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Fabian Guderitz möchte am liebsten im Erdboden versinken. Bild: www.imago-images.de

Lok-Keeper macht kurz vor Schluss im Aufstiegsspiel den Piplica

Publiziert: 26.06.20, 09:26 Aktualisiert: 26.06.20, 15:04

Leipzig hat ein Team in der Champions League, doch für viele Einheimische ist ein Viertligist die Mannschaft der Stadt: Lokomotive Leipzig. Kommende Saison ist Lok vielleicht immerhin wieder drittklassig, derzeit bestreitet es die Relegationsspiele gegen den SC Verl.

2:2 endete gestern das Hinspiel zuhause – wegen eines schweren Patzers von Goalie Fabian Guderitz. Als wäre er der wiedergeborene Tomislav Piplica liess er sich kurz vor Schluss beim Stand von 2:1 durch eine harmlos wirkende Bogenlampe bezwingen:

Au weia! Video: streamable

«Wir machen ihm den Kopf nicht runter», betonte Lok-Trainer Wolfgang Wolf im MDR. «Wir sind eine Mannschaft und werden sehen, dass wir das in Verl wiedergutmachen.»

Torhüter Gudewitz habe bis dahin gut gespielt, so der Coach, «und dann passiert so ein Lapsus. Das ist grausam für uns und natürlich ein Genickschlag so kurz vor Schluss, aber die Mannschaft hat Moral und steht wieder auf. Ich hätte gerne das 2:1 mitgenommen, aber ich reisse keinem den Kopf ab. Es haben schon andere Spieler solche Fehler gemacht.»

Das Rückspiel steigt am Dienstag. Wo es ausgetragen wird, ist aber noch offen. Verl liegt im Kreis Gütersloh, wo im Fleischbetrieb von Schalke-Boss Clemens Tönnies das Coronavirus ausgebrochen ist. Die Behörden verboten Verl deshalb die Austragung des Spiels im Heimstadion. Möglicherweise steigt die entscheidende Partie um den Aufstieg in die 3. Liga in Paderborn oder in Bielefeld. (ram)

Diese Sportler haben den perfekten Namen für ihre Sportart

Ross County FC: Die drei Torhüter beim schottischen Ross County FC heissen mit Vornamen Ross, Ross und Ross.
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Alan Ball: Mit England Fussball-Weltmeister 1966.
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Melanie Walker: Die Leichtathletin aus Jamaika kann nicht nur schnell laufen, sondern dabei auch noch springen: Sie wurde 2008 Olympiasiegerin über 400 m Hürden. EPA / ROBERT GHEMENT
René Back: Klar, dass du als Eishockey-Spieler mit dem Namen Back kein stürmischer Forward wirst, sondern hinten verteidigst.
Tim Wiese: Bevor der Deutsche zum Wrestler mutierte, war er als Fussball-Goalie da zuhause, wo er hingehört: auf der Wiese. Bongarts / Martin Rose
Toni Lang: Als Langläufer schaffte es der Deutsche in einem Teamsprint aufs Weltcup-Podest. Als er auf Biathlon umsattelte, gelang ihm das Gleiche mit der Staffel. AP / UWE LEIN
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Paddy Driver: Der Südafrikaner fuhr in der Motorrad-WM neun Mal aufs Podest und wechselte dann von zwei auf vier Räder. Bei seinen beiden Starts in der Formel 1 sah er das Ziel beide Male nicht.
Scott Speed: Der Amerikaner versuchte sich erfolglos in der Formel 1: Bei 28 Starts gewann er nie WM-Punkte. Schnell ist Speed dafür im Rallycross, wo er schon drei Mal bei den X-Games siegte. EPA / GERO BRELOER
Brian Passmore: Der ehemalige Eishockey-Profi aus Kanada führt heute seine eigene Nachwuchs-Akademie. Was gelernt wird? Sicher nicht «Dribbel, was du kannst», sondern: «Pass more!»
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Video: SRF / Roberto Krone

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