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Historische Schneemenge im Mai: In Bern liegen am 5. Mai 2019 4 Zentimeter Schnee. KEYSTONE / ALESSANDRO DELLA VALLE
Ein Tulpenbeet liegt unter einer Schneedecke, am Sonntag, 5. Mai 2019, in Thun. KEYSTONE / PETER SCHNEIDER
Ein Rapsfeld liegt unter einer Schneedecke, am Sonntag, 5. Mai 2019, in Noflen. KEYSTONE / PETER SCHNEIDER
Ein Bauernhof steht im Schneetreiben, am Sonntag, 5. Mai 2019, in Noflen. KEYSTONE / PETER SCHNEIDER
Ein Landmaschinenmaeher steht auf einem Feld im Schneetreiben, am Sonntag, 5. Mai 2019, in Kirchdorf. (KEYSTONE/Peter Schneider) KEYSTONE / PETER SCHNEIDER

Bern vermeldet Schnee-Rekord für Mai – und es kommt noch schlimmer ❄️❄️

Publiziert: 05.05.19, 08:28 Aktualisiert: 05.05.19, 12:28

Frau Holle hat noch nicht genug: Noch nie ist in Bern und St. Gallen in einem Mai mehr Neuschnee gemessen worden als am Sonntagmorgen.

  • In St. Gallen fielen 19 Zentimeter Neuschnee. Der bisherige Mairekord lag dort gemäss den Daten des Wetterdienstes bei 12 Zentimetern am 7. Mai 1957.
  • Auch die Messung in Bern förderte Historisches zu Tage. Dort massen die Meteorologen 4 Zentimeter Schnee. Die bisherige Rekordmenge lag am 1. Mai 1945 bei einem Zentimeter. Sonst gab es seit Messbeginn in der Bundesstadt in einem Mai nie messbaren Schnee.

Schnee führt zu schweren Unfällen

An verschiedenen Orten in der Ostschweiz ist es in der Nacht auf Sonntag zu Unfällen auf schneebedeckten Strassen gekommen. Beim gravierendsten in Gähwil SG trugen eine junge Frau und ein junger Mann schwere Verletzungen davon. Dabei kam ein 19-jähriger Lenker mit seinen drei Fahrgästen auf dem Schnee von der Fahrbahn ab, wie die St. Galler Kantonspolizei mitteilte. Das Auto rutschte zehn Meter einen steilen Abhang hinunter und stürzte dann drei Meter tief in einen Bach. Die 16-jährige Mitfahrerin wurde schwer verletzt und im Auto eingeklemmt. Die eingeklemmte Schwerverletzte wurde von der Feuerwehr geborgen.

In Bernhardzell SG landete ein 43-Jähriger ebenfalls in einem Bach, nachdem er auf dem Schnee die Herrschaft über das Auto verloren hatte. Aussteigen konnte er selbst, musste aber mit unbestimmten Verletzungen ins Spital.

Frost-Alarm zu Wochenbeginn

Zu allem Übel droht am Montag und am Dienstag Frost, wie Meteonews prophezeit. Am Montag dürfte es vor allem im Flachland Bodenfrost geben, am Dienstagmorgen ist die Bodenfrostgefahr verbreitet hoch.Akut gefährdet sind dadurch blühende Erdbeerfelder, die ohne Frostschutz kaum Früchte tragen dürften. Kritisch wird es auch für frostgefährdete Rebberge. Bei den Obstbäumen ist die Blüte vorbei. Die kleinen Früchte können aber auch Schäden davontragen.

Achtung, im Wald ist es gefährlich

Der viele nasse Schnee kann den Bäumen zusetzen, insbesondere den Laubbäumen, weil sie bereits Blätter haben. In Gegenden mit viel Schnee ist deshalb von Waldspaziergängen abzuraten.

(amü/sda)

Die Wucht und Pracht des Schnees in 28 Bildern

Zürich am 10. Januar 2019. EPA/KEYSTONE / WALTER BIERI
Eine eingeschneite Alp im Gebiet Glanna, am Mittwoch, 16. Januar 2019, in Sevelen. KEYSTONE / GIAN EHRENZELLER
Aufräumarbeiten im Hotel Säntis, nachdem am 10. Januar 2019 bei der Schwägalp eine Lawine niedergegangen ist. EPA/KEYSTONE / GIAN EHRENZELLER
Lawine donnerte in ein Hotel in Ramsau, Österreich, 15. Januar 2018. EPA/EPA / CHRISTIAN BRUNA
Tiefster Winter mit gewaltigen Schneemassen rund um die Schwägalp und das Säntismassiv am 16. Januar 2019. KEYSTONE / EDDY RISCH
Beim Lawinenniedergang in Ramsau, Österreich, 15. Januar 2018, wurde auch ein Bus in Mitleidenschaft gezogen. EPA/EPA / CHRISTIAN BRUNA
Berchtesgaden, Deutschland, 10. Januar 2018. EPA/EPA / LUKAS BARTH-TUTTAS
Ein verschüttetes Postauto beim Hotel Säntis, nachdem am 10. Januar 2019 bei der Schwägalp eine Lawine niedergegangen ist. EPA/APPENZELL POLICE / APPENZELL POLICE HANDOUT
Das Restaurant im Hotel Säntis, nachdem am 10. Januar 2019 bei der Schwägalp eine Lawine niedergegangen ist. AP/Armin Rusch / Armin Rusch
Eine Dampflokomotive wird bei Wernigerode, Deutschland, von Schnee und Eis befreit, 10. Januar 2019. AP/dpa-Zentralbild / Klaus-Dietmar Gabbert
Helfer suchen nach Verschütteten, nachdem am 10. Januar 2019 bei der Schwägalp eine Lawine niedergegangen ist. EPA/KEYSTONE / GIAN EHRENZELLER
Aufräumarbeiten beim Hotel Säntis, nachdem am 10. Januar 2019 bei der Schwägalp eine Lawine niedergegangen ist. EPA/KEYSTONE / GIAN EHRENZELLER
Zürich, 10. Januar 2019. AP/Keystone / Walter Bieri
Aufräumarbeiten im Hotel Säntis, nachdem am 10. Januar 2019 bei der Schwägalp eine Lawine niedergegangen ist. AP/Keystone / Gian Ehrenzeller
Durch eine Sprengung ausgelöste Staublawine in Wengen am 14. Januar 2019. KEYSTONE / JEAN-CHRISTOPHE BOTT
Wolfratshausen, Deutschland, 12. Januar. AP/dpa / Matthias Balk
Regionalzug in Schongau, Deutschland, 10. Januar 2019. AP/dpa / Karl-Josef Hildenbrand
Lofer, Österreich, 11. Januar 2019. AP/ap / Kerstin Joensson
Gerold, Deutschland, 11. Januar 2019. EPA/EPA / PHILIPP GUELLAND
Hotel Hubertus in Balderschwang, Deutschland, 14. Januar 2019. AP/dpa / Benjamin Liss
Unken, Österreich, 13. Januar 2019. EPA/EPA / KERSTIN JOENSSON
Hospental UR, 13. Januar 2019. EPA/KEYSTONE / URS FLUEELER
Andermatt UR, 13. Januar 2019. EPA/KEYSTONE / URS FLUEELER
Loferer Alp, Österreich, 14. Januar 2019. EPA/EPA / KERSTIN JOENSSON
Hotel Hubertus in Balderschwang, Deutschland, 14. Januar 2019. EPA/EPA / DANIEL KOPATSCH
Loferer Alp in Lofer, Österreich, 14. Januar 2019. EPA/EPA / KERSTIN JOENSSON
Davos, 14. Januar 2019. EPA/KEYSTONE / GIAN EHRENZELLER
Davos, 14. Januar 2019. EPA/KEYSTONE / GIAN EHRENZELLER

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