Wartet noch auf sein erstes PSG-Tor: Lionel Messi.
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Details enthüllt – Superstar Messi soll für drei Jahre bei PSG 110 Mio. Euro erhalten
In der französischen Presse werden Details zum Vertrag von Lionel Messi bei Paris Saint-Germain veröffentlicht. Bleibt der Superstar drei Jahre, soll er insgesamt 110 Millionen Euro kassieren. Die Reaktion des Klubs bleibt nicht aus.
Auf dem Platz ist Lionel Messi noch nicht in Paris angekommen. Nach zwei Einsätzen für PSG wartet er noch auf ein Tor, dafür gab es in der Champions League beim 1:1 in Brügge eine Enttäuschung für das Starensemble aus der französischen Hauptstadt.
Die Sportzeitung «L'Equipe» hat nun enthüllt, wie viel Geld der 34-jährige Messi nach seinem Wechsel vom FC Barcelona zu PSG dort verdient. Demnach kassiert der Argentinier, wenn er für drei Jahre bleibt, mindestens 110 Millionen Euro netto.
Im Sommer unterschrieb Messi in Paris für zwei Saisons mit der Option auf ein drittes Jahr. Nach Angaben der Zeitung soll er im ersten Jahr 30 Millionen Euro verdienen. Danach soll sich sein Lohn auf 40 Millionen erhöhen – dank eines Treuebonus' in der Höhe von 10 Millionen. Für das Erreichen individueller und gemeinsamer Ziele können weitere Bonuszahlungen erfolgen. Beim FC Barcelona soll Messi zuletzt rund 75 Millionen Euro pro Saison erhalten haben.
Leonardos Dementi
Indirekt wird Messi dem Bericht zufolge auch am Erfolg der Pariser beteiligt. Denn von den 30 Millionen Euro Gehalt wird eine Million Euro in PSG-Fan-Token ausgezahlt. Das ist die eigene Kryptowährung von Paris Saint-Germain. Viele internationale Grossklubs, aber auch Schweizer Meister YB, besitzen mittlerweile Fan-Token. Die Klubs erhoffen sich dadurch eine neue Einnahmequelle und geben den Fans im Gegenzug kleine Zückerchen. Bei Juventus durften die Inhaber von Fan-Token über den Tor-Song im Stadion abstimmen, jene des FC Barcelona darüber, welches Kunstwerk in der Team-Kabine im Camp Nou hängen soll.
PSG-Sportdirektor Leonardo dementierte die veröffentlichten Zahlen in der Zwischenzeit. Diese seien «sehr weit von der Realität entfernt», betonte er vor dem Spiel der Pariser von heute Abend (20.45 Uhr) gegen Olympique Lyon mit dem Schweizer Nationalspieler Xherdan Shaqiri. (ram)
Vom Hobbit zum Hipster: Lionel Messi im Wandel der Zeit
Lionel Messi betritt im Sommer 2005 erstmals die grosse Fussballbühne. Bei der U20-WM schiesst er Argentinien mit sechs Toren und Schulbuben-Frisur zum Titel. X00175 / © Reuters Photographer / Reuter
Bei Barcelona kommt seine Karriere nur langsam in Fahrt. 2004 und 2005 kann er erst wenige Akzente setzen. Ob's an der Frisur liegt? X90031 / © Stringer Spain / Reuters
An der WM 2006: Von Haargel scheint Messi nicht allzu viel zu halten. AP / ROBERTO CANDIA
Im September 2006 sieht Messi schon aus wie ein richtiger Langhaar-Argentinier. X01398 / © Albert Gea / Reuters
Bei der FIFA-Gala 2007 fällt Messi zwischen Kaká und Cristiano Ronaldo modisch klar ab. Auch die Auszeichnung für den besten Fussballer der Welt geht noch nicht an ihn.
April 2007: Ein Haarband muss Messis Haare zurückhalten. AP / MANU FERNADEZ
An den Olympischen Spielen 2008 in Peking: Messi könnte gut in einem Mafia-Film mitspielen. AP / Petr David Josek
Beim zweiten Champions-League-Triumph mit Barcelona 2009 sind die Haare wieder kurz. AP / LUCA BRUNO
Die erste Auszeichnung als Weltfussballer im Jahr 2009: Die Haare werden wieder länger. AP / Michael Probst
WM 2010 in Südafrika: Bei Messi hat sich nicht viel getan. Modisch holt er sich keine Topnoten ab und auch mit Argentinien scheitert er früh. KEYSTONE / PETER KLAUNZER
Beim Champions-League-Sieg 2011 glänzt Messi mit Wuschelkopf. EPA / ALEJANDRO GARCIA
Ende 2012 sieht's endlich besser aus. Der Kurzhaarschnitt steht Messi deutlich besser als eine lange Matte. EPA / MIGUEL TONA
Bei der FIFA-Gala im Januar 2014: Mit Freundin Antonella Roccuzzo macht Messi eine gute Figur. KEYSTONE / WALTER BIERI
Ein Jahr später: Der Kurzhaarschnitt scheint sich bewährt zu haben. KEYSTONE / ENNIO LEANZA
Januar 2016: Messi wie man ihn kennt. KEYSTONE / WALTER BIERI
Ende Saison deutet sich mit einem Flaum im Gesicht an, wohin es gehen soll. AP / FRANCISCO SECO
An der Copa America 2016 taucht Messi dann mit Vollbart auf. AP / ELISE AMENDOLA
Einen Monat später, im Juli 2016, dann die Überraschung: Messi taucht als Blondie auf und vollzieht endgültig den Wandel vom unscheinbaren Hobbit zum modischen Hipster.
Mai 2019: Auch Hipster mögen Hunde. instagram.com/leomessi / instagram.com/leomessi
Juli 2019: Kurze Badehosen und veränderte Tattoos! Messi ist weiterhin voll im Trend. instagram.com/leomessi / instagram.com/leomessi
Januar 2020: Die Ärmel werden kürzer und der Bart wieder länger. instagram.com/leomessi / instagram.com/leomessi
Juli 2020: Der Bart ist wieder kürzer und auch Caps sind wieder in. instagram.com/leomess / instagram.com/leomess
Juli 2021: Armbändeli und auffällige Ringe. Mit 34 Jahren gibt's Messi in der Version «Wenn du einen Rocker bei Wish bestellst.»
Die 99-Prozent-Initiative kurz erklärt
Video: watson / lea bloch
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