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Französisches AKW Fessenheim bei Basel wird per Ende 2016 abgestellt 

Publiziert: 06.03.16, 19:00 Aktualisiert: 07.03.16, 01:07

Das französische Atomkraftwerk Fessenheim nahe bei Basel soll noch in diesem Jahr geschlossen werden. Das bestätigte die französische Ministerin Emmanuelle Cosse. Sie widersprach damit aber früheren Aussagen von Präsident François Hollande und Umweltministerin Ségolène Royal.

Hollande hatte zuletzt verkündet, dass das AKW nahe der Grenze zur Schweiz und zu Deutschland nicht wie ursprünglich zugesagt 2016 vom Netz gehen werde. Er begründete dies mit Verzögerungen beim Bau eines Reaktors der neuen Generation, der erst 2018 in Betrieb gehen soll. Ähnlich hatte sich auch Umweltministerin Ségolène Royal geäussert. Sie hatte aber betont, das Verfahren zur Schliessung werde noch in diesem Jahr beginnen.

«Der Kalender ist der, den mir der Präsident der Republik mehrmals wiederholt hat, also Ende 2016», sagte die seit Februar für Wohnen zuständige Ministerin Cosse in einem Interview der Sender RTL und LCI sowie der Zeitung «Le Figaro». «Das ist das Datum.»

Fessenheim ist das älteste Atomkraftwerk Frankreichs. Nach einem deutschen Medienbericht über Details eine Störfalls im Jahr 2014 hatte die deutsche Umweltministerin Barbara Hendricks am Freitag erneut aus Sicherheitsbedenken die Stilllegung gefordert. (trs/sda/dpa)

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Fukushima – Bilder aus der verbotenen Zone

Impressionen aus der Todeszone: Die Bilder erinnern an Aufnahmen aus der ukrainischen Geisterstadt Pripjat, die nach der Katastrophe von Tschernobyl evakuiert wurde. KAZUMA OBARA / KAZUMA OBARA
Einkaufsstrasse in der Nähe des Bahnhofs von Tomioka. Obwohl die Gegend in der Sperrzone liegt, leuchten nachts die Strassenlampen und Ampeln. KAZUMA OBARA / KAZUMA OBARA
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Der Bahnhof von Tomioka wurde vom Erdbeben und Tsunami schwer beschädigt. Er liegt rund zehn Kilometer vom AKW Fukushima Daiichi entfernt in der Sperrzone. Die Ruine wurde aus Sicherheitsgründen im Januar 2015 abgebrochen. KAZUMA OBARA / KAZUMA OBARA
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