Aktuelle Themen:

Sein Autogramm bleibt heiss begehrt: Roger Federer nach dem Viertelfinalsieg gegen Tomas Berdych.
Bild: Vincent Thian/AP/KEYSTONE

Federer überzeugt gegen Berdych und verspricht: «Im Halbfinal gibt's mindestens einen Sabr!»

Roger Federer steht am Australian Open in Melbourne im Halbfinale. Er schlug den Tschechen Tomas Berdych in drei Sätzen. Nun wartet er auf den Sieger des Viertelfinals zwischen Novak Djokovic und Kei Nishikori.

Publiziert: 26.01.16, 07:46 Aktualisiert: 26.01.16, 08:11

» Der Liveticker zum Nachlesen

Roger Federer steht am Australian Open in Melbourne zum 39. Mal in einem Grand-Slam-Halbfinal. Federer besiegte den Tschechen Tomas Berdych überraschend klar 7:6, 6:2, 6:4. Sein Halbfinal steht am Donnerstag um 9.15 Uhr Schweizer Zeit auf dem Programm. Federer trifft entweder auf den Weltranglistenersten Novak Djokovic oder den Japaner Kei Nishikori.

Nach seinem fünften Sieg in Folge gegen Berdych war Federer «sehr, sehr glücklich. Ich bin wirklich zufrieden wie es mir lief», sagte er gut gelaunt im Platz-Interview mit Ex-Star Jim Courier. Dieser wollte vom Schweizer wissen, weshalb er den Sabr nicht mehr zeige. «Willst du ihn sehen?», fragte Federer zurück und als Courier bejahte, versprach er: «Okay, ich bringe im nächsten Spiel mindestens einen!» Vielleicht übe er morgen im Training sogar nur diesen einen Schlag, scherzte der Maestro.

Stets unterhaltsam: Federers Sieger-Interviews mit Courier.
Bild: THOMAS PETER/REUTERS

Breaks sofort gekontert

Dass sich Federer gegen Berdych in zwei Stunden und 16 Minuten relativ ungefährdet durchsetzte, stellte eine kleine Überraschung dar. Der 29-jährige Tscheche hatte in den ersten vier Runden – wie auch der Schweizer – überzeugt. Und Berdych hatte die letzten beiden Duelle gegen Federer an Grand-Slam-Turnieren 2010 in Wimbledon und 2012 am US Open beide gewonnen.

Die Statistiken zum Match

bild: australian open

Doch in Melbourne drückte Roger Federer dem Spiel den Stempel auf. Dabei spielte es nicht einmal eine Rolle, dass Tomas Berdych in zwei der drei Sätze früh mit einem Break in Führung ging. Nach beiden Breaks – zum 2:1 im ersten Satz und zum 2:0 im dritten Satz – konterte Roger Federer gleich bei der nächsten Gelegenheit. «Es war wichtig, dass ich stets reagieren konnte», wusste Federer.

Die Höhepunkte des Viertelfinals.
YouTube/ACE highlights World

Nun – hoffentlich! – zweimal in der Night Session

Der Schweizer ist froh, dass die Partie die letzte war, die er tagsüber in der Hitze absolvieren musste. «Die Bedingungen am Tag und in der Nacht sind extrem anders», so Federer. Es mache einen grossen Unterschied, zu welcher Tageszeit man in Melbourne spiele. «Man spielt tags nie so gut wie nachts», sagte er im SRF-Interview.

Djokovic und Nishikori spielen heute Vormittag gegeneinander. Er werde sicher ein wenig zuschauen, verriet Federer, «als Fan ist diese Begegnung schliesslich eine gute Affiche.» Nishikori habe das Zeug, um Djokovic zu schlagen. Der Serbe sei natürlich der grosse Favorit, «aber er muss zuerst einmal gewinnen.» (ram/sda)

Im Halbfinal wird's weniger heiss sein als gegen Berdych.
Bild: Vincent Thian/AP/KEYSTONE

Alle Grand-Slam-Titel von Roger Federer

Wimbledon 2003: 7:6, 6:2, 7:6 gegen Mark Philippoussis. AP / ANJA NIEDRINGHAUS
Australian Open 2004: 7:6, 6:4, 6:2 gegen Marat Safin. EPA AAP / JULIAN SMITH
Wimbledon 2004: 4:6, 7:5, 7:6, 6:4 gegen Andy Roddick. AP / ANJA NIEDRINGHAUS
US Open 2004: 6:0, 7:6, 6:0 gegen Lleyton Hewitt. AP / RICHARD DREW
Wimbledon 2005: 6:2, 7:6, 6:4 gegen Andy Roddick. EPA / FABRICE COFFRINI
US Open 2005: 6:3, 2:6, 7:6, 6:1 gegen Andre Agassi. EPA / ELIOT J. SCHECHTER
Australian Open 2006: 5:7, 7:5, 6:0, 6:2 gegen Marcos Baghdatis. AP / RICK STEVENS
Wimbledon 2006: 6:0, 7:6, 6:7, 6:3 gegen Rafael Nadal. EPA / GERRY PENNY
US Open 2006: 6:2, 4:6, 7:5, 6:1 gegen Andy Roddick. AP / KATHY WILLENS
Australian Open 2007: 7:6, 6:4, 6:4 gegen Fernando González. AP / RICK STEVENS
Wimbledon 2007: 7:6, 4:6, 7:6, 2:6, 6:2 gegen Rafael Nadal. AP / ANJA NIEDRINGHAUS
US Open 2007: 7:6, 7:6, 6:4 gegen Novak Djokovic. EPA / JUSTIN LANE
US Open 2008: 6:2, 7:5, 6:2 gegen Andy Murray. AP / Charles Krupa
French Open 2009: 6:1, 7:6, 6:4 gegen Robin Söderling. AP / Bernat Armangue
Wimbledon 2009: 5:7, 7:6, 7:6, 3:6, 16:14 gegen Andy Roddick. EPA / SRDJAN SUKI
Australian Open 2010: 6:3, 6:4, 7:6 gegen Andy Murray. AP / Mark Baker
Wimbledon 2012: 4:6, 7:5, 6:3, 6:4 gegen Andy Murray. EPA / GERRY PENNY
Australian Open 2017: 6:4, 3:6, 6:1, 3:6, 6:3 gegen Rafael Nadal. EPA/AAP / LUKAS COCH
Wimbledon 2017: 6:3, 6:1, 6:4 gegen Marin Cilic. EPA/EPA / NIC BOTHMA
Australian Open 2018: 6:2, 6:7, 6:3, 3:6, 6:1 gegen Marin Cilic. EPA/AAP / LUKAS COCH
Wimbledon 2003: 7:6, 6:2, 7:6 gegen Mark Philippoussis. AP / ANJA NIEDRINGHAUS
Australian Open 2004: 7:6, 6:4, 6:2 gegen Marat Safin. EPA AAP / JULIAN SMITH
Wimbledon 2004: 4:6, 7:5, 7:6, 6:4 gegen Andy Roddick. AP / ANJA NIEDRINGHAUS
US Open 2004: 6:0, 7:6, 6:0 gegen Lleyton Hewitt. AP / RICHARD DREW
Wimbledon 2005: 6:2, 7:6, 6:4 gegen Andy Roddick. EPA / FABRICE COFFRINI
US Open 2005: 6:3, 2:6, 7:6, 6:1 gegen Andre Agassi. EPA / ELIOT J. SCHECHTER
Australian Open 2006: 5:7, 7:5, 6:0, 6:2 gegen Marcos Baghdatis. AP / RICK STEVENS
Wimbledon 2006: 6:0, 7:6, 6:7, 6:3 gegen Rafael Nadal. EPA / GERRY PENNY
US Open 2006: 6:2, 4:6, 7:5, 6:1 gegen Andy Roddick. AP / KATHY WILLENS
Australian Open 2007: 7:6, 6:4, 6:4 gegen Fernando González. AP / RICK STEVENS
Wimbledon 2007: 7:6, 4:6, 7:6, 2:6, 6:2 gegen Rafael Nadal. AP / ANJA NIEDRINGHAUS
US Open 2007: 7:6, 7:6, 6:4 gegen Novak Djokovic. EPA / JUSTIN LANE
US Open 2008: 6:2, 7:5, 6:2 gegen Andy Murray. AP / Charles Krupa
French Open 2009: 6:1, 7:6, 6:4 gegen Robin Söderling. AP / Bernat Armangue
Wimbledon 2009: 5:7, 7:6, 7:6, 3:6, 16:14 gegen Andy Roddick. EPA / SRDJAN SUKI
Australian Open 2010: 6:3, 6:4, 7:6 gegen Andy Murray. AP / Mark Baker
Wimbledon 2012: 4:6, 7:5, 6:3, 6:4 gegen Andy Murray. EPA / GERRY PENNY
Australian Open 2017: 6:4, 3:6, 6:1, 3:6, 6:3 gegen Rafael Nadal. EPA/AAP / LUKAS COCH
Wimbledon 2017: 6:3, 6:1, 6:4 gegen Marin Cilic. EPA/EPA / NIC BOTHMA
Australian Open 2018: 6:2, 6:7, 6:3, 3:6, 6:1 gegen Marin Cilic. EPA/AAP / LUKAS COCH

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben