Terrorismus
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Masked Sunni gunmen chant slogans during a protest against Iraq's Shi'ite-led government, demanding that the Iraqi army not try to enter the city, in Falluja, 50 km (31 miles) west of Baghdad in this January 7, 2014 file photo. To match Special Report IRAQ-SECURITY/ALISULEIMAN      REUTERS/Stringer/Files   (IRAQ  - Tags: CIVIL UNREST POLITICS)

IS-Kämpfer sind weiter auf dem Vormarsch. Bild: STRINGER/REUTERS

67 Opfer

IS-Extremisten richten im Norden Iraks Dutzende junge Männer hin

Kämpfer der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) haben im Norden des Iraks 67 junge Männer mit Schüssen hingerichtet. Bei den Opfern aus der Stadt Sindschar handelte es sich um Angehörige der religiösen Minderheit der Jesiden.

Dies berichteten Augenzeugen am Montag. Die Opfer hätten sich geweigert, zum Islam überzutreten. Die kurdische Nachrichtenagentur Bas News meldete, 88 junge Männer seien hingerichtet worden.

IS-Extremisten hatten am Wochenende grosse Gebiete nördlich und westlich der Stadt Mossul von kurdischen Einheiten erobert. Die Region gilt als Hauptsiedlungsgebiet der kurdischen Jesiden, Angehörige einer monotheistischen Religion. Viele Muslime betrachten sie als «Ungläubige» und «Teufelsanbeter».

Nach Angaben der UNO sind rund 200'000 Menschen auf der Flucht vor den IS-Extremisten, die meisten von ihnen sind Jesiden. (aeg/sda/dpa)



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    Alle Leser-Kommentare
  • zombie1969 04.08.2014 14:09
    Highlight Highlight Das Ziel von solchen Exekutionen soll sein, dass der Gegner nicht mehr kämpft und er im besten Fall zum sunnitischen Islam konvertieren darf. Im ungünstigeren Fall in einem der Kopfabschneider-Videos im Internet als einmaliger Hauptdarsteller posieren darf. Dieser geistige Sondermüll ist schon jahrelang auf LiveLeak zu sehen. Wer diese neue Geisel der Menschheit wirksam bekämpfen will, muss an die Geldgeber aus KSA, Kater etc. ran.

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