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Schweizer wären die Kaffee-Könige der Welt – wären da nicht die Deutschen und Norweger

Publiziert: 26.11.18, 10:00 Aktualisiert: 26.11.18, 11:53
70 bis 80 Prozent des weltweiten Handels mit Rohkaffee wird über die Schweiz abgewickelt. AP / Hermann J. Knippertz
Kaffeeernte ist viel Handarbeit. Arbeiter erhalten für jeden abgelieferten Korb eine Plastikmünze, die sie dann gegen echtes Geld umtauschen können. AP The Seattle Times / Erika Schultz
Kirschen ernte auf Costa Rica. Kaffeekirschen wachsen ausschliesslich im tropisch-äquatorialen Klima. AP The Seattle Times / ERIKA SCHULTZ
Jährlich werden über 8 Millionen Tonnen Kaffeekirschen geerntet - Tendenz steigend. AP / LYNNE SLADKY
Nach der Ernte werden die Kirschen getrocknet. Der kolumbianische Kaffee (Arabica) ist für seinen reichen Geschmack weltberühmt. EPA / JOHN JAIRO BONILLA
Kaffeerösterei Rast in Luzern: 50 Kilo rohe Bohnen werden pro Durchgang in einer halben Stunde auf den Punkt geröstet. KEYSTONE / SIGI TISCHLER

Die Schweizerinnen und Schweizer lieben den braunen Wachmacher. In der weltweiten Rangliste des Kaffeekonsums stehen sie weiter auf dem dritten Platz. Nur Deutsche und Norweger greifen noch häufiger zur Tasse. Der Preis in Restaurants und Bars steigt auf 4.25 Franken.

Im vergangenen Jahr tranken die Schweizer 1110 Tassen Kaffee pro Person. Das sind mehr als drei Tassen pro Tag. Damit landen sie auf dem dritten Platz, hinter den Deutschen mit 1246 und den Weltmeistern aus Norwegen mit 1315 Tassen pro Jahr. Dies zeigt eine Erhebung, die CafetierSuisse am Montag publizierte.

Für ihren Kaffee sind die Schweizer auch bereit, je nach Standort tief in die Tasche zu greifen. Im laufenden Jahr stieg der Durchschnittspreis für einen Café crème um einen Rappen und beträgt neu 4.25 Franken. Am teuersten ist der Kaffee – wenig überraschend – in der Stadt Zürich. Dort kostet er derzeit im Schnitt 4.44 Franken.

Dessert, Dessert, Dessert!

In Tiramisu kommt also Alkohol und Kaffee? Warum essen wir dann überhaupt noch etwas anderes? shutterstock / shutterstock
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Am günstigsten ist die Kaffeepause im Kanton Bern, wo der Preis für eine Tasse erst im vergangenen Jahr die 4-Franken-Grenze knackte und nun bei 4.01 Franken liegt. Generell gibt es in der ganzen Schweiz nach wie vor einen Stadt-Land-Graben.

CafetierSuisse hält fest, dass die Preisgestaltung eine individuelle unternehmerische Entscheidung jedes einzelnes Betriebes sei. Für die Preiskalkulation sei die Konkurrenzsituation, das Konzept und der Standort zu berücksichtigen. Der Interessenverband gibt selbst keine Preisempfehlungen ab. (aeg/sda)

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