Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

225'000 Franken für den Sieger

Im Schweizer Cup gibt es deutlich mehr Kohle zu holen als in der grossen Champions League

Am Mittwoch startet im Eishockey der Schweizer Cup. Die Preisgelder sind an sich geheim. watson weiss aber, wer wie viel bekommen wird – und zwar ist es deutlich mehr als in der Champions Hockey League.

Der Schweizer Cup beginnt mit den 1/16-Finals. Bereits in dieser ersten Runde wird Geld verteilt. Die Klubs erhalten folgendes Startgeld:

1/16-Final: 20'000 Franken
1/8-Final: 20'000 Franken
1/4-Final: 25'000 Franken
1/2-Final: 40'000 Franken 
Final: 60'000 Franken
Sieger: 120'000 Franken

Zusammen mit den Startgeldern aus den vorangegangenen Spielen kassiert der Cup-Sieger also 225'000 Franken und der Finalverlierer 165'000 Franken. 

Viel Geld, wenn man bedenkt, dass der Sieger dafür nur fünf Siege benötigt, wobei die ersten beiden Runden sportlich für die NLA-Teams kaum herausfordernd sein werden.

Von rechts: Berns Bud Holloway, Byron Ritchie und Christoph Bertschy nach dem Tor zum 3-2 im Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem SC Bern und den Rapperswil-Jona Lakers am Samstag, 27. September 2014, in der PostFinance-Arena in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Der Schweizer Cup zahlt höhere Prämien als die Champions Hockey League. Bild: KEYSTONE

Champions-League-Sieger erhält 40'000 Franken weniger

Beachtlich ist auch der Vergleich mit der in dieser Saison wieder gestarteten Champions Hockey League. Dort kann der Gewinner höchstens 185'000 Franken an Prämien verdienen, der Finalverlierer nur noch 113'000 Franken – für deutlich mehr Spiele, weitere Reisen und stärkere Gegner. Die detaillierte Aufstellung der Preisgelder der Champions League sieht so aus:

Antrittsprämie (Gruppenphase): 30'000 Franken
Achtelfinal: 13'000 Franken
Viertelfinal: 14'500 Franken
Halbfinal: 19'000 Franken
Final: 36'000 Franken
Sieger: 72'000 Franken

Schweizer Cup, 1/16-Finals am Mittwoch

Franches-Montagnes – EHC Biel
EHC Thun – SC Bern
EHC Brandis – SC Langenthal
GCK Lions – ZSC Lions
EHC Winterthur – EV Zug
EHC Dübendorf – Kloten Flyers
HC Biasca – Lakers
HC Thurgau – HC Davos
Uni Neuchatel – Fribourg
Ajoie – Servette
La Chaux-de-Fonds – Lausanne
Sion-Nendaz 4 Vallées – Lugano
Visp – Red Ice Martigny
EHC Burgdorf – EHC Olten
Wiki-Münsingen – Langnau
Bellinzona – Ambri​

Damit kassiert jedes Team, das im Schweizer Cup die Viertelfinals erreicht, mehr Prämiengelder als eine Mannschaft, die in der europäischen Königsklasse die gleiche Runde erreicht. Im Achtelfinal liegt die Champions League mit 3000 Franken mehr noch knapp vorne – allerdings müssen die Teams in der CHL dafür sechs Partien gewinnen, diejenigen des Schweizer Cups nur eine.

Ambri's Top Scoorer Keith Aucoin, Ambri's Adam Hall, Ambri's Inti Pestoni, and Ambri's Alexandre Giroux, from left to right, during the preliminary round game of National League A (NLA) Swiss Championship 2014/15 between HC Ambri-Piotta and EV Zug, at the Valascia ice stadium, in Ambri, Switzerland, Friday, 26 September, 2014. (KEYSTONE/Ti-Press/Pablo Gianinazzi)

Der Schweizer Cup: Schneller Weg zu fast einer Viertelmillion für kleinere Klubs wie Ambri. Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Heimteam erhält alle Zuschauereinnahmen

Die Zuschauereinnahmen darf das Heimteam im Schweizer Cup behalten, muss aber auch für sämtliche Kosten der Spielorganisation aufkommen. Ausnahme: Wenn zwei Teams aus der gleichen Liga gegeneinander spielen, bekommt die Gastmannschaft 10 Prozent des Preisgeldes des Gastgebers.



Abonniere unseren Newsletter

Abonniere unseren Newsletter

Themen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Wenn das Undenkbare Wirklichkeit und Biels «Zwerg» zum Titanen wird

Das Berner Derby gibt es nicht mehr. Die Berner Derbys heissen jetzt Spitzenkämpfe. Biels Mathieu Tschantré (34) hat beim Sieg über Langnau (3:2 n. P.) eine ganz besondere Geschichte geschrieben.

Er ist in diesem Wettstreit der grossen, kräftigen und oft bösen Männer ein Zwerg (173 cm). Aber die Bezeichnung «Zwerg» wäre eine Beleidigung. Denn Mathieu Tschantré (34) ist in Tat und Wahrheit ein Titan. Und nun hat er in seiner 19. Nationalliga-Saison für sein Biel zum ersten Mal einen Spitzenkampf in der höchsten Liga entschieden.

Biel gegen Langnau ein Spitzenkampf. Das hat es zuletzt Ende der 1970er Jahre gegeben. Seither gab es zwischen diesen beiden Teams Berner Derbys als grauen Alltag …

Artikel lesen
Link to Article