Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa04440403 Swiss TV host Michelle Hunziker waves to photographers as she arrives by car for her wedding ceremony with Tomaso Trussardi (not pictured), at  the Palazzo della Ragione in Bergamo, Italy, 10 October 2014.  EPA/GIAMPAOLO MAGNI

Michelle Hunziker ist durch Heirat noch reicher geworden. Bild: EPA/ANSA

Illustre Newcomer

Michelle Hunziker heiratet sich reich und gehört neu zu den 300 Reichsten der Schweiz

Auf den Rängen eins bis drei der «Bilanz»-Rangliste der reichsten Schweizer gibt es keine Veränderung. Dafür haben es illustre Newcomer auf die Liste geschafft.

Die Liste der Gut-Betuchten verzeichnete in diesem Jahr einige prominente Zugänge. So gehört neu auch Michelle Hunziker zum exklusiven Club der Reichsten. Sie ist durch die Heirat mit dem italienischen Modehauserbe Tomaso Trussardi zur Mitbesitzerin eines Vermögens von 200 bis 250 Mio. Franken geworden.

Mit 100 bis 150 Mio. Franken hat sich auch Sebastian Vettel auf einen der dreihundert goldigen Startplätze geschoben. Vor Sport aber hinter Glamour ist neu mit Dieter Meier auch die Kultur auf der Liste der Reichsten vertreten.

Söhne von Ikea-Gründer nach wie vor auf Platz 1

Bereits zum dreizehnten Mal behauptet sich die Familie Kamprad mit einem Vermögen zwischen 42 und 43 Mrd. Franken an der Spitze. Der Ikea Gründer Ingvar Kamprad aber auch seine Söhne wohnen zwar nicht mehr in der Schweiz. Die Söhne, die heute den Möbelgiganten leiten, besitzen jedoch den Schweizer Pass.

Die reichsten Schweizerinnen und Schweizer

An zweiter Stelle folgen wie schon im letzten Jahr die Familien Hoffmann und Oeri. Die Besitzerfamilien des Pharmaunternehmens Roche profitieren vom Dauerhöhenflug der Roche-Aktie. Allein in den letzten zwölf Monaten ist ihr Besitzstand laut «Bilanz» um 4 Mrd. auf 26 bis 27 Mrd. Franken gewachsen.

Zufall? Just am Tag der Veröffentlichung der Reichsten-Liste twittert Jorge Paulo Lemann: «Wer nichts wagt, gewinnt nichts.» 

Auch auf Platz drei gab es keine Veränderung. Der Brasilien-Schweizer Jorge Paulo Lemann kommt auf 25 bis 26 Mrd. Franken. Mit einem Plus von satten 5 Mrd. Franken verzeichnet er den grössten Zuwachs aller 300 Reichsten.

Jeder Zweite aus dem Ausland zugezogen

Die 300 reichsten Bewohner der Schweiz haben in diesem Jahr 25 Milliarden Franken dazugewonnen. Ihr Vermögen ist damit auf den neuen Rekordstand von 589 Mrd. Fr. angeschwollen, wie die jährliche Erhebung des Wirtschaftsmagazins «Bilanz» zeigt. Damit besitzen die 300 Reichsten fast soviel, wie die Schweiz in einem Jahr insgesamt erwirtschaftet.

1989 veröffentlichte die «Bilanz» ihr erste Rangliste der Reichsten, die damals jedoch nur die «Top 100» umfasste. Sie vereinigten ein Vermögen von 66 Mrd. Franken auf sich. Heute verfügen allein die zwei Reichsten mit 69 Mrd. Franken über mehr Vermögen. 

Beinahe jeder zweite der 300 Wohlhabenden ist aus dem Ausland zugezogen. Vor allem den Deutschen behagt offenbar das meteorologische und steuerliche Klima in der Schweiz. Weltweit werden insgesamt 2039 Milliardäre und 286 Milliardärinnen gezählt. Mit 133 Milliardären wohnt jeder 17. Schwerreiche in der Schweiz. (whr/sda)



Abonniere unseren Newsletter

Themen
3
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Zeit_Genosse 28.11.2014 09:29
    Highlight Highlight M. Hunziker ist mit ihrer natürliche Art eine positive Botschafterin für die Schweiz. Bodenständig, reich, humorvoll, international, schön und hat alles richtig gemacht.
  • Hugo Wottaupott 28.11.2014 05:25
    Highlight Highlight gibts auch eine Ärmstenliste?
    • Too Scoop 28.11.2014 09:40
      Highlight Highlight Diese wäre sicher länger

Lohnabhängige Prämien – ist das die Lösung für die hohen Krankenkassen-Kosten?

Die jährliche Belastung einer Familie durch die Krankenkassenprämien soll einen Monatslohn nicht übersteigen: Caritas Schweiz fordert eine entsprechende neue Prämiengestaltung. Nur so könnten einkommensschwache Haushalte vor dem Abrutschen in die Armut geschützt werden.

Alljährlich gerieten tausende Familien wegen der steigenden Krankenkassenprämien in finanzielle Schwierigkeiten, teilte Caritas am Montag in einem Communiqué mit. Diese Entwicklung müsse dringend korrigiert werden.

«Tatsache ist, …

Artikel lesen
Link to Article