Kanadier, haltet eure Feuerzeuge bereit: 2018 soll Gras legal werden
Bald können Kanadier aufatmen einatmen: 2018 soll Cannabis landesweit legalisiert werden.
Bild: AP/The Canadian Press
Wer in Kanada wohnt, kanadischer Staatsbürger ist und gerne ab und zu die grüne Brille trägt, sollte sich den 1. Juli 2018 im Kalender fett anstreichen. Dann soll Cannabis in Kanada auf Bundesebene legalisiert werden. Bisher war Marihuana lediglich zur medizinischen Verwendung erlaubt.
Wie die Newsplattform CBC News berichtete, will der liberale Premierminister Justin Trudeau am 10. April eine entsprechende Ankündigung machen.
Zwar muss der Gesetzesentwurf in der Folge vom Parlament abgesegnet werden. Das dürfte allerdings reine Formalität sein. Die liberale Regierung unter Trudeau hat in der Cannabis-Frage die Unterstützung von politischen Parteien von rechts bis links.
In der Bevölkerung geniesst die Legalisierung von Cannabis ebenfalls Rückhalt. Eine Umfrage der NRG Research Group ergab, dass 51 Prozent der Kanadier den freien Verkauf von Cannabis befürworten. 33 Prozent der Befragten lehnen eine Legalisierung ab, während 14 Prozent unentschlossen sind.
Die genaue Ausgestaltung des Gesetzes obliegt den Provinzen. Sie bestimmen Regelungen zu Verkauf und Handel, sowie die Preisgestaltung. Die Zentralregierung legt als Untergrenze lediglich 18 Jahre fest.
Wer zum Eigengebrauch Cannabis anbauen will, darf pro Haushalt maximal vier Pflanzen züchten.
Der Cannabis-Boom in Nordamerika geht damit ungebrochen weiter. Nachdem eine Reihe von US-Gliedstaaten Marihuana bereits legalisiert haben, zieht nun also auch der nördliche Nachbar mit.
(wst)
Zum Internationalen Marihuana-Tag: Das sind die schönsten Joints der Welt
Der internationale Marihuana-Marsch wird weltweit in über 100 Städten durchgeführt. Jedes Jahr gibt es einen, der es ein wenig übertreibt ... EPA/EFE / LUIS EDUARDO NORIEGA
Während einer Kundgebung in Rio de Janeiro raucht eine Frau einen Joint. Andere wurden richtig kreativ, wie die folgenden Bilder zeigen. EPA/EFE / Antonio Lacerda
Dieser junge Mann aus Bogotá, Kolumbien, treibt es während der Demonstration schon ein bisschen weiter: Marihuana aus dem Apfel. X02467 / JOHN VIZCAINO
Das ist aber nichts gegen diese Wassermelone-Pfeife – diesmal in Medellín, Kolumbien. Dabei ist die Stadt eigentlich wegen einer anderen Droge bekannt geworden. Einst hatte hier das berüchtigte Medellín-Kartell seinen Sitz, das mit dem Verkauf von Kokain Millionen verdient hat.
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Jetzt haben sich die Kolumbianer offensichtlich aufs Rauchen mit exotischen Früchten spezialisiert: die Ananas-Pfeife. X02140 / FREDY BUILES
Sie, auch in Medellín, serviert Joints auf dem Silbertablett. EPA/EFE / LUIS EDUARDO NORIEGA
Dasselbe auf Afrikanisch: In Südafrika demonstriert ein Mann mit einer riesigen Hasch-Pfeife für die Legalisierung von Cannabis. Als medizinisches Heilmittel darf es hier bereits eingesetzt werden. EPA/EPA / NIC BOTHMA
Was für eine Hanfblüte! EPA/EPA / NIC BOTHMA
Und nun zu den Statement-Joints: Dieser Mann hat für die Demonstration in Mexico City schon ein recht grosses Stück gefertigt. X90174 / HENRY ROMERO
Er hier setzte in São Paulo, Brasilien, eher auf den Durchmesser. EPA EFE / CARLOS VILLALBA R.
Dieser überdimensionierte Joint in Rio de Janeiro ist hingegen nicht zum Kiffen da. AP/AP / Silvia Izquierdo
Zwar mit weniger grossen Joints, aber dennoch bestimmt, forderte man auch in Stuttgart die Legalisierung von Hanf. Der internationale Marihuana-Marsch wurde am 7. März in über 100 Städten rund um die Welt durchgeführt. EPA/DPA / FRANZISKAÂ KRAUFMANN
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