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Pogacar und Roglic demonstrieren Stärke

Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.

Publiziert: 13.09.20, 18:27 Aktualisiert: 14.09.20, 06:40

Hamilton im Chaos diesmal souverän

Lewis Hamilton gewann den von mehreren Unfällen geprägten Grand Prix der Toskana in Mugello. Valtteri Bottas machte den Doppelerfolg für das Team Mercedes perfekt.

Bei drei Zwischenfällen, von denen der zweite und der dritte einen Rennabbruch und einen Neustart nötig machten, blieben gleich sieben Fahrer auf der Strecke, unter ihnen Max Verstappen im Red Bull und Antonio Giovinazzi im Alfa Romeo.

Dritter wurde Alexander Albon im Red Bull. Der Thailänder sicherte sich damit seinen ersten Podestplatz in der Formel 1. Hamilton baute mit seinem sechsten Saisonsieg - und dem 90. insgesamt - die Führung in der WM-Gesamtwertung um 8 auf 55 Punkte auf den zweitplatzierten Bottas aus.

Kimi Räikkönen im anderen Alfa Romeo kam als Achter ins Ziel, wird in der Rangliste aber auf Platz 9 geführt. Der Finne wurde wegen einer nicht regelkonformen Einfahrt in die Boxengasse mit dem Zuschlag von fünf Sekunden auf die Fahrzeit belegt. Räikkönen gewann damit seine ersten zwei WM-Punkte in dieser Saison. (sda)

Pogacar und Roglic demonstrieren Stärke, Bernal bricht ein

Tadej Pogacar hat die 15. Etappe der 107. Tour de France mit der Bergankunft auf dem Grand Colombier gewonnen. Der 21-jährige Slowene setzte sich im Sprint vor seinem Landsmann Primoz Roglic und dem Australier Richie Porte (0:05 zurück) durch.

Für Pogacar war es der zweite Tageserfolg nach demjenigen in der 9. Etappe nach Laruns. In der Gesamtwertung führt Roglic weiterhin vor Pogacar, der dank der im Ziel gewonnenen Bonifikationssekunden nur noch 40 Sekunden Rückstand aufweist. Dritter ist neu der Kolumbianer Rigoberto Uran (1:34 zurück).

Hingegen Egan Bernal, der vormalige Gesamt-Dritte und Vorjahressieger aus Kolumbien, brach im gut 17 km langen Schlussaufstieg früh ein und kam mit grossem Rückstand ins Ziel.

Am Montag folgt für die Fahrer der zweite Ruhetag, ehe es am Dienstag und Mittwoch mit zwei Alpen-Etappen weitergeht. (zap/sda)

Erster MotoGP-Sieg von Morbidelli

Der Italiener Franco Morbidelli feierte beim Grand Prix von San Marino in Misano seinen ersten Sieg in der MotoGP. Mit deutlichem Rückstand machte Ducati-Fahrer Francesco Bagnaia den italienischen Doppelsieg beim Heimrennen an der Adriaküste perfekt. Unglaublich: Nur fünf Wochen, nachdem dieser sich in Tschechien das Bein gebrochen hatte, fuhr er erstmals aufs Podest in der Königsklasse.

Unglücklich kämpfte Valentino Rossi, der grosse Förderer von Morbidelli. In der letzten Runde wurde der 41-jährige Superstar von Joan Mir (Suzuki) auf den 4. Platz verdrängt und verpasste so seinen 200. Podestplatz in der MotoGP.

WM-Leader Fabio Quartararo (Yamaha) stürzte gleich zweimal und musste die Führung an Andrea Dovizioso (Ducati) abgeben, obwohl dieser ebenfalls nur Siebter wurde. Speziell: In Abwesenheit des verletzten Überfliegers Marc Marquez ist Morbidelli bereits der vierte Premierensieger in dieser corona-bedingt verkürzten Saison. (zap/sda)

6. Platz für Tom Lüthi in Misano

Tom Lüthi fuhr beim Grand Prix von San Marino in der Moto2 auf den guten 6. Rang. In den Kampf um die Podestplätze konnte der Berner Kalex-Fahrer aber nie eingreifen.

Von Startplatz 10 aus gelang Tom Lüthi der erhoffte gute Start. Bereits nach der ersten Kurve tauchte der 33-jährige Emmentaler im 6. Rang auf. Zwischenzeitlich kämpfte er mit seinem Intact-Teamkollegen Marcel Schrötter um die 5. Position, musste dann aber wieder abreissen lassen. Ab etwa Rennhälfte fuhr Lüthi ein relativ einsames Rennen ohne grosse Möglichkeiten nach vorne, aber auch mit kaum Gefahr von hinten. In dieser bislang enttäuschenden Saison war der Schweizer einzig vor der kurzen Sommerpause vor drei Wochen in der Steiermark als 5. besser.

Den Sieg holte sich der Italiener Luca Marini vor seinen Landsleuten Marco Bezzecchi und Enea Bastianini. Der Halbbruder von MotoGP-Superstar Valentino Rossi baute damit auch seine Führung in der WM-Gesamtwertung aus. Jesko Raffin musste das Rennen beim Comeback nach seiner Kreislauf-Erkrankung nach 16 von 25 Runden aufgeben. (zap/sda)

Los Angeles Lakers eliminieren Houston Rockets

Die Los Angeles Lakers stehen in den NBA-Playoffs im Halbfinal. Mit einem 119:96 gegen die Houston Rockets entscheiden sie die Best-of-7-Serie mit 4:1 Siegen für sich.

LeBron James steuerte 29 Punkte und elf Rebounds zum Erfolg bei. Neben dem Superstar schafften fünf weitere Spieler der Lakers eine zweistellige Punkteausbeute. Für die Rockets, bei denen der Schweizer Thabo Sefolosha auf die Playoff-Teilnahme verzichtet hatte, warf James Harden 30 Punkte.

Die Lakers warten seit zehn Jahren auf den 17. Titelgewinn in der NBA. Nächster Gegner ist entweder Stadtrivale Los Angeles Clippers oder die Denver Nuggets, in der Serie steht es 3:2. (zap/sda/dpa)

Video: YouTube/NBA

Dallas Stars ein Sieg vor Finaleinzug entfernt

Den Dallas Stars fehlt noch ein Sieg, um erstmals seit 20 Jahren den Stanley-Cup-Final zu erreichen. Die Texaner bezwingen die Vegas Golden Knights 2:1 und führen in der Best-of-7-Serie 3:1.

Nachdem Alec Martinez die Golden Knights in der 28. Minute in Führung gebracht hatte, zeichneten Joe Pavelski (32.) und Jamie Benn (40.) noch vor der zweiten Pause für die Wende verantwortlich. Im letzten Drittel liess sich der starke kasachische Goalie Anton Chudobin, der 32 Schüsse abwehrte, nicht mehr bezwingen. Die fünfte Partie findet in der Nacht auf Dienstag statt.

Im Final der Eastern Conference liegen die Tampa Bay Lightning gegen die New York Islanders mit 2:1 Siegen vorne. (sda/dpa)

Video: YouTube/NHL

Atlético-Trainer Simeone mit Coronavirus infiziert

Atlético Madrids Trainer Diego Simeone ist positiv auf das Coronavirus getestet worden, wie der Verein nach einer Testreihe am Freitag am Samstagabend mitteilte. Der 50-Jährige befinde sich derzeit zu Hause und halte sich an die Quarantäne-Vorgaben. «Glücklicherweise zeigt er keine Symptome», schrieb Atlético. (sda/dpa)

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Exploit von Sprinter Reais

William Reais ist Schweizer Meister über 200 Meter. Der 21-jährige Bündner siegte in Basel in 20,24 Sekunden – der schnellsten Zeit eines Europäers in diesem Jahr. Seine persönliche Bestmarke verbesserte er gleich um 23 Hundertstel. «Ich kann es nicht in Worte fassen», sagte Reais. «Ich fühlte mich extrem gut, auch aus der Kurve heraus. Nachher konnte ich meine Stärke, die letzten 50 m, ausspielen. Jetzt kann ich sagen, dass die Olympischen Spiele mein Ziel sind.» (ram/sda)

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Lewis Hamilton hat sich im Mercedes für den ersten Grand Prix der Toskana in Mugello die Pole-Position gesichert. Der Engländer startet zum siebten Mal in diesem Jahr und zum 95. Mal insgesamt von ganz vorne in ein Formel-1-Rennen. Der Weltmeister war im Qualifying knapp schneller als Valtteri Bottas. Hamilton entschied das interne Duell gegen den Finnen mit 59 Tausendsteln Vorsprung für sich. Der drittplatzierte Max Verstappen im Red Bull büsste knapp vier Zehntel auf Hamilton ein. (ram/sda)

Startplatz 11 für Tom Lüthi

Tom Lüthi startet am Sonntag in der vierten Reihe von Startplatz 11 zum Grand Prix von San Marino in Misano. Im Qualifying fuhr der Berner Kalex-Pilot die zwölftbeste Zeit, er profitiert aber davon, dass der eigentliche Pole-Mann Sam Lowes das Rennen aus der Boxengasse in Angriff nehmen muss. Aus diesem Grund erbte der Australier Remy Gardner die beste Startposition. Jesko Raffin reichte es auf der NTS bei seinem Comeback nach den rätselhaften Kreislaufproblemen nur zum letzten Platz. (ram/sda)

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Joseph knackt Schweizer Rekord

Der 21-jährige Jason Joseph hat an den Schweizer Meisterschaften in Basel im Halbfinal einen nationalen Rekord über 110 m Hürden aufgestellt. Der U23-Europameister senkte die eigene Bestleistung, erzielt am 24. Juli in Bern, um fünf Hundertstel auf 13,29 Sekunden. (ram/sda)

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Raptors scheitern an Celtics

Die Boston Celtics sichern sich einen Platz in den NBA-Halbfinals. Im 7. Spiel der umkämpften Best-of-7-Serie gegen Titelverteidiger Toronto Raptors siegen die Celtics 92:87. Nach ausgeglichenem Startviertel gewann Boston – angeführt von einem herausragenden Jayson Tatum – gegen Ende des zweiten Durchgangs die Oberhand im Entscheidungsspiel.

Als Grundlage zum Sieg, der das Team von Trainer Brad Stevens in das Halbfinal gegen die Miami Heat führte, diente Boston eine solide Defensivleistung. In zwei Vierteln hielten die Celtics den Titelverteidiger um Kyle Lowry bei weniger als 20 Punkten. (ram/sda)

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Islanders verkürzen dank erstem Sieg

In den Playoff-Halbfinals um den Stanley Cup haben die New York Islanders ihren ersten Sieg gefeiert. Dank einem 5:3-Erfolg verkürzten sie in der Serie gegen die Tampa Bay Lightning auf 1:2. (ram)

Dominic Thiem gegen Alexander Zverev im US-Open-Final

Dominic Thiem (ATP 3) und Alexander Zverev (ATP 7) stehen sich am Sonntagabend (22.15 Uhr Schweizer Zeit) im Final des US Tennis Open in Flushing Meadows gegenüber. Der Österreicher Thiem besiegte im zweiten Halbfinal den russischen Vorjahresfinalisten Daniil Medwedew (ATP 5) in etwas weniger als drei Stunden mit 6:2, 7:6 (9:7), 7:6 (7:5).

Der 23-jährige Deutsche Alexander Zverev gewann zuvor den ersten Halbfinal gegen den Spanier Pablo Carreño Busta (ATP 27) in 3:23 Stunden mit 3:6, 2:6, 6:3, 6:4, 6:3. Zverev siegte erstmals in seiner Karriere nach einem 0:2-Satzrückstand und steht erstmals in einem Grand-Slam-Final. (sda)

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Lugano müht sich in der Verlängerung zum Sieg

Der FC Lugano gewann zum Auftakt der Sechzehntelfinals im Schweizer Cup beim Challenge-League-Klub Schaffhausen mit viel Mühe 2:1 nach Verlängerung. Erst vier Minuten vor dem Ende der Verlängerung traf der bosnische Joker Miroslav Covilo mit einem wuchtigen Kopfball nach einem Corner.

Die Partie hatte für den Favoriten bereits optimal begonnen. Schon in der 6. Minute eroberte Christopher Lungoyi im Mittelfeld resolut den Ball, den dann Sandi Lovric nach Massflanke von Alexander Gerndt zur Führung verwertete. Nach einer halben Stunde machte Schaffhausens Captain Imran Bunjaku seinen Fehler beim 0:1 aber mit einer sehenswerten Direktabnahme wieder gut. Danach war das Team von Murat Yakin durchaus ebenbürtig.

Nach der enttäuschenden letzten Saison mit dem 9. und zweitletzten Platz in der Challenge League sowie dem Cup-Aus gegen das viertklassigen Linth 04 kamen im neuen Schaffhauser Stadion nur gerade 492 Zuschauer vorbei – erlaubt gewesen wären 1000. (sda)

Luganos Miroslav Covilo, links, spielt um den Ball mit Schaffhausens Roberto Rodriguez, rechts, in der zweiten Runde vom Schweizer Fussball Cup. Bild: keystone

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60 Sportfotos, die unter die Haut gehen

7. Februar 1988: Michael Jordan gewinnt beim NBA-All-Star-Game den Slam-Dunk-Contest. Bei seinem letzten Versuch springt er von der Freiwurflinie ab.
22. Juni 1986: Vier Minuten vor seinem Tor des Jahrhunderts lobt Diego Maradona im WM-Viertelfinal von Mexiko gegen England den Ball mit der Hand zum 1:0 über Torhüter Peter Shilton. Die Argentinier gewinnen schliesslich 2:1 und Maradona sagt: «Es war ein bisschen die Hand Gottes und ein bisschen Maradonas Kopf.» EPA / STR
14. November 1966: Muhammad Ali verteidigt seinen WBC-Titel gegen Cleveland Williams, der nach dem K.o. in der 3. Runde mit ausgestreckten Armen und Beinen im Ring liegt.
16. August 2008: Roger Federer und Stan Wawrinka holen in Peking Olympia-Gold im Doppel. Federer wärmt sich nach dem verwandelten Matchball am «heissen» Wawrinka die Hände. Getty Images AsiaPac / Julian Finney
28. Juni 1997: Es ist der grösste Boxskandal aller Zeiten: Von einem Kopfstoss provoziert, beisst Mike Tyson in Las Vegas ein Stück des Ohrs seines Gegners Evander Holyfield ab. Der Täter wird disqualifiziert und beim Verlassen der Arena mit Münzen beworfen.
1. Juli 2014: Die Schweiz zeigt im WM-Achtelfinal in Brasilien gegen Argentinien ein starke Leistung. Nach torlosen 90 Minuten schwört sich das Team von Ottmar Hitzfeld auf die Verlängerung ein und formt dabei (unabsichtlich) ein Herz. Leider verliert die Nati dann unglücklich mit 0:1.
7. Februar 1972: Bernhard Russi gewinnt bei den Olympischen Spielen Gold in der Abfahrt. Zusammen mit Marie-Theres Nadig lässt er die Schweiz über die «goldenen Tage von Sapporo» jubeln. KEYSTONE / STR
8. Februar 1987: Die Schweizer Skifahrer räumen an der Heim-WM in Crans-Montana gross ab. Pirmin Zurbriggen und Co. gewinnen acht von zehn Titeln und 14 von 30 Medaillen. KEYSTONE / THOMAS STUDHALTER
26. Mai 1999: Die Bayern-Spieler können es nicht fassen. In Barcelona verspielen sie in der Nachspielzeit gegen Manchester United den schon sicher geglaubten Champions-League-Titel. Sie verlieren aufgrund später Tore von Teddy Sheringham und Ole Gunnar Solskjaer mit 1:2. EPA/EFE / ANDREU DALMAU
6. September 1989: Der englische Nationalspieler Terry Butcher holt sich im WM-Qualifikationsspiel gegen Schweden bei einem Kopfballduell eine Platzwunde am Kopf und spielt mit Turban zu Ende. Beim Schlusspfiff ist sein Trikot blutüberströmt.
11. August 1936: Zum Ärger von Adolf Hitler gewinnt der dunkelhäutige Amerikaner Jesse Owens bei den Olympischen Spielen von Berlin Gold über 100 Meter, über 200 Meter, über 4 × 100 Meter und im Weitsprung. Hitlers Arier haben das Nachsehen. AP NY / STR
25. Mai 1965: Muhammad Ali, der damals noch Cassius Clay heisst, schlägt Herausforderer Sonny Liston im WM-Revanche-Kampf in Lewiston in der ersten Runde k.o. AP NY / JOHN ROONEY
2. Juli 2001: Die grosse Wachablösung: Roger Federer schlägt im Achtelfinal von Wimbledon den siebenfachen Champion und die Weltnummer Eins Pete Sampras in fünf Sätzen und vergiesst Freudentränen. AP / DAVE CAULKIN
13. Februar 2002: Simon Ammann feiert im legendären Silbermantel seinen überraschenden Doppel-Olympiasieg von Salt Lake City. Der 20-jährige «Harry Potter der Lüfte» mausert sich danach zum Liebling der Massen. KEYSTONE / ALESSANDRO DELLA VALLE
24. Juni 1990: Frank Rijkaard bespuckt Rudi Völler. Beide erhalten nach dieser unrühmlichen Szene im WM-Achtelfinal zwischen der BRD und Holland im Mailänder Meazza-Stadion die Rote Karte. Die BRD gewinnt 2:1 und wird zwei Wochen später Weltmeister. EPA DPA / MARTINA HELLMANN
29. August 2004: Der aus seinem Amt enthobene irische Priester Cornelius Horan zerrt den Marathon-Läufer Vanderlei de Lima von der Strasse. Der Brasilianer führt das Rennen bis zum Vorfall drei Kilometer vor dem Ziel an, wird dann aber nur Dritter. Horan wird später zu einer Bewährungsstrafe von zwölf Monaten und einer Geldbusse von 3000 Euro verurteilt. EPA / FILIPPO MONTEFORTE
29. Mai 1985: Die Massenpanik im Brüsseler Heysel-Stadion vor dem Meistercup-Final zwischen dem FC Liverpool und Juventus Turin erschüttert die Fussballwelt in seinen Grundfesten. Als alles vorbei ist, werden 39 Todesopfer gezählt. 454 Menschen sind teilweise schwer verletzt. EPA / STR
5. August 1984: Mit letzter Kraft und völlig dehydriert schleppt sich die Schweizerin Gaby Andersen-Schiess bei den Olympischen Spielen in Los Angeles im ersten olympischen Frauen-Marathon überhaupt ins Ziel. Die Zürcherin verpasste die letzte Getränkestation. KEYSTONE EPU / ANONYMOUS
16. November 2005: Die Schweizer Nati qualifiziert sich in Istanbul trotz einer 2:4-Niederlage für die WM 2006 in Deutschland. Nach dem Schlusspfiff werden die Schweizer Spieler von den enttäuschten Türken über den Platz in die Katakomben gehetzt und kassieren Tritte und Schläge.
9. Juli 2006: Frankreichs Superstar Zinédine Zidane brennen in der Verlängerung des WM-Finals die Sicherungen durch. Als der Italiener Marco Materazzi Zizous Schwester beleidigt, streckt ihn der Franzose mit einem Kopfstoss nieder. Zidane sieht Rot und Frankreich verliert den Final im Penaltyschiessen. AP ABC TELEVISION / ANONYMOUS
6. Juli 2008: Rafael Nadal besiegt im Wimbledon-Final Roger Federer kurz vor Einbruch der Dunkelheit in fünf Sätzen. Das Spiel geht als «bestes Tennis-Match aller Zeiten» in die Geschichte ein. AP / ANJA NIEDRINGHAUS
16. August 2008: Im Olympia-Final in Peking über 100 Meter Delfin sind Michael Phelps und Milorad Cavic beim Anschlag beinahe gleichauf. Phelps wird als Sieger ausgerufen, doch die Fernsehbilder vermitteln den Eindruck, der Serbe hätte gewonnen. Es folgen Debatten und Verschwörungstheorien, doch der Entscheid wird nicht mehr geändert. EPA / PATRICK B. KRAEMER
20. August 2008: Usain Bolt krönt sich zum neuen Sprintkönig: Bei den Olympischen Spielen von Peking verbessert er nach seinem Weltrekord über 100 Meter auch die Bestmarke über 200 Meter. In der chinesischen Hauptstadt entsteht auch seine Blitz-Geste. EPA / GERO BRELOER
1. Februar 2009: Roger Federer weint nach der Finalniederlage beim Australian Open gegen Rafael Nadal bei der Siegerehrung bittere Tränen. Schluchzend muss er mitansehen, wie sein spanischer Erzrivale an seiner Stelle die Trophäe in die Höhe stemmt. EPA / OLIVER WEIKEN
15. November 2009: Die Schweizer U17-Nati wird in Nigeria Weltmeister. Es ist der erste WM-Titel einer Schweizer Fussball-Auswahl überhaupt. AP / SUNDAY ALAMBA
30. Juli 1966: Englands Captain Bobby Moore präsentiert nach dem ersten und bisher einzigen WM-Titel der Three Lions stolz die Coupe Jules Rimet. WCSCC AP
16. Juli 2011: Der holländische Radprofi Laurens ten Dam stürzt in der 14. Etappe der Tour de France bei der Abfahrt vom Col d'Agnes schwer, fährt mit einem Verband im Gesicht aber trotzdem weiter. Das Bild wird zum Symbol der Leidensfähigkeit der Veloprofis. EPA / KOEN VAN WEEL
29. Januar 2012: Nach ihrem 5:53 Stunden dauernden Fight im Australian-Open-Final gehen Rafael Nadal und Sieger Novak Djokovic doch noch die Kräfte aus. Von Krämpfen geplagt werden ihnen mitten in der Siegerehrung endlich Stühle gebracht, damit sie sich setzen können.
16. Oktober 1968: Mit ausgestreckten Fäusten in schwarzen Handschuhen, dem damaligen Symbol der Black-Power-Bewegung, protestieren Olympiasieger Tommie Smith und der Drittplatzierte John Carlos bei der 200-Meter-Siegerehrung gegen die Diskriminierung der afroamerikanischen Bevölkerung in den USA. AP / ANONYMOUS
28. Juni 2012: Mario Balotelli zeigt im EM-Halbfinal nach seinem zweiten Tor beim 2:1-Sieg gegen Deutschland die Muskeln. AP / VADIM GHIRDA
18. Mai 2013: Die Schweizer Eishockey-Nati jubelt an der WM in Schweden über den Halbfinal-Sieg gegen die USA. Trotz Final-Niederlage gegen Schweden – zum ersten Mal in der Neuzeit holt die Hockey-Nati eine WM-Medaille. KEYSTONE / SALVATORE DI NOLFI
25. September 1988: Ben Johnson entscheidet das ewige Duell gegen Carl Lewis im 100-Meter-Final der Olympischen Spiele 1988 in Seoul in der Weltrekordzeit von 9,79 Sekunden für sich. Später stellt sich allerdings heraus, dass der Kanadier gedopt war und Lewis erbt den Titel. AP / Rick Wilking
22. Februar 1980: Ein Team aus amerikanischen College-Amateuren schlägt bei den Olympischen Spielen von Lake Placid die zu der Zeit als unschlagbar geltende sowjetische Eishockeynationalmannschaft im ersten Spiel der Finalrunde mit 4:3. Weil die USA danach auch Finnland schlagen, gewinnen sie sensationell die Goldmedaille. AP NY
1. Mai 1994: Um 14.17 Uhr findet das schwarze Wochenende von Imola seinen traurigen Höhepunkt. Einen Tag nach dem tödlichen Unfall von Roland Ratzenberger verliert die Formel 1 mit Ayrton Senna den «König der Rennfahrer». Mit Tempo 214 rast der Brasilianer in der Tamburello-Kurve in die Betonmauer und stirbt. AP / PESCI
16. Juni 2010: Die Schweiz schlägt in ihrem WM-Auftaktspiel in Südafrika den Europameister und späteren Weltmeister Spanien sensationell mit 1:0. Das goldene Tor erzielt Gelson Fernandes, die Schweiz scheidet nach einer Niederlage gegen Chile und einem 0:0 gegen Honduras trotzdem vorzeitig aus. KEYSTONE / PETER KLAUNZER
29. Juni 1986: Diego Maradona ist am Ziel seiner Träume. Der argentinische «Goldjunge» darf nach dem 3:2-Finalsieg gegen die BRD im Aztekenstadion von Mexico City den WM-Pokal in die Höhe stemmen. AP NY / WALDAMERO
23. November 2014: Das Schweizer Davis-Cup-Team um Roger Federer und Stan Wawrinka gewinnt dank einem 3:1-Sieg gegen Frankreich den Titel. AP / CHRISTOPHE ENA
9. Juli 1994: Romario, Bebeto und Mazinho feiern nach dem 2:0 im WM-Achtelfinal in den USA gegen Holland mit dem Baby-Jubel die Geburt ihrer Söhne. Brasilien siegt schliesslich 3:2 und wird eine Woche später Weltmeister.
22. Januar 2009: Daniel Albrecht stürzt im Training zur Abfahrt von Kitzbühel beim Zielsprung schwer. Drei Wochen liegt er im künstlichen Koma, ehe er wieder mit der Rehabilitation beginnen kann. 22 Monate nach dem Unfall kehrt er tatsächlich in den Weltcup zurück.
6. Februar 1988: Mit Vinnie Jones von Wimbledon und Paul Gascoigne von Newcastle United treffen in der Premier League zwei Hitzköpfe aufeinander. Raubein Jones soll Supertalent Gascoigne abmelden und versucht ihn mit einem gezielten Griff in die Eier einzuschüchtern.
15. Februar 1988: Pirmin Zurbriggen ist längst der beste Schweizer Skifahrer aller Zeiten, als er bei den Olympischen Spielen in Calgary mit dem Sieg in der Abfahrt seine Karriere krönt. Zwei Jahre später tritt er mit erst 27 Jahren zurück.
14. Juni 1990: Der bereits 38-jährige Roger Milla schiesst Exot Kamerun an der WM 1990 in Italien im zweiten Gruppenspiel mit zwei Toren im Alleingang zum 2:1-Sieg gegen Rumänien. Viel schöner als seine Tore ist sein Jubel: der Tanz an der Eckfahne.
14. Juli 2003: Joseba Beloki und Lance Armstrong jagen in der neunten Tour-de-France-Etappe in der Abfahrt nach Gap dem ausgerissenen Alexander Winokurow nach. Für den Basken endet der Höllenritt im totalen Fiasko, Tour-Favorit Armstrong rettet sich mit einem wilden Ritt im Radquer-Stil über ein Kornfeld.
14. August 1981: Im Bundesliga-Spiel zwischen Werder Bremen und Arminia Bielefeld schlitzt Norbert Siegmann seinem Gegenspieler Ewald Lienen mit dem Stollen den Oberschenkel auf. Ewig in Erinnerung bleibt, wie sich Opfer Lienen danach wild gestikulierend beschwert, dass Täter Siegmann von Trainer Otto Rehhagel zum Foul angestiftet worden sei.
23. April 1994: Bayerns Thomas Helmer schaufelt den Ball im Bundesliga-Spiel gegen den 1. FC Nürnberg mit der Hacke am Tor vorbei. Jeder sieht es. Doch zur Überraschung aller Beteiligten gibt der Schiedsrichter den Nichttreffer zum 1:0. Die Bayern gewinnen 2:1, doch es gibt ein Wiederholungsspiel. Die Bayern siegen 5:0.
5. Juli 2009: Was für ein Luftsprung! Roger Federer wird mit dem epischen Fünfsatz-Sieg gegen Andy Roddick im Wimbledon-Final mit 15 Major-Titeln alleiniger Rekord-Grand-Slam-Sieger. AP / ALASTAIR GRANT
16. Februar 2002: Der krasse Aussenseiter Steven Bradbury wird in Salt Lake City Olympiasieger im Shorttrack – weil alle seine Gegner in der letzten Kurve stürzen. Bradburys Taktik war von Anfang an jene, sich mit Abstand am Ende des Feldes aufzuhalten und auf einen Sturz zu hoffen. Getty Images Europe / Stephen Munday
22. Juni 1981: In der ersten Runde von Wimbledon gibt Schiedsrichter Edward James einen Ball aus, den John McEnroe noch im Feld gesehen hat. Es folgt der spektakulärste Tennis-Ausraster aller Zeiten: «You cannot be serious!» Getty Images Europe
3. April 1999: Bayern München kann bei Borussia Dortmund den entscheidenden Schritt zum Titel machen. Als die Bayern aber bereits nach 32 Minuten 0:2 im Rückstand liegen, brennen bei Torwart-Titan Oliver Kahn die Sicherungen durch. Erst knabbert er Heiko Herrlich an, dann springt er in Kung-Fu-Manier auf Stéphane Chapuisat los. Bongarts / Mark Sandten
18. Oktober 1968: Leichtathlet Bob Beamon hebt an den Olympischen Spielen in Mexiko zum «Sprung ins 21. Jahrhundert» ab. Weiter als seine 8,90 m fliegen nach ihm bis heute nur zwei Athleten. Getty Images North America / Tony Duffy
18. April 1999: «The Greatest» bestreitet im New Yorker Madison Square Garden sein letztes NHL-Spiel. Natürlich skort Wayne Gretzky und wird vom Publikum mit einer Standing Ovation verabschiedet.
17. Juli 2001: Auf der Königsetappe der Tour de France zeigt Lance Armstrong zunächst eine Schwäche, doch beim Anstieg zur Alpe d'Huez lässt er seinen Dauerrivalen Jan Ullrich dann doch stehen. Nicht ohne «Ulle» mit einem schnippischen Blick zurück auch noch zu demütigen.
6. Juli 1980: Björn Borg gewinnt dank einem Fünfsatzsieg im Final gegen John McEnroe zum fünften Mal in Folge in Wimbledon und geht auf die Knie. EPA PA / STR
25. Juni 1986: Diego Maradona scheint im Halbfinal der WM 1986 in Mexiko Unmögliches zu versuchen: Gemäss Foto will er es mit sechs Belgiern gleichzeitig aufnehmen. Doch der Eindruck täuscht: Das berühmte Bild entstand nach einem Freistoss, als die belgische Mauer gerade im Begriff ist, sich aufzulösen.
30. Juli 1966: Auch hier trügt der Schein: Uwe Seeler scheint nach der 2:4-Finalniederlage bei der WM 1966 gegen Gastgeber England geknickt das Feld zu verlassen. Das Bild entstand aber beim Stand von 1:1 zur Pause. Getty Images Europe
5. Juni 1999: Im French-Open-Final führt Martina Hingis gegen Steffi Graf mit 6:4, 2:0 und verliert doch noch. Die «Swiss Miss» kann's nicht fassen und verschwindet total frustriert. Erst dank gutem Zureden ihrer Mutter kehrt sie unter Tränen zur Siegerehrung auf den Platz zurück.
4. August 2012: Nach über zwei Stunden überqueren Nicola Spirig und ihre schwedische Konkurrentin Lisa Nordén im Olympia-Triathlon von London quasi gleichzeitig die Ziellinie. Erst im Fotofinish zeigt sich, dass die Schweizerin hauchdünn die Nase vorn hat. OMEGA / HO
21. Juni 1970: «O rei» Pelé wird mit Brasilien in Mexiko dank einem 4:1-Finalsieg über Italien zum dritten Mal Weltmeister. Der Jubel mit Teamkollege Jairzinho geht in die Geschichte ein.
22. Februar 2005: Roger Federer und Andre Agassi treffen sich auf dem Helikopter-Landeplatz des Luxushotels Burj Al Arab zu einem Showmatch. Das spektakuläre Foto geht um die Welt. EPA / POOL
20. Juli 2015: Der britische Comedian Simon Brodkin bewirft FIFA-Präsident Sepp Blatter an einer Pressekonferenz mit Dollar-Noten und zeigt so, was er und viele Fussball-Fans vom Weltverband und seinem Boss halten. KEYSTONE / ENNIO LEANZA

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