Afghanistan
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Tödliche Unwetter

Dutzende Afghanen sterben in Springfluten



epa04179814 An Afghan man wades through flood after heavy downpour triggered flash floods in Sheberghan, Afghanistan, 25 April 2014. At least 80 people were killed in flash floods in northern Afghanistan that left 120 missing and hundreds of houses destroyed, an official said on 25 April. Forty people including women and children died in the districts of Qosh Tepa, Darzab and Khoja Do Koh, in Jowzjan province.  Deputy governor Abdul Rahman Mahmoud said, we have so far found 26 bodies including 15 children and five women in Sheberghan city.  EPA/SAYED MUSTAFA

Überschwemmtes Feld bei Schebergan.  Bild: EPA/EPA

Springfluten nach schweren Regenfällen haben im Norden Afghanistans mehr als 70 Menschen das Leben gekostet. Die Behörden in der Provinz Dschosdschan meldeten 40 Tote, darunter zahlreiche Kinder. In der Nachbarprovinz Fariab kamen nach offiziellen Angaben 30 Menschen ums Leben, in der Provinz Sar-i-Pul starben weitere sechs Menschen. Etwa 120 Menschen wurden nach den Fluten in der Nacht auf Freitag vermisst.

Dschosdschans Vizegouverneur Abdul Rahman Mahmudi sagte, eine solche Flut habe es in den vergangenen 30 Jahren nicht gegeben. Allein in der Provinzhauptstadt Schebergan seien 26 Leichen gefunden worden, darunter diejenigen von 15 Kindern.

7000 Menschen mussten nach Angaben der Behörden wegen der Wassermassen ihre Häuser verlassen. Tausende Tiere kamen um, Ackerflächen und Strassen wurden zerstört. (dhr/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Nato-Staaten drohen Taliban mit Verbleib in Afghanistan

Die Nato-Staaten drohen den Taliban mit einem Verbleib in Afghanistan. Eine weitere Anpassung der militärischen Präsenz zur Unterstützung des Friedensprozesses werde es nur geben, wenn die Bedingungen dafür erfüllt seien, heisst es in einer am Dienstagabend veröffentlichen Erklärung des Nordatlantikrats. So müssten unter anderem die innerafghanischen Friedensgespräche begonnen werden.

Das aktuelle Ausmass an Gewalt sei inakzeptabel hoch, verursache Instabilität und untergrabe das Vertrauen in …

Artikel lesen
Link zum Artikel