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Das Freibad Allenmoos ist eine der wenigen Zürcher Badis, die noch geöffnet hat. Am Sonntag, 20. September, ist auch hier Saisonende. Bild: Stadt Zürich

Wo du jetzt noch in die Badi kannst

Die letzten schönen Tage locken noch viele Besucherinnen und Besucher in die Badi. Trotz Corona-Sommer vermelden die Betreibenden ein positives Fazit.

Publiziert: 19.09.20, 15:19 Aktualisiert: 19.09.20, 16:04

Menschenschlangen vor dem Badi-Eingang. Dieses Bild zeichnete sich diesen Sommer in vielen Zürcher Freibädern. So auch diesen Dienstag. Rund 24'000 Gäste strömten noch in die städtischen Badis.

Eine Besucherin im Seebad Utoquai sagt gegenüber watson: «Man braucht Geduld, weil viele andere Badis schon geschlossen sind.» 12 der 18 Sommerbäder der Stadt Zürich sind seit Montag zu, darunter auch beliebte wie der Obere und Untere Letten, das Seebad Enge oder die Frauenbadi. Der Uto-Bademeister habe sich lautstark geärgert, erzählt die Besucherin. Er verstand nicht, weshalb die anderen Zürcher Badis nicht flexibel genug seien, ein paar Tage länger geöffnet zu haben.

Zürich weist Vorwurf zurück

Anders sieht das Tobias Bernhard, Abteilungsleiter Badeanlagen beim Sportamt Zürich. «Wir haben die Badesaison in den Bädern Allenmoos, Auhof und Tiefenbrunnen bereits um eine Woche verlängert», sagt er. «Die Bäder Letzigraben und Seebach sind regulär bis 27. September und das Seebad Utoquai bis 25. Oktober 2020 geöffnet.»

Die Eintrittszahlen vom vergangenen Montag seien im Vergleich mit den Zahlen an schönen Hochsommertagen nicht so hoch gewesen, sagt Bernhard. Den Vorwurf, dass die Zürcher Badis nicht flexibel sind, weist er zurück. Es seien auch die Prozesse im Hintergrund zu beachten, so etwa die endenden Arbeitsverträge der Bademeisterinnen. «Wir versuchen das Möglichste möglich zu machen, was aber auch sinnvoll sein soll.»

Basler kosten Sommer aus

In anderen Städten dauert die Badesaison länger. «Man merkt, die Leute wollen den Sommer nochmals geniessen», stellt Peter Portmann vom Sportamt Basel-Stadt fest. In Basel haben zwei von drei Gartenbädern zumindest noch teilweise bis am 27. September geöffnet.

Die Badesaison verlief trotz Corona erfreulich. Zwar seien die Besucher zu Beginn zurückhaltend gewesen, doch ab dem 22. Juni herrschte quasi normaler Badebetrieb. Einen kleinen Dämpfer gab es wegen Corona aber trotzdem: «Im Vergleich zu anderen Jahren wie etwa 2017 hätte dieses Jahr überdurchschnittlich gut werden können», so Portmann.

Bern: Traditionell lange Saison

Das Marzilibad in Bern bleibt bis am 27. September offen. Bild: Sportamt der Stadt Bern

Auch in Bern schliessen die Bäder erst Ende Monat. «Dank der warmen Tage verzeichnen wir nach wie vor hohe Besuchendenzahlen», sagt Petra Baumberger vom Sportamt.

Dass einige Besucherinnen aus Angst vor einer Ansteckung auf die Badi verzichtet hätten, sei gut möglich, sagt Baumberger, es dürfte aber die Minderheit gewesen sein. «Ein Blick auf die Besuchendenzahlen zeigt, dass diese nicht tiefer sind als in anderen Jahren».

Für eine Abkühlung: Die 21 schönsten Seen der Welt

Der Bleder See in Slowenien. bild: imgur
Der Stausee Lake Powell an der Grenze zwischen Arizona und Utah. bild: shutterstock
Die Plitvicer Seen in Kroatien sind durch natürliche Dämme abgestuft. Wunderschön zum anschauen, aber leider herrscht hier Badeverbot, weil sich die Seen im Naturschutzgebiet befinden. bild: imgur
Der Kutwal-Lake in Pakistan. bild: imgur
Der Obere See in Nordamerika ist der flächenmässig grösste Süsswassersee der Erde. Durch ihn verläuft die Grenze zwischen USA und Kanada. bild: shutterstock
Der Inle Lake in Myanmar (ehemals Burma) punktet mit Pfahlbauten und schwimmenden Gärten. bild: flickr/masochismtango Tom Godber
Die Laguna Miscanti; ein Salzwassersee in Chile. bild: wikimedia/andrew shiva
Der Hidden Lake in Montana. Wunderschön und verdammt kalt. bild: imgur
Die Melissani Höhle auf der griechischen Insel Kefalonia beherbergt einen unterirdischen See. bild: shutterstock
Der Tanganjikasee in Afrika ist der zweittiefste See der Erde und grenzt an die Demokratische Republik Kongo, Tansania, Sambia sowie Burundi. bild: shutterstock
Der Spotted Lake in British Columbia (Kanada) ist ein spezieller Anblick. Allerdings ist auch dieser See für Badegäste gesperrt. bild: wikimedia/andrew enns
Ein See für Verliebte. Mitten im Mascardi See in Argentinien liegt die herzförmige Insel Corazón. bild: shutterstock
In Sibirien liegt der Baikalsee. Der volumenmässig grösste Süsswassersee der Welt gefriert im Winter für fünf Monate und ladet zum Schlittschuhlaufen. Auch im Sommer ist er nicht der Wärmste, aber wer sich nicht ins Wasser getraut, kann wandern. bild: imgur
Der Titicaca-See liegt zwischen Peru und Bolivien und ist der grösste Süsswassersee Südamerikas. Das Volk der Uru hat auf diesem See künstliche Inseln aus Schilf gebaut. bild: shutterstock
Zwischen Sambia und Simbabwe liegt einer der grössten Stauseen der Welt: Der Karibasee. Aber Vorsicht, hier lauern Krokodile und Nilpferde. bild: shutterstock
Loch Awe in Schottland. bild: imgur
Der Lake Wanaka auf der Südinsel Neuseelands. bild: flickr/pedrocaetano
Aus dem Reschensee im Südtirol ragt noch der Kirchturm des gefluteten Dorfes Alt-Graun. bild: wikimedia/noclador
Der Lagh da Saoseo ist ein malerischer See im Puschlav. Für mehr Schweizer Seen, siehe diese Slideshow>>. bild: shutterstock
Mitten in der Sahara, im Norden des Tschad, liegen mehrere Seen, welche die letzten Überreste eines grösseren Seesystems darstellen und nur dank einem Grundwasserspeicher nicht verdunsten. bild: nasa
Der Fünf-Blumen-See im Jiuzhaigou-Nationalpark der chinesischen Provinz Sichuan beherbergt auf seinem Grund zahlreiche gefallene Bäume. bild: wikimedia/LadyYang

World of Watson: So war dein Sommer mit Wespen wirklich

Video: watson / Knackeboul, Madeleine Sigrist, Emily Engkent

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