DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Aargau: Asyl-Aufnahmeverweigerer werden zünftig zur Kasse gebeten

21.04.2016, 01:3021.04.2016, 06:29
  • Seit dem 1. Januar müssen Gemeinden 110 Franken pro Person und Tag an den Kanton zahlen, wenn sie nicht genügend Flüchtlinge aufnehmen. Im Mai erlässt der Kanton Zuweisungsverfügungen, wer danach nicht spurt, muss zahlen, wie die «Aargauer Zeitung» schreibt.
  • Zuweisen will der Kanton die Flüchtlinge primär an Gemeinden, die bisher keine Plätze zur Verfügung stellen, danach an jene, die ihrer Pflicht nur teilweise nachgekommen sind.
  • Bereits greift die Massnahme bei den Gemeinden. Sie schafften in den ersten drei Monaten rund 300 Plätze. Das reicht aber noch nicht. Derzeit sind noch 314 Flüchtlinge, die eigentlich in Gemeindeunterkünften leben sollten, in kantonalen Zentren untergebracht.
  • Der bekannteste Fall eines Aufnahmeverweigerers ist Oberwil-Lieli mit SVP-Nationalrat und Asylhardliner Andreas Glarner als Gemeindeammann. Dieses sollte 10 Flüchtlinge aufnehmen. Am 1. Mai stimmt die Gemeinde darüber ab, ob das Dorf eine Ersatzabgabe zahlen oder Flüchtlinge aufnehmen soll. (rwy)
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Themen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Jäger findet tote Frau im Wald bei Küttigen AG

Im Waldgebiet der Aargauer Gemeinde Küttigen hat ein Jäger am Mittwochnachmittag eine tote Frau gefunden. Die Umstände des Todes sind derzeit unklar.

Zur Story