Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa04483102 Moenchengladbach's Ibrahima Traore and goalkeeper Yann Sommer (C) comfort Christoph Kramer (r) after the German Bundesliga soccer match between Borussia Dortmund and Borussia Moenchengladbach at Signal Iduna Park in Dortmund, Germany, 09 November 2014. Kramer scored an own goal making the match a 1-0 win for Dortmung.
(EMBARGO CONDITIONS - ATTENTION: Due to the accreditation guidelines, the DFL only permits the publication and utilisation of up to 15 pictures per match on the internet and in online media during the match.)  EPA/BERND THISSEN

Yann Sommer und Christoph Kramer können nach der Partie wieder lachen. Bild: EPA/dpa

Aus 44,5 Metern überlobbt

Sommer über Kramers Jahrhundert-Eigentor: «Abhaken und nach vorne schauen»

Trotz mehrerer Glanzparaden kann Torhüter Yann Sommer die erste Saisonniederlage von Borussia Mönchengladbach in Dortmund nicht verhindern. Der Grund: Das kuriose Eigentor von Weltmeister Christoph Kramer. 

22:1 Torschüsse notieren die Statistiker im Borussen-Duell zwischen Dortmund und Gladbach. Doch Pfosten, Latte und ein ausgezeichneter Yann Sommer verhindern zunächst hartnäckig die BVB-Führung. «Der Torwart ist Gladbachs bester Spieler», sagt Michael Rummenigge bei Sky schon zur Pause. Nicht zum ersten Mal: Mit 88 Prozent abgewehrter Bälle, die auf seinen Kasten kamen, hat Sommer in dieser Saison die bislang beste Quote aller Bundesliga-Torhüter.

Nur einmal war er machtlos – und da kann man ihm nun wirklich keine Mitschuld anlasten. Ein einfacher Rückpass von Christoph Kramer aus 44,5 Metern verkommt in der 58 Minute zum unhaltbaren Lob über Sommer, der weit vor seinem Tor steht. Ein unglaublich kurioses Eigentor.

Play Icon

Das Eigentor von Kramer. video: youtube/GOOOAL.WATCH

Animiertes GIF GIF abspielen

Das Eigentor aus anderer Perspektive. gif:vine

«Einfach abhaken und nach vorne schauen», sagt Sommer über den Dortmunder Siegtreffer. «Christoph ist ein überragender Fussballer und auch so einem passiert das mal. Er hat mich sicher gesehen. Das war auch gar nicht das Problem. Er wollte den Ball zurückspielen, dann ist er ihm versprungen. Ganz einfach.»

Auch Lucien Favre wollte den Fauxpas seines Weltmeisters nicht gross kommentieren. «Wir waren alle überrascht von diesem Tor. Leider. Es fiel zu einem ungünstigen Zeitpunkt», hielt sich der Gladbach-Trainer kurz. 

Dreimal Scheisse

Und was sagt Kramer zu seinem Missgeschick? «Ich wollte mit Schnitt flach zurückspielen. Als der Ball den Fuss verlassen hat, habe ich schon gedacht: ‹Scheisse›. Als ich Yann weit vor dem Tor sah, dachte ich nochmal ‹Scheisse›. Als er dann drin war, dachte ich ‹grosse Scheisse›.»

Dortmund's Sebastian Kehl, second from right, comforts Moenchengladbach's Christoph Kramer after scoring an own goal during the German first division Bundesliga soccer match between BvB Borussia Dortmund and VfL Borussia Moenchengladbach in Dortmund, Germany, Sunday, Nov. 9, 2014. (AP Photo/Frank Augstein)

Dortmund-Captain Sebastian Kehl bedankt sich bei Kramer für die Unterstützung. Bild: Frank Augstein/AP/KEYSTONE

Für Gladbach war es die erste Niederlage in dieser Saison. Davon wollen sich Sommer und Co. aber nicht verrückt machen lassen. «Ich denke nicht, dass uns diese Niederlage von unserem Weg abbringen wird. Warum auch?», so der Schweizer Nati-Keeper. «Das war ein schlechtes Spiel, aber das ist es dann auch.» Auch hier gilt: Abhaken und nach vorne schauen.



Abonniere unseren Newsletter

Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

Ein Spiel für die Geschichtsbücher – hier alle Tore des 5:2-Wahnsinns gegen Belgien

Die Schweiz schlägt Belgien nach 0:2-Rückstand mit 5:2 und feiert einen der grössten Siege ihrer Geschichte. Seferovic erzielt drei Tore, Shaqiri zeigt ein Wahnsinnsspiel und die Belgier wissen kaum, wie ihnen geschieht.

Wer hätte das gedacht? Die Schweizer Nati dreht einen frühen und deutlichen Rückstand gegen Belgien und qualifiziert sich für das Final-Four-Turnier der UEFA Nations League.

Wie das Team von Vladimir Petkovic gegen die Weltnummer eins Moral gezeigt hat, zeugt von ganz, ganz grosser Klasse. Keine Mannschaft der gesamten Nations League hat mehr Treffer als die Schweiz erzielt, das zeugt von einer gewaltigen Offensiv-Power.

Alle Treffer der heutigen Partie gibt's hier im Video.

Schweiz – …

Artikel lesen
Link to Article