Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Der Deutsche Alexander Zverev kämpft gegen Federer um den Titel in Montreal.  Bild: EPA/EPA

Roger findet's «cool»: Federer spielt im Montreal-Final gegen Zverev

Im Final des Masters-1000-Turniers in Montreal kommt es heute zum Generationenduell. Roger Federer trifft auf den 20-jährigen Alexander Zverev. 

13.08.17, 06:16 13.08.17, 10:03


Zverev beendete im Halbfinal die Traumwoche des noch zwei Jahre jüngeren Kanadiers Denis Shapovalov, der sensationell Juan Martin Del Potro und vor allem Rafael Nadal ausgeschaltet hatte und sich in die Top 70 verbessern wird. Beim 6:4, 7:5-Erfolg erhielt Zverev die entscheidenden Breaks beider Sätze mit einem Doppelfehler auf dem Silbertablett serviert.

Darauf sollte er heute Abend (22.00 Uhr Schweizer Zeit) gegen Roger Federer besser nicht hoffen. Im Halbfinal gegen Robin Haase schlug der Schweizer äusserst überzeugend auf. Darüber zeigte er sich besonders erfreut. «In diesem Turnier war es ein Auf und Ab beim Service.» Zeitweise sei er gut gewesen, dazwischen aber auch wackelhaft. «Das mag ich nicht so. Ich möchte mich in den entscheidenden Momenten auf den Aufschlag verlassen können.» Deshalb gebe die Leistung gegen Haase viel Selbstvertrauen für den Final.

Ausserdem fühle er sich frisch und habe wenig Energie verbraucht. «Ich konnte die Punkte kurz halten und war am Netz sehr sauber.» Der Entscheid, nach Kanada zu reisen, habe sich auf jeden Fall bereits ausgezahlt.

Der Zverev von Halle oder von Perth?

In diesem Final ist Federer sicher der Favorit, auch wenn Zverev letzte Woche bereits in Washington triumphiert und auch seinen bisher einzigen Masters-1000-Final im Mai in Rom gewonnen hat. Das letzte Aufeinandertreffen im Final in Halle auf Rasen dominierte der 36-jährige Basler deutlich. Anfang Jahr in Perth setzte sich der Deutsche jedoch beim Hopman Cup in einer hochklassigen Partie durch. Für Federer war dies jedoch erst sein zweites Spiel nach der halbjährigen Verletzungspause.

Jetzt freut er sich auf das Generationenduell. «Solche Spiele sind ein Grund, warum ich noch spiele», erklärte er. «Das ist echt cool. Ich habe es enorm geschätzt, dass Agassi so lange spielte und ich so noch die Chance erhielt, öfter gegen ihn antreten zu können.» Federer weiss um die Stärke Zverevs, hofft aber dennoch, dass seine grössere Erfahrung in Finals ein möglicherweise entscheidender kleiner Vorteil sein könnte.

Die Chance, mit Lendl gleichzuziehen

Die vielen Gesichter des «Maestros»

Neben der Chance, sich mit einem Sieg in eine optimale Position zu bringen, um nächste Woche in Cincinnati die Nummer 1 zu werden, könnte Federer in Montreal mit dem 94. Turniersieg auch zu Ivan Lendl in der ewigen Bestenliste aufzuschliessen. Wie nach seinem achten Wimbledon-Titel betonte der Basler einmal mehr, dass er am Beginn seiner Karriere nie mit solchen Erfolgen gerechnet hätte.

«Ich habe ein Level erreicht, das ich nie für möglich gehalten hätte.» Jeder neue Titel sei ein «Thrill». Dafür spiele er Tennis, das Ranking sei eigentlich nebensächlich, es sei denn, man sei die Nummer 1. «Jetzt habe ich das Glück, dass beides in Reichweite ist.» Eine Legende wie Lendl einholen zu können, bezeichnete Federer als «fantastisch und cool.» (sda)

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.

Abonniere unseren Daily Newsletter

2
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • m. benedetti 13.08.2017 19:27
    Highlight Ich habe gestern auf zwei iPads die Leichtathletik WM und den Halbfinal von RF angeschaut und ganz ehrlich hat mich Leichtathletik mit den Zehnkämpfern und den Staffelfinals mehr gepackt. Tennis kann mitunter sehr langweilig sein. Aber für die Werbung ist es natürlich fantastisch, da die Spieler alle paar Minuten ein Päuschen einschalten. 🤓
    3 3 Melden
    • MARC AUREL 13.08.2017 20:26
      Highlight 👎das meinst du nicht ehrlich oder???
      1 2 Melden

Federer bodigt Chung und bleibt dank dem 16. Sieg in Serie die Weltnummer 1

Roger Federer egalisiert in Indian Wells seinen besten Saisonstart, erreicht mit einem 7:5, 6:1 über Chung Hyeon die Halbfinals und bleibt mindestens zwei weitere Wochen die Nummer eins der Welt.

Wie vor zwölf Jahren gewann Federer die ersten 16 Einzel der Saison. Damals setzte es in Spiel 17 im Final von Dubai gegen Rafael Nadal die erste Niederlage, ehe Federer mit Turniersiegen in Indian Wells und Miami die nächste Serie (17 Siege in Folge bis zum Final von Monte Carlo) startete. Diesmal bekommt es Roger Federer in den Halbfinals vom Samstag in der Mittagshitze in der Mojave-Wüste mit dem ungesetzten 21-jährigen Kroaten Borna Coric (ATP 49) zu tun.

Schon im Viertelfinal setzte sich …

Artikel lesen