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«Cats at Work»: Wie Chicago die Rattenplage mit Arbeitskatzen bekämpft

Seit Jahren leidet Chicago unter einer Rattenplage. Statt den Nagetieren mit potentiell gefährlichem Rattengift den Garaus zu machen, wird auf natürlichere Methoden gesetzt: Katzen.

Publiziert: 12.05.21, 15:09 Aktualisiert: 12.05.21, 15:19

Chicago ist nicht nur die Stadt des Windes, sondern auch ... der Ratten. Zum sechsten Mal in Folge thront Chicago an der Spitze der «rattigsten» Städte der USA. Zu diesem Schluss kommt Orkin, ein Unternehmen für Schädlingsbekämpfung.

Nun eilt ein Tierheim zu Hilfe. In einem Versuch, die Rattenplage einzudämmen, hat die «Tree House Humane Society» ein Programm gestartet, das sich «Cats at Work» nennt. Dabei werden verwilderte Katzen in Gebieten ausgesetzt, die besonders unter den Nagetieren leiden.

Die kleinen Nager sind in den Strassen Chicagos nicht gerne gesehen. Bild: shutterstock

Dafür werden die streunenden Katzen zuerst eingefangen und dann im Tierheim kastriert. Danach werden sie in Wohn- und Gewerbegebieten mit hohem Rattenbefall freigelassen, um die Plage auf umweltfreundliche Weise zu beseitigen.

Ins «Cats at Work»-Programm werden nur Katzen aufgenommen, die sich in einem Zuhause oder einem Tierheim unwohl fühlen. Auch Tiere, die nicht in ihr vorheriges Territorium zurückgebracht werden können – beispielsweise aufgrund einer gefährlichen Lage – können Teil des Programms werden. In einem nächsten Schritt werden sie Haus- oder Geschäftsbesitzern zugeteilt. Sobald diese eine Genehmigung für die Arbeitskatze erhalten, sind sie für das Wohlbefinden des Tiers verantwortlich.

«Haus- und Geschäftsbesitzer bieten den Katzen, die für sie arbeiten, Futter, Wasser, Unterkunft und Pflege an. In den meisten Fällen werden die ‹Cats at Work› geliebte Mitglieder der Familie oder des Teams», schreibt das Tierheim auf seiner Website. Wer daran interessiert ist, eine Arbeitskatze gegen die Rattenplage einzustellen, kann sich auf der Seite dafür bewerben.

Eine erfolgreiche Arbeitskatze mit ihrem Fang. Bild: Tree House Animals

Katzen essen normalerweise nicht so viele Ratten, so Sarah Liss, Mitarbeiterin des Tierheims, gegenüber dem Newsportal WGN9. Üblicherweise fangen sie zu Beginn einige der Nagetiere, wenn sie in ihrer neuen «Arbeitszone» freigelassen werden. Doch sobald sich die Katze mit ihrer neuen Umgebung vertraut gemacht hat, muss sie gar nicht mehr so viel tun. Die Katzen schrecken die Ratten nämlich mit ihren Pheromonen – einem Botenstoff, den sie nicht nur wahrnehmen, sondern auch selbst ausscheiden – ab. Das reiche, um die Ratten fernzuhalten, erklärt Liss.

Seit 2012 hat die «Tree House Humane Society» in Chicago über 1000 streunende Katzen platziert. (saw)

Dads, die froh sind, haben sie NUN DOCH ein Haustier

Dad: Okay, wir kriegen einen Hund, aber ihr müsst euch um ihn kümmern. Auch Dad: imgur
Wenn dein Vater doch mehr Gemeinsamkeiten feststellt, als zuerst erwartet. imgur
Papi: Katzen sind seelenlose Wesen, die einem nichts geben. Auch Papi: reddit
«Mein Hund hatte eine Knieoperation. Hier ist er mit meinem Vater, der keine Hunde mag.» imgur
Vater: Die Katze kommt mir aber nicht ins Haus! Auch Vater: imgur
Dad: Mit einem Hund musst du die ganze Zeit Gassi gehen und hast keine Zeit mehr für andere Dinge. Der Hund: imgur
Papi: Das Vieh kommt mir aber nicht auf die Couch, ich habe keine Lust auf die ganzen Haare! Auch Papi: reddit
Und dann zeigt dein Vater doch Herz. Die Userin schreibt: «Eine Katze wollte er nicht. Jetzt hat er ihr einen extra Weg durch den Hof gegraben, weil die Einfahrt noch voller Schnee ist - Prioritäten.» reddit
Dad: Ich bin zu cool für einen Hund ... Dad und Hund später: imgur
Papi: Was kann mir ein Haustier schon geben? Auch Papi: reddit
Und bald wurde aus ihnen ein unzertrennliches Team. imgur
Vater: Ihr könnt eine Katze haben, aber ihr kümmert euch selbst um sie. Auch Vater: *bautihreinhandgemachtesbett* imgur
Er verliert etwas an Glaubwürdigkeit. Der User schreibt zu dem Bild: «Mein Stiefvater wollte die ganze Zeit, in der wir nach einem Kätzchen gesucht haben, kein Kätzchen. Das ist er, 30 Sekunden, nachdem das Kätzchen angekommen ist.» reddit
Dad: Wääh, Hunde stinken immer aus dem Mund und wollen dich dann noch ablecken. Ekelhaft! Auch Dad: twitter
Papi: Mit einem Hund kann ich nicht mal mehr in Ruhe die Zeitung lesen. Auch Papi: reddit
Papi: Okay, aber der Hund gehört euch, ich will nichts mit ihm zu tun haben! Auch Papi:​ imgur
Vater: Entweder ein neues Tablet oder einen Hund, beides gibt es nicht! Auch Vater: imgur
Dad: Nein! Ich hasse Katzen. Auch Dad: imgur
Und Dad sagt immer noch, er mag den Hund nicht. twitter
Vater: Wenn wir schon einen Hund haben müssen, dann einen, der das Haus beschützt. Auch Vater:​ imgur
Papi: Tiere sind dumm und man kann keine Bindung zu ihnen aufbauen! Auch Papi: imgur

Wenn man die Katze wirklich ÜBERALL mitnimmt...

Video: watson / een

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