Schweiz
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Bevölkerungsstatistik

Die Schweiz wächst ... und wächst ... und wächst – in welchem Ausmass, zeigen diese 6 Grafiken

Ende 2013 lebten in der Schweiz 8,14 Millionen Menschen – 1,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Schweiz wächst vor allem dank der Zuwanderung, schreibt das Bundesamt für Statistik. Von den Schweizern sind mehr aus- als eingewandert. 

1. Die Bevölkerung wächst seit 20 Jahren ungebrochen

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Entwicklung der ständigen Wohnbevölkerung in der Schweiz seit 1994, in absoluten Zahlen.

Seit zwanzig Jahren setzt sich das Bevölkerungswachstum in der Schweiz fort. Die Zunahme ist in erster Linie auf die Zuwanderung zurückzuführen. 193'300 Menschen sind 2013 eingewandert, davon 26'100 Schweizer und 167'200 Ausländer. Der Einwanderungsüberschuss betrug 82'800 Personen. 

2. Es gibt einen Einwanderungs-Überschuss

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Entwicklung von Geburtenüberschuss, Wanderungssaldo und Einbürgerungen seit 2003, in absoluten Zahlen.

Auch der Geburtenüberschuss (die Differenz zwischen Geburten und Todesfällen) trägt seit Jahren zum Bevölkerungswachstum bei. Die Bevölkerung schweizerischer Staatsangehörigkeit hat um 0,5 Prozent zugenommen. Der Wanderungssaldo beziffert die Differenz zwischen Ein- und Auswanderung, die seit 2010 wieder zunimmt. Die Anzahl der Einbürgerungen hat seit 2009 abgenommen.

3. Die Einwanderungen nehmen zu – die Auswanderungen auch

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Entwicklung der Ein- und Auswanderung seit 2003, in absoluten Zahlen.

2013 ist die Zahl der Einwanderungen gegenüber dem Vorjahr deutlich angestiegen, nämlich um 10,5 Prozent. Auch die Zahl der Auswanderungen hat um 2,2 Prozent zugenommen. Seit Jahren überwiegt die Zahl der Einwanderungen.

4. Am liebsten kommen die Deutschen in die Schweiz

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Einwanderungsgruppen nach Nationalität im Jahr 2013.

Drei Viertel der 193'300 im Jahr 2013 in die Schweiz eingewanderten Menschen kommen aus Europa. Am häufigsten kommen deutsche Staatsangehörige in die Schweiz. Auch 26'100 Schweizer sind im letzten Jahr eingewandert. 

5. Es wandern mehr Schweizer aus als ein

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Ein- und Auswanderungen 2013, in absoluten Zahlen.

2013 sind mehr Schweizer aus- als eingewandert. Insgesamt entstand ein negativer Saldo von 2400 Schweizern. Am liebsten verlassen die Schweizer ihr Land in Richtung Frankreich (13,8%), Deutschland (9,1%) oder in die Vereinigte Staaten (6,9%).

6. Am stärksten wächst die Romandie

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Zunahme der ständigen Wohnbevölkerung nach Kantonen, in Prozent.

Am stärksten wuchs die ständige Wohnbevölkerung in den Kantonen Freiburg (2,1%) und Waadt (2%). Am wenigsten Menschen zog es 2013 in die Bergregionen Appenzell, Uri und Graubünden

(rar/sda)



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    Alle Leser-Kommentare
  • zombie1969 30.09.2014 12:42
    Highlight Highlight "Die Schweiz wächst ... und wächst ... und wächst"
    Und die Umwelt stöhnt ... und stöhnt ... und stöhnt"
  • thjo 30.09.2014 08:58
    Highlight Highlight Ich empfehle das Video im folgenden Link. Sehr hilfreich! http://www.gapminder.org/videos/dont-panic-the-facts-about-population/#.VCpTbYpXfCQ
  • hektor7 30.09.2014 07:52
    Highlight Highlight Gibt es ein besseres Zeugnis für ein Land als Wachstum? Alle wollen zu uns, ist doch schön... Manchmal hat man das Gefühl, einige Exponenten würden lieber in einem bürgerkriegverseuchten, verarmten Drittweltstaat leben, wo ganz bestimmt niemand von aussen rein will. Ich frage mich einfach, wie der Begriff "Wachstum" zu einem Angstfaktor werden konnte...
    • Tomlate 30.09.2014 09:28
      Highlight Highlight Danke für die positive Interpretation.
  • cjaensch 29.09.2014 22:10
    Highlight Highlight Die Kantone mit dem niedrigsten Wachstum haben die grösste Zustimmung zur Abschottung.
  • Hephaistos 29.09.2014 19:27
    Highlight Highlight Also wenn ich die Verschiedenen Grafiken richtig verstehe, komme ich zum folgenden Schluss:
    Das BIP wächst mit >2.2% schneller als Erzeugerpreise steigen (0,1%) und als die Bevölkerung zunimmt(1,3%).
    Wer verdient sich daran die goldene Nase?
    Scheinbar hat sich das herumgesprochen: es wandern fast so viele Schweizer wie Deutsche ein...
  • Simon 29.09.2014 18:42
    Highlight Highlight Hui, die erste Grafik könnte einem einen ganz schönen Schrecken einjagen. Aber ist wohl halb so wild, wenn man am unteren Ende bei 0 beginnt und nicht bei 7 Mio. Die Einwohnerzahl nimmt zu, aber auch nicht so dramatisch, wie es die Grafik vermuten lässt.
    Benutzer Bild
    • Hephaistos 29.09.2014 19:19
      Highlight Highlight Danke Simon,
      Es gilt weiterhin keiner Statistik zu trauen die man nicht selbst ausgelegt hat :-)
    • goschi 29.09.2014 19:42
      Highlight Highlight Schönes Beispiel, wie man jeden Graphen so darstellen kann, dass die gewünschte Wirkung entsteht, traurig, dass Watson es nötig hat auf solche Mittel zurückzugreifen.
    • nimmersatt 29.09.2014 20:36
      Highlight Highlight dann ist auch plötzlich keine Schlagzeile mehr wert...zum Glück übersteigt hie und da ein Leser euer plumpes Niveau
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