Sport

Vorbereitung im Box-Keller: Das Fed-Cup-Team im Februar 1997, bestehend aus Emmanuelle Gagliardi, Patty Schnyder und Martina Hingis (von links). Bild: KEYSTONE

Schaut Kinder: So sah das aus, als Martina Hingis vor einem halben Leben zum letzten Mal Fed Cup gespielt hat

Mit 18 Jahren spielte Tennis-Star Martina Hingis letztmals für die Schweiz. Das war 1998. Nun kehrt Hingis 17 Jahre später zurück zum Fed Cup und spielt in der Aufstiegspartie gegen Polen. Ein Rückblick.

07.04.15, 14:02 07.04.15, 16:36

Martina Hingis erlebt derzeit ihren dritten Frühling. Die 34-jährige ehemalige Weltnummer 1 hat sich aufs Doppel spezialisiert und ist in dieser Sparte äusserst erfolgreich. Zuletzt gewann Hingis mit der Inderin Sania Mirza die Turniere in Indian Wells und in Miami.

Nun hat sich Hingis entschieden, als Doppelspielerin auch dem Schweizer Fed-Cup-Team zur Verfügung zu stehen. Der Name der Ostschweizerin steht im Aufgebot für das Aufstiegsspiel gegen Polen in eineinhalb Wochen. Aus blosser Liebe zur Heimat tritt Hingis nicht an: Sie fasst eine Teilnahme an den Olympischen Spielen 2016 ins Auge und diese ist gemäss Reglement nur möglich, wenn sie genügend Fed-Cup-Einsätze hat.

Ihre starke Bilanz im Fed Cup: Von 20 Einzel-Partien im Fed Cup gewann Hingis 18, von zehn Doppel-Partien gewann sie acht. Das war in ihrer ersten Karriere, in der sie fünf Grand-Slam-Turniere für sich entscheiden konnte. Letztmals spielte Martina Hingis im Fed-Cup-Final 1998, den die Schweiz gegen Spanien knapp mit 2:3 verlor.

Martina Hingis' Fed-Cup-Karriere in Bildern

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Federer siegt souverän, ist aber nicht restlos zufrieden: «Ich kann noch besser spielen»

Roger Federer ist der Auftakt ins Australian Open geglückt. Der Titelverteidiger schlägt den Slowenen Aljaz Bedene (ATP 51) souverän mit 6:3, 6:4, 6:3. Ganz zufrieden war der «Maestro» aber nicht, bei der Beinarbeit und beim Timing will er sich noch steigern.

Artikel lesen