmals über die Aufarbeitung der Affäre Vincenz. Derzeit würden die rund hundert Beteiligungen, welche die Bank seit 2005 erworben hat, unter die Lupe genommen. Damit soll geklärt werden, ob es bei den Zukäufen zu Unregelmässigkeiten kam. Erst nach Abschluss der Untersuchung könne man über personelle Konsequenzen sprechen. Gleichzeitig kündigte Gantenbein aber eine Erneuerung des Verwaltungsrats an. Bis 2020 sollen neun neue Mitglieder zu dem Aufsichtsgremium stossen. Er selbst wolle auch eine Kandidatur prüfen, sagte er.

Pascal Gantenbein an einer Medienkonferenz der Raiffeisen in Zuerich am Freitag, 9. Maerz 2018. Der Wirtschaftsprofessor Pascal Gantenbein uebernimmt als Praesident interimistisch per sofort die Leitung des Verwaltungsrats bei der Bank. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Pascal Gantenbein. Bild: KEYSTONE

ETH wirft nach Mobbing-Fall Ombudspersonen raus

ETH-Präsident Lino Guzzella hat laut der «NZZ am Sonntag» den Ombudspersonen, die den Mobbing-Fall an der ETH ins Rollen gebracht haben, das Ausscheiden aus ihren Funktionen mitgeteilt. Sie seien mit 70 beziehungsweise 72 Jahren zu alt für eine weitere Amtszeit, so die Begründung der ETH. Allerdings werde hinter dem Vorgehen vielmehr vermutet, dass es eine Retourkutsche der ETH-Schulleitung sei, weil sie den Mobbing-Fall gemeldet haben. Die ETH bestreite aber eine Abstrafung.

Alpiq will sparen

Beim Stromkonzern Alpiq steht laut einer Meldung der «SonntagsZeitung» eine neue Sparrunde an. Nachdem das Unternehmen vor rund drei Wochen den Verkauf fast aller Geschäftsfelder angekündigt hat, stehe nun eine weitere Abbauwelle beim Personal an. Ein Alpiq-Sprecher bestätigte der Zeitung, dass die Grösse und die Kostenstrukturen in Bezug auf die künftigen Geschäftsaktivitäten überprüft werden sollen. In der Unternehmenszentrale würden derzeit noch rund 300 Personen arbeiten.

Der CFO Thomas Bucher von Alpiq anlaesslich der Bilanzmedienkonferenz 2018 des Schweizer Stromproduzenten Alpiq vom Montag, 26. Maerz 2018 in Olten. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Alpiq CFO Thomas Bucher. Bild: KEYSTONE

Unzufriedene Sicherheitsmitarbeiter

Rund zwei Drittel der Angestellten von privaten Sicherheitsfirmen sind laut einer Meldung von «Le Matin Dimanche» unzufrieden mit ihren Arbeitsbedingungen. Die Zeitung beruft sich dabei auf eine Umfrage der Gewerkschaft Unia. Als besonders stossend werden laut den rund 600 Rückantworten die Nachtarbeit, die langen Dienste und der ständige Stress empfunden. Die Chefs der befragen Firmen sagten dagegen, die Situation sei nicht katastrophal. Zudem stellten sie die Umfrageergebnisse in Frage. (sda)

Knackeboul, der «elende Lutscher», kommentiert Hasskommentare

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    Alle Leser-Kommentare
  • Waedliman 16.04.2018 14:34
    Highlight Highlight Vielleicht mal über einkommensabhängige Beiträge nachdenken. Es kann doch nicht sein, dass eine Coiffeuse dasselbe bezahlt wie ein Bankdirektor.
  • Pasch 15.04.2018 18:01
    Highlight Highlight "Es brauche komplett neue Ideen im Gesundheitsbereich, betonte Colatrella."

    Hier meine: Einheitskrankenkasse!
    • Pasch 16.04.2018 00:53
      Highlight Highlight In der Hitze noch vergessen! !Einkommensabhängig!

      Die KK's reden sich immer raus mit dem Argument die Kosten entstehen wo anders, sehe ich nicht so!

      1000de von Angestellten, Infrastruktur, EDV etc etc.

      Mit einer Einheitskasse lassen sich auch die Kosten auf der Seite der Leistungserbringer besser Erfassen und Problemzonen identifizieren. Somit könnte man direkt Einfluss auf Preise/Leistungen und Umverteilung nehmen!

      Der heutige Zustand ist ein reines Gewurschtel, wo jeder das macht um am meisten Profit zu generieren!
    • Pasch 16.04.2018 18:03
      Highlight Highlight Wird oft behauptet, glaube ich aber nicht, es gibt zu viele KKs zuviele Angestellte zu viele Callcenters! Tja warum könnte man wohl die Kosten auf der Verursacherseite besser erfassen bei einem zentralem Fakturaeingang? Warum könnte das wohl besser sein als bei X Krankenkassen und X IT-Lösungen? Wo stuft welche KK welche Leistung ein etcetc die Vorteile liegen wohl auf der Hand des Sehenden!
    • Pasch 16.04.2018 20:48
      Highlight Highlight BAG, Swissmedic, Apothekerverein, KK's die wollen alle nur unser Bestes, Geld!

      Kann es sein das du am besagten Tropf einer der grössten CH Arbeitsbeschaffungsinitiativen hängst?

      Ein Skandälchen nach dem anderen kommt langsam zum Vorschein, aber weiter wie der Zipfel des Eisbergs werden wir nie erfahren. Drum vereinheitlichen und überschaubare Systeme schaffen, zur Vorbeugung von Manipulation,...und eine der grössten Sünden, einkommensabhängig!
  • äti 15.04.2018 14:33
    Highlight Highlight Erhöhung der Mindestfranchise

    Ich fordere die Einheitskasse. Die Vorteile überwiegen massiv.
    • Waedliman 16.04.2018 14:30
      Highlight Highlight Spanien hat eine Einheitskasse. Die medizinische Versorgung dort ist eine Katastrophe. Der Nutzen ist gering, die Ambition zur Leistung ist bei Monopolisten immer eher gering.
    • äti 16.04.2018 16:53
      Highlight Highlight Es heisst nicht, dass daselbe Prinzip überall gleich funktionieren muss. Das mit der Konkurrenz bei den Kassen bringt eben auch nichts, weil die Kosten woanders entstehen. Zudem haben Kassen wenig Bock auf gemeinsame Strategie, sind eher auf eigenes Wachstum und Rendite getrimmt.
    • äti 16.04.2018 18:00
      Highlight Highlight Eine EKL kann besser verhandeln, mehr Gewicht als viele Einzelne mit verschiedenen Interessen. Eine EKL muss nicht grosse Rendite einfahren um sich von anderen abheben zu können.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hackphresse 15.04.2018 14:18
    Highlight Highlight Haben die 10k Franchise vielleicht etwas damit zu tun dass immer mehr Spitäler zu AGs umgewandelt werden sollen?
    Schliesslich muss ja der Shareholder dann ja eine akzeptable Rendite einfahren.
    Steigende Zwangsgebühren dem kleinen Bürger aufbuckeln damit der Gewinn der Investoren stimmt.
    Muss man wegen Realitätsverlust nicht in die Psychiatrie?
    • Hackphresse 16.04.2018 01:47
      Highlight Highlight @Peter
      Jep.
      Wir zahlen ja schon Steuern.
      Stinkt nach Umverteilung. Aber von unten nach oben.
  • mogad 15.04.2018 13:33
    Highlight Highlight Ich frage mich, was die Frau dazu ermutigt hat, diese Forderung zu stellen: 10000 Fr. Franchise, dann kommen noch 10% Selbstbehalt (z.Z. noch bis max. 700 Fr. p.a., aber wie lange noch?) hinzu, und Medikamente die "nicht auf der Liste" stehen und nicht bezahlt werden. Offenbar findet sie, die Aufbruchstimmung unter den neoliberalen Steuersenkern und Sozialabbauern von der FDP/SVP/CVP/BDP-Mehrheit sei so gut, dass sie für ihren Vorschlag gleich zum Champagnerfrühstück in die "Galerie des Alpes" eingeladen wird!
  • Rumbel the Sumbel 15.04.2018 13:02
    Highlight Highlight Wer glaubt, dass arme Menschen davon Profitieren, glaubt an etwas, dass es nicht geben wird.
  • sowhat 15.04.2018 12:19
    Highlight Highlight In welcher Gehaltsklasse muss man leben, um eine Franchise von 10'000.- zu erwägen? Gehts noch etwas realitätsferner?
  • Jesses! 15.04.2018 11:54
    Highlight Highlight Die hohe Franchise ist endlich mal - zwar ein radikaler - aber wirksamer Vorschlag. Diese 10‘000.00 Franken sind sowieso nur „politisch“ gedacht. Schlussendlich werden es vielleicht 4‘000.00 sein. Aber die Idee der Eigenverantwortung ist gut. Denn die grössten Kosten werden durch uns, die Patienten, verursacht.
    • Tepesch 15.04.2018 12:22
      Highlight Highlight @Norman B.
      Es liegt natürlich nicht an den horrenden Medi-Preisen für Krebskranke, MS Patienten, etc. Oder daran, dass immer mehr unnötige OP's durchgeführt werden, damit die ganzen Privaten Spitäler ordentlich Gewinne einfahren.
    • Charming 15.04.2018 13:10
      Highlight Highlight Ach ja? Woher nehmen Sie Gewissheit ihrer Behauptung? Inwieweit Krankheit beeinflussbar ist sehen wir dann wenn Sie eine haben die weh tut! Ihre Aussage ist zynisch und menschenverachtend, denken Sie mal in Ruhe nach!
    • batschki 15.04.2018 15:20
      Highlight Highlight Die Menschen haben Angst. Vor jedem Bobo!
      Viele verstehen unter Eigenverantwortung und Autonomie, dass jedes Bobo fachärztlich beurteilt werden sollte. Sie sind der ungefilterten Informationsflut über Symptome (Schwindel, Müdigkeit, Zwicke, ...) und was sich alles dahinter verbergen könnte (MS, Krebs, ...) überfordert und verbringen Feierabende und Wochenenden auf den Notfallstationen, statt sich ihres Lebens zu erfreuen.
      Das System (der unbegrenzten Möglichkeiten) ist krank. Weder Marktwirtschaft noch Politik können dieses gesund zwingen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. D. 15.04.2018 11:40
    Highlight Highlight Frau Colatrella

    Leben Sie auf dem Mond ? Wie soll ein Büezer mit 2 Kindern einen Selbstbehalt von 10'000.- finanzieren ?
    • x4253 15.04.2018 13:00
      Highlight Highlight Kreditinstitute werden da sicherlich geeignete Produkte anbieten (mit hübschen Zinsen und Gebühren). Auch eine Variante wie man Leuten langfristig das Geld aus der Tasche zieht.
    • Jesses! 15.04.2018 13:40
      Highlight Highlight Indem der Büezer und alle anderen nicht mehr wegen jedem Schnupfen zum Arzt rennen. Sie haben ja schon heute bis zu CHF 3‘200.00 selber zahlen müssen, wenn Sie eine Franchise von CHF 2‘500.00 gewählt haben. Und im Gegenzug haben Sie eine reduzierte Prämie bezahlt.
    • karl_e 15.04.2018 23:16
      Highlight Highlight Norman, der Büezer rennt gewiss nicht wegen jedem Schnupfen zum Arzt. Wenn er eine schlichte Erkältung mit Fieber hat, *muss* er zum Arzte rennen, weil er seinem Brötchengeber ein Arztzeugnis vorlegen *muss*. Auch wenn er ganz genau weiss, dass mit etwas Aspirin und Lindenblütentee die Erkältung nach spätestens einer Woche vorbei ist.
      Der Büezer trägt somit keine Schuld an der überflüssigen Arztkonsultation. Zuerst denken, dann schreiben.
  • N. Y. P. D. 15.04.2018 11:38
    Highlight Highlight *fange an zu lesen*

    Nach den Luftschlägen der Alliierten auf vermutete Chemiewaffenanlagen in Syrien zeigen sich Verteidigungsminister Guy Parmelin..

    *ich frage mich, welches adjektiv jetzt kommt / ich tippe auf besorgt / ich lese weiter*

    ..und Aussenminister Ignazio Cassis in Interviews mit den Zeitungen «Sonntagsblick» beziehungsweise «NZZ am Sonntag» BESORGT über die ganze Situation.

    Ok. Besorgt ist immer gut. Ich schlage vor, noch die Entwicklung zu beobachten. Und gleichzeitig besorgt zu sein.
    • Hierundjetzt 15.04.2018 12:46
      Highlight Highlight Ich finde das Bitte „Berichte abwarten“ sehr schweizerisch. Es geht ja nur um einen 5 jährigen Bürgerkrieg.

      Und danach, wenn der Bericht nach ca. 1 Jahr da ist, kommen alle nach Genf, halten sich an den Händen und der Krieg ist vorbei.

      Und der Guy verteilt Sparschweinchen mit einem 5 Lieber drin.

      Kein Wunder nimmt kein Mensch die Schweiz ernst
    • Flexon 15.04.2018 15:07
      Highlight Highlight @N.Y.P.
      Ich finde dieses besorgt sein auch sehr mutig von unseren Bundesräten. Putin denkt deswegen gerade darüber nach, die WM abzusagen, wenn Assad nicht mit dem Foltern und Vergiften aufhört. Die Wahrung der Menschenrechte geht einfach vor Fußball. Wirklich verrückt, was so ein einfaches Wort in der Welt bewegen kann.
  • Waedliman 15.04.2018 11:17
    Highlight Highlight Diese Ideen von Colatrella sind asozial im besten Sinn des Wortes. Niemand wird mehr zum Arzt gehen, weil die ersten Konsultationen entweder zu teuer sind oder aber schlicht das Geld dafür fehlt. Das Ergebnis wären Zustände wie in den USA, wo sich mancher seine Blinddarmoperation nicht leisten kann. Wohin will die Schweiz eigentlich? Es wird Zeit, dass man den Begriff der Solidargemeinschaft diskutiert, der in Deutschland, auch wenn da manches auch nicht gut läuft, aber immerhin komplett in den Köpfen der Menschen verankert ist, was auch gut so ist.
  • bfm 15.04.2018 10:57
    Highlight Highlight Klassische Versicherer-Mentalität: Prämien kassieren, aber ja keine Gegenleistung erbringen wollen. Die Dame verfügt wohl über ein stattliches Einkommen und ist völlig unfähig, sich in die finanzielle Situation von 90% der Bevölkerung hinein zu versetzen. Zudem sind offenbar unter ihrem Blickwinkel nur Aktionäre existenzberechtigt, für diese geht die Moral ohne wenn und aber die WC-Spülung runter es zählt nur der satte Gewinn.
    Ein solcher Vorschlag ist geradezu zynisch, ich bedauere es, nicht bei ihr versichert zu sein, dann könnte ich jetzt nämlich wechseln....
    • bebby 16.04.2018 04:11
      Highlight Highlight Bei dieser Denkweise sollte man vielleicht doch die Krankenkassen verstaatlichen - dann spart man immerhin den Lohn von solchen Personen. Es braucht ja nicht viel Intelligenz, ein staatlich administriertes System, wie es jetzt schon eines ist, zu managen. 90% der Kosten sind eh fix vorgegeben.
      Anstatt die Franchisen weiter anzuheben muss die Lösung bei der Mengensteuerung angesetzt werden. Dort ist nämlich das Problem, wir konsumieren (wie überall) zuviel Leistungen.
  • FrancoL 15.04.2018 10:36
    Highlight Highlight Die Franchise auf CHF 10'000? Das ist für die unteren Lohnklassen das Dümmste was man machen kann. Das würde erst recht zu einer 2.Klassen-Medizin führen. Dies würde grundsätzlich keinen Anreiz bringen um bei allen Playern mach Kostenreduktionen zu suchen, weil die Prämien vorerst fallen würden. Die Verbilligung wäre bei knapp 2'000 CHF/Jahr, dh der Versicherte müsste 5 Jahre keinen Krankheitsfall haben um reell davon profitieren zu können. Krankheitsverschleppungen wären vorprogrammiert und würden wohl kaum die Gesundheitskosten senken.
    • Neunundneunzig 15.04.2018 11:44
      Highlight Highlight Nicht nur für die unteren Lohnklassen... Wenn wir als kleine Familie vom Worst Case ausgehen, müssten wir 30 000 Franken (der zusätzliche Selbstbehalt für ärztl. Leistungen und die monatliche Prämie sind dann noch nichtmal eingerechnet...) hinblättern. Auch für den Mittelstand ist das kaum verkraftbar.
    • FrancoL 15.04.2018 12:21
      Highlight Highlight Ich habe bewusst nicht untersten sondern unteren Lohnklassen geschrieben, da ist auch der untere Mittelstand dabei. Selbstverständlich würde es auch einen guten Teil des Mittelstandes treffen, darum macht die Ansage der CSS gar keine Sinn, sie ist kontraproduktiv und schafft 2.Klassen-Medizin, sowie eine menge Menschen die zusätzlich gestützt werden müssten.
  • Siebenstein 15.04.2018 10:33
    Highlight Highlight Eine Erhöhung der KK-Franchise bis auf 10000 Franken ist nicht genug! Die Franchise sollte auf 2 Millionen angehoben werden, dann kann die Prämie sogar auf null gesenkt werden, finde den Fehler...
  • smilemore 15.04.2018 09:54
    Highlight Highlight Eine vierköpfige Familie - Franchise CHF 40'000 nimmt mich wunder, wer sich das noch leisten können soll...
  • reaper54 15.04.2018 09:39
    Highlight Highlight Einheitskrankenkasse und ein ende der Spitalprivatisierung DAS wären Schritte die Notwendig sind im Gesundheitswesen.
  • ströfzgi 15.04.2018 09:33
    Highlight Highlight Finde ich gut mit den 10000 fr Franchise. Da somit geschätzte 80% aller Krankheiten selber bezahlt würden, bräuchte es auch keine Krankenkassen mehr. Die 20% welche die 10000 übersteigen, könnte auch eine kostengünstige, staatliche Kasse bearbeiten. Folglich könnten ALLE Prämien gesenkt werden.

    • FrancoL 15.04.2018 11:55
      Highlight Highlight Könnte bezahlen ist richtig, das heisst nicht kann bezahlt werden. Es würde heissen der Staat springt ein.
      Das findest Du gut?
      Nebeneffekte wie verschleppte Krankheiten die dann immer eine teuerere Medizin bedingen findest Du gut?
  • batschki 15.04.2018 09:23
    Highlight Highlight Krankenkassen sind doch einst erfunden worden, um Kranke zu unterstützen? Seit sie zunehmend im Gesund- und Schönheitsbereich mitmischeln wird's unbezahlbar.

    Vorschlag:
    wer wenig verdient, wird gegen jede Krankheit versichert.
    Krankheits-Behandlungen, die sehr teuer sind (zB >50'000 CHF/Jahr) werden ebenfalls vom Staat/ einer Grundversicherung/.../....* bezahlt (*da gibt's sicher viele oekonomische Möglichkeiten).
    Jeder entscheidet selber, wie und ob er sich für sein Zwischenrisiko und seine gefühlten Schön- und Gesundheitsnachteile freiwillig versichern will
  • maulauf 15.04.2018 09:10
    Highlight Highlight 10000: eine plumpe und sehr riskante Kostenumlagerung, die Menschen dazu bringt, zb eine Lungenentzündung nicht zu erkennen...
    Und unter dem Strich kostet es immer noch gleich viel, wenn nicht sogar mehr.
    Finde ich keine gute Idee.
  • Yolo 15.04.2018 08:48
    Highlight Highlight Bei 10k Franchise kann man gleich den Versicherungszwang aufheben. Was aber am schlimmsten ist, es trifft die, welche heute schon kaum die Prämien begleichen können.
  • runner59 15.04.2018 08:30
    Highlight Highlight Was der Gesundheitsmarkt braucht, ist ein echter Wettbewerb. Solange die Krankenkassen noch 110 Franken für 90 Kapseln eines simplen Cimicifuga Produktes mit Laktose bezahlen, das einen Herstellungspreis von unter 10 Fr hat und ärzte für offensichtliche Fehldiagnosen fürstlich bezahlt werden, läuft hier einiges falsch.
    • batschki 15.04.2018 12:07
      Highlight Highlight Was falsch läuft:
      Gesundheitsmarkt und Krankenversicherung gehören getrennt.
      Der Markt soll bei den Gesunden spielen.
      Für die Kranken müsste aber unsere Gemeinschaft sorgen.
      Dass Cimicifugapräparate überhaupt bezahlt werden, ist ein Fehler. Und "offensichtliche" Fehldiagnosen erstaunen im Google Zeitalter
  • el comentador 15.04.2018 08:21
    Highlight Highlight Mit 10'000 CHF Franchise brauche ich dann auch keine Krankenkasse mehr. Wenn die Behandlung mal so viel oder mehr Kostet bin ich sowieso finanziell und gesundheitlich ruiniert ;-) !
  • Holzkopf 15.04.2018 07:53
    Highlight Highlight Zur Erhöhung der Mindestfranchise:

    Solche Ideen können nur von Leuten kommen, die noch nie Ende Monat mit leerem oder überzogenem Konto konfrontiert waren...für andere ist das Dauerrealität.

    Was meint sie mit „mehr Eigenverantwortung“? Will sie damit unnötige Notfallkonsultationen vermeiden? Dann wären Aufklärungsarbeit und allenfalls alternative, kostengünstigere Angebote zur Notfallstation, welche die überängstlichen Pat. zuerst aufsuchen könnten, weitaus wirksamer.

    Glaube eher, dass sie den Solidaritätsgedanken unserer KK an sich abschaffen möchte.
    Hoffe, dass es niemals soweit kommt!

Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

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