Wirtschaft

Marktmanipulationen

Auch Credit Suisse von Untersuchungen wegen Dark Pools betroffen

31.07.14, 08:20 03.08.14, 13:32

Die US-Behörden ermitteln auch gegen die Schweizer Grossbank Credit Suisse wegen sogenannter Dark Pools und möglicher Marktmanipulationen.

Die Bank gehöre zu den mehr als 30 Beschuldigten in einer Sammelklage in New York, in der den Unternehmen vorgeworfen wird, im Zusammenhang mit Hochfrequenz-Handel gegen US-Recht verstossen zu haben, hiess es im am Donnerstag veröffentlichten Quartalsbericht der Bank. Man habe Anfragen von Behörden zu alternativen Handelssystemen erhalten und arbeite mit ihnen zusammen, heisst es im Bericht weiter.

Ausserbörsliche Handelsplattformen befinden sich derzeit vermehrt im Visier der Aufsichtsbehörden. Credit Suisse ist eine der weltweit grössten Betreiber solcher sogenannten Dark Pools. Auch die UBS hat diese Woche offengelegt, von den US-Behörden bezüglich solcher Plattformen angegangen worden zu sein. (aeg/sda/reu)

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Bis zu 100 Stellen betroffen: SIX plant Stellenabbau

Die Finanzinfrastrukturbetreiberin SIX plant bis zu 100 Stellen in der Schweiz abzubauen. Nach der Übernahme des Kartenakzeptanz- und Verarbeitungsgeschäfts der Aduno Gruppe zieht die SIX ihre Standorte an ihrem Hauptsitz am Hardturm in Zürich zusammen.

Die Niederlassungen in Bedano im Tessin und in Oerlikon ZH sollen auf Ende 2018 geschlossen werden. Ein Teil der Stellen soll bis dahin durch natürliche Fluktuation abgebaut werden, wie die SIX am Montag mitteilte.

Das gesetzlich vorgeschriebene …

Artikel lesen