Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

National League A, 32. Runde

Ambri – Fribourg 3:1 (0:0, 2:1, 1:0)

Davos – Kloten 3:2 (1:0, 1:1, 1:1)

Lausanne – Langnau 6:3 (0:0, 2:1, 4:2)

Lugano – Genf 7:2 (2:2, 3:0, 2:0)

Zug – Bern 5:6 (2:2, 1:3, 2:1)

Freude beim Davoser Perttu Lindgren nach seinem Fuehrungstreffer zum 1:0 beim Eishockey Meisterschaftsspile der National League A zwischen dem HC Davos und den Kloten Flyers am Samstag, 12. Dezember 2015, in der Vaillant Arena in Davos. (KEYSTONE/Eddy Risch)

Alle Augen sind in der Vaillant Arena auf HCD-Topskorer Perttu Lindgren gerichtet.
Bild: KEYSTONE

8. Triumph in Serie: Davos ringt Kloten nieder – Bern klettert wieder über den Strich

Der HC Davos verlängert gegen Kloten seine beeindruckende Siegesserie. Lausanne bleibt dank einer starken Leistung gegen die SCL Tigers auf Playoff-Kurs. Lugano und Bern machen in der Tabelle Boden gut.



Ambri – Fribourg 3:1

– Dass Fribourg den Vertrag mit Gerd Zenhäusern am 24. November vorzeitig um zwei Jahre bis 2018 verlängert hat, erweist sich immer mehr als Bumerang. Der einst stolze Leader, mit acht Siegen in die Saison gestartet, ist in der Tabelle auf den 6. Platz zurückgefallen, wobei der Vorsprung auf den Strich nur noch acht Punkte beträgt. Immerhin musste sich Zenhäusern nicht mehr schämen, wie dies am Vortag nach der 1:9-Heimniederlage gegen Davos der Fall gewesen war.

– Es passt zur aktuellen Situation von Fribourg, dass das Game-Winning-Goal von Adam Hall (35.) nach einem kapitalen Fehlpass von Benjamin Neukom fiel. In der Folge lenkte Hall einen Schuss von PostFinance-Topskorer Inti Pestoni ab. In der 58. Minute machte Alexandre Giroux mit einem Schuss ins leere Tor den fünften Sieg der Leventiner in den letzten sechs Heimspielen perfekt – es war für den Kanadier der zehnte Saisontreffer.

– Fribourg war zwar in der 25. Minute durch den Slowaken Martin Réway 1:0 in Führung gegangen, insgesamt agierten die Gäste in der Offensive aber zu harmlos und unpräzis. Beim 1:1 (28.) reüssierte Thibaut Monnet unmittelbar nach einem gewonnenen Bully von Cory Emmerton.

Ambris Adam Hall, links, gegen Fribourgs Andrey Bykov, rechts, beim Eishockey Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem HC Ambri-Piotta und dem HC Fribourg-Gotteron am Samstag, 12. Dezember 2015, in der Valascia Halle in Ambri. (PHOTOPRESS/Ti-Press/Samuel Golay)

Ambris Adam Hall beschert Fribourg die 10 Niederlage in den letzten 11 Spielen.
Bild: PHOTOPRESS/TI-PRESS

Davos – Kloten 3:2

– Davos ist weiter nicht zu stoppen. Nach der 9:1-Gala am Freitag bei Fribourg-Gottéron bezwang der Champions-League-Halbfinalist die Kloten Flyers 3:2 und feierte den achten Sieg in Serie in der Meisterschaft.

– Der HCD kann sich derzeit auf Perttu Lindgren verlassen. Der Finne ist in der dritten Saison im Bündnerland richtiggehend aufgeblüht. Gegen die Flyers erzielte er in der 18. Minute im Powerplay zum 1:0 seinen 14. Saisontreffer. Danach hatte er auch beim in doppelter Überzahl geschossenen 2:0 von Samuel Walser (30.) sowie beim 3:2-Siegtreffer von Enzo Corvi (53.) seinen Stock im Spiel. Lindgren hat nach 29 Meisterschaftspartien bereits 40 Punkte auf dem Konto. In den ersten zwei Jahren bei Davos hatte er in der Qualifikation 26 respektive 34 Punkte verzeichnet.

– Das entscheidenden 3:2 fiel nur 70 Sekunden nach dem 2:2 von Vincent Praplan. Der Anschlusstreffer war Lukas Stoop eine Sekunde vor der zweiten Pause mit einem «Hammer» nach einem gewonnenen Bully von Tommi Santala gelungen. Am Ende war es aber so wie zuletzt immer, wenn die Flyers auswärts spielen: Sie verloren, zum achten Mal in Serie.

Fuenf Klotener mit, von links, Patrick Obrist, Goalie Martin Gerber, Romano Lemm, Lukas Stoop und Franco Collenberg, gegen den Davoser Samuel Walser, rechts, beim Eishockey Meisterschaftsspile der National League A zwischen dem HC Davos und den Kloten Flyers am Samstag, 12. Dezember 2015, in der Vaillant Arena in Davos. (KEYSTONE/Eddy Risch)

Kloten verrammelt das Tor, doch Samuel Walser findet die Lücke trotzdem.
Bild: KEYSTONE

Lausanne – Langnau 6:3

– Lausanne liess sich auch im Heimspiel gegen Langnau nicht vom Playoff-Kurs abbringen. Die Waadtländer besiegten die schwachen Tigers mit 6:3 und verteidigten Platz 7 mit Erfolg. Langnau liegt schon 15 Punkte hinter Lausanne zurück.

– Das Team von Heinz Ehlers konnte es sich sogar leisten, viel mehr als normalerweise in die Offensive zu investieren. Nach 40 Minuten lautete das Schussverhältnis 37:16 zu Gunsten Lausannes. Trotz der am Ende 48 Abschlussversuche tat sich der Lausanne Hockey Club aber lange schwer. Langnaus Goalie Damiano Ciaccio hielt mit 42 Paraden sein Team bis neun Minuten vor Schluss im Spiel.

– Lausannes Matchwinner hiess am Ende Juha-Pekka Hytönen. Der 34-jährige finnische Mittelstürmer erzielte einen Hattrick. Hytönen brachte Lausanne zweimal in Führung (1:0 und 2:1) und stellte mit dem 3:1 in der 51. Minute den Sieg sicher. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte Lausanne öfter die Torumrandung (4x) als ins Netz getroffen. Erst in den letzten neun Minuten fielen Goals noch wie reife Früchte.

L'attaquant lausannois Juha-Pekka Hytoenen, droite, celebre le 3eme goal devant le gardien bernois Damiano Ciaccio, gauche, lors du match du championnat suisse de hockey sur glace de National League A, entre le Lausanne HC et SCL Langnau Tigers, ce samedi 12 decembre 2015 a la patinoire de Malley a Lausanne. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Hattrick-Schütze Juha-Pekka Hytönen hält Lausanne auf Playoff-Kurs.
Bild: KEYSTONE

Lugano – Genf 7:2

– Am 23. Oktober hatte Lugano noch am Tabellenende gelegen. Kurz darauf wurde der neue Schweizer Nationaltrainer Patrick Fischer durch Doug Shedden ersetzt, was sich bisher als Segen erweist, schöpft Lugano doch nun sein immenses Potenzial aus. Dank des elften Sieges im 14. Spiel unter Shedden verbesserten sich die Tessiner in der Tabelle vom 6. auf den 4. Platz.

– Die Partie startete fulminant: Tony Martensson brachte Lugano bereits nach 48 Sekunden in Führung. Diese hatte jedoch nur während 13 Sekunden bis zum Ausgleich durch Damien Riat Bestand. das 2:1 von Servettes Floran Douay (12.) während 69 Sekunden. In der 12. Minute war die Reihe an Servettes Floran Douay, auch dieser Treffer wurde nach nur 69 bereits wieder durch Alessio Bertaggia egalisiert.

– Auch im zweiten Drittel dauerte es nicht lange, ehe die Zuschauer das erste Tor zu sehen bekamen. Nach 78 Sekunden brachte der Ende November von Biel zu Lugano gewechselte zweifache Torschütze Tim Stapleton, ein absoluter Wunschspieler von Shedden, die Gastgeber zum zweiten Mal in Front. Dann doppelten die Gastgeber nach, wobei das 4:2 von Fredrik Pettersson (24.) alleine das Eintrittsgeld wert war.

21.11.2015; Zug; Eishockey NLA - EV Zug - HC Lugano; Trainer Doug Shedden (Lugano) (Patrick Straub/freshfocus)

Doug Shedden stürmt mit dem HC Lugano auf den 4. Rang vor.
Bild: Patrick Straub/freshfocus

Zug – Bern 5:6

– Dem SC Bern gelang in Zug die Überraschung. Nach der Misere mit bloss noch einem Sieg aus sieben Spielen siegte Bern beim EVZ mit 6:5. Den Erfolg verdankten die Berner einzig und allein Simon Bodenmann.

– Der 27-jährige Flügelstürmer erzielte vier der sechs Tore. Es waren erst noch die vier wichtigsten Goals des Spiels. Nach elf Minuten glich Bodenmann die einzige Zuger Führung aus (1:1). Nach 26 Minuten brachte er Bern mit 4:3 in Führung. Ab dem Moment rannten die Innerschweizer bis zur Schlusssirene erfolglos dem Rückstand hinterher. Und schliesslich sorgte Bodenmann mit den Goals zum 5:3 und 6:4 dafür, dass die Zuger trotz eines starken Aufbäumens im Finish nicht mehr ausgleichen konnten.

– Die Partie bot elf Tore und aussergewöhnliches Spektakel. 110 Strafminuten wurden ausgesprochen; ab der 20. Minute und dem Faustkampf zwischen Johan Morant und Sean Bergenheim bis zur zweiten Pause war die Gangart sogar gehässig. Strafen spielten aber auch im Schlussabschnitt nochmals eine Rolle. In den letzten 28 Sekunden mussten drei Berner Feldspieler gegen sechs Zuger Angreifer die knappe Führung über die Zeit retten. Am Ende resultierte aber dennoch Berns erster Saisonsieg gegen eines der drei Top-Teams. (dux/si)

12.12.2015; Zug; Eishockey NLA - EV Zug - SC Bern; Santeri Alatalo (L, Zug) gegen Justin Krueger (R, Bern) (Patrick Straub/freshfocus)

Der SC Bern kämpft sich gegen Zug mit viel Herzblut zurück über den Strich.
Bild: Patrick Straub/freshfocus

Die Tabelle

Image

bild: srf

Die Telegramme

Ambri-Piotta - Fribourg-Gottéron 3:1 (0:0, 2:1, 1:0)
4896 Zuschauer. - SR Küng/Massy; Borga/Abegglen. - Tore: 25. Réway (Rathgeb, Picard) 0:1. 28. Monnet (Emmerton) 1:1. 35. Hall (Pestoni) 2:1. 58. Giroux (Duca) 3:1 (ins leere Tor).
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 4mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron.
Bemerkungen: Ambri ohne Nordlund (überzähliger Ausländer), Gautschi und Flückiger. Fribourg-Gottéron ohne Camperchioli, Plüss, Loichat, Pivron, Schmutz, Brügger, Sprunger (alle verletzt) und Pouilot (überzähliger Ausländer). - 45. Pfostenschuss Emmerton. - Timeout Fribourg (58.), von 57:40 bis 57:54 ohne Goalie.

Davos - Kloten Flyers 3:2 (1:0, 1:1, 1:1)
5463 Zuschauer. - SR Eichmann/Fischer, Kovacs/Mauron.
Tore: 18. Lindgren (Du Bois/Ausschluss Sheppard) 1:0. 30. Walser (Ambühl, Lindgren/Ausschlüsse Kolarik, Guggisberg) 2:0. 40. (39:59) Stoop (Santala) 2:1. 52. (51:49) Praplan 2:2. 53. (52:59) Corvi (Ambühl, Lindgren) 3:2 (Strafe angezeigt).
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Davos, 4mal 2 Minuten gegen Kloten Flyers.
Bemerkungen: Davos ohne Sciaroni, Axelsson, Paulsson, Schneeberger, Simion und Forster. Kloten Flyers ohne Hollenstein, Liniger, Hasani (alle verletzt) und Olimb (keine Spielberechtigung). - 26. Pfostenschuss Guggisberg. - Kloten ab 58:55 ohne Goalie. - Timeout Kloten (58:57).

Lausanne - SCL Tigers 6:3 (0:0, 2:1, 4:2)
6129 Zuschauer. – SR DiPietro/Vinnerborg, Huggenberger/Küng.
Tore: 24. Hytönen (Herren/Ausschluss Yves Müller) 1:0. 27. Kevin Clark (Albrecht) 1:1. 37. Hytönen (Walsky) 2:1. 51. (50:18) Hytönen 3:1. 52. (51:17) Déruns (Danielsson) 4:1. 56. Froidevaux (Pesonen/Ausschluss Weisskopf) 5:1. 56. Schirjajew 5:2. 58. Genazzi (Pesonen) 6:2.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Lausanne, 7mal 2 Minuten gegen SCL Tigers.
Bemerkungen: Lausanne ohne Augsburger, Bang, Florian Conz und Rytz, SCL Tigers ohne Deny Bärtschi, Nils Berger, Gossweiler, Claudio Moggi, Jordy Murray (alle verletzt) und DiDomenico (gesperrt). – Pfostenschüsse: Herren (17.), Miéville (29.), Pesonen (43.), Danielsson (45./Latte).

Lugano - Genève-Servette 7:2 (2:2, 3:0, 2:0)
5335 Zuschauer. - SR Brueggemann/Wiegand, Brogin/Kaderli.
Tore: 1. (0:48) Martensson (Ulmer, Klasen) 1:0.. 2. (1:01) Riat (Rod, Lombardi) 1:1. 12. (11:02) Douay (Pedretti) 1:2. 13. (12:11) Bertaggia (Kienzle) 2:2. 22. Stapleton (Bertaggia) 3:2. 24. Pettersson (Chiesa, Klasen) 4:2. 36. Hofmann (Brunner, Merzlikins/Ausschluss Rubin) 5:2. 48. Stapleton (Pettersson, Ulmer/Ausschluss Vukovic) 6:2. 58. Bertaggia (Brunner, Hirschi) 7:2.
Strafen: je 5mal 2 Minuten.
Bemerkungen: Lugano ohne Filppula (überzähliger Ausländer), Morini, Steinmann und Furrer. Genève-Servette ohne Bays, Fransson, Traber, Antonietti, Picard, Almond und Simek (alle verletzt).

Zug - Bern 5:6 (2:2, 1:3, 2:1)
6751 Zuschauer. – SR Stricker/Wehrli, Gnemmi/Wüst.
Tore: 4. Immonen (Sondell, Bouchard/Ausschluss Ness) 1:0. 11. Bodenmann 1:1. 15. Martin Plüss (Simon Moser, Bodenmann) 1:2. 17. Immonen 2:2 (Strafe angezeigt). 23. Derek Roy (Ausschlüsse Grossmann, Fabian Schnyder) 2:3. 24. Tim Ramholt (Martschini/Ausschlüsse Kousa; Fabian Schnyder) 3:3. 26. Bodenmann (Simon Moser, Ness) 3:4. 39. Bodenmann (Derek Roy, Conacher) 3:5. 46. Holden (Peter) 4:5. 52. Bodenmann (Simon Moser) 4:6. 53. Martschini (Bouchard, Holden/Ausschluss Derek Roy) 5:6.
Strafen: 12mal 2 plus 5 Minuten (Morant) plus Spieldauer (Morant) gegen Zug, 13mal 2 plus 5 (Bergenheim) plus 10 Minuten (Simon Moser) plus Spieldauer (Bergenheim) gegen Bern.
Bemerkungen: Zug ohne Nolan Diem, Erni, Stadler und Volejnicek, Bern ohne Pascal Berger, Bührer, Ebbett, Jobin, Kobasew, Kreis, Ruefenacht, Tristan Scherwey, Trevor Smith und Untersander (alle verletzt). – Timeouts: Zug (59:32); Bern (46.).

Die Super League im Zeitraffer – wie sich die Liga seit 1980 verändert hat

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

Artikel lesen
Link to Article