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Krieg in der Ostukraine

Poroschenko fordert UNO-Friedenskommission

Publiziert: 19.02.15, 02:58 Aktualisiert: 19.02.15, 08:12

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat einen internationalen Friedenseinsatz in der Ostukraine gefordert. Das beste «Format wäre eine von der UNO beauftragte Polizeimission der Europäischen Union», sagte Poroschenko am Mittwochabend.

Petro Poroschenko spricht zu seinen Soldaten. Bild: EPA/PRESIDENTIAL PRESS SERVICE POOL

«Wir sind uns sicher, dass dies die wirksamste und beste Garantie für die Sicherheit wäre», sagte der Präsident zu Beginn eines Treffens mit seinem Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrat in Kiew. Er rechne damit, dass noch am Abend über die Frage entschieden werde, sagte Poroschenko weiter. Dann könne die Ukraine «Konsultationen mit unseren Partnern im Ausland» aufnehmen. 

Trotz eines seit dem Wochenende geltenden Waffenstillstand hatte sich die ukrainische Armee am Mittwoch nach tagelangen erbitterten Kämpfen gegen prorussische Separatisten aus der strategisch wichtigen Stadt Debalzewo zurückziehen müssen. Die Kämpfe gefährden das in der vergangenen Woche mühsam ausgehandelte Friedensabkommen von Minsk. (feb/sda/afp)

Krisengipfel zur Ukraine in Minsk

Angela Merkel und François Hollande freuen sich: In Minsk wurde ein Waffenstillstand vereinbart. X00093 / GRIGORY DUKOR
Dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko steht die Fruede zwar nicht ins Gesicht geschrieben, aber er dürfte ebenfalls erleichtert sein. X90080 / GRIGORY DUKOR
Fast 17 Stunden nach Beginn des Krisengipfels in Minsk sind die Friedensverhandlungen mit einer Einigung zu Ende gegangen EPA/EPA POOL / TATYANA ZENKOVICH / POOL
Kremlchef Wladimir Putin zufolge verständigte man sich auf eine Waffenruhe für das Kriegsgebiet Donbass. EPA/EPA POOL / TATYANA ZENKOVICH / POOL
Die Feuerpause solle ab Sonntag 0.00 Uhr gelten, sagte er nach dem Verhandlungsmarathon mit Kanzlerin Angela Merkel, dem französischen Präsidenten François Hollande und dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko. AP/AP / Sergei Grits
Auch die Separatisten hätten die Einigung unterschrieben. Demnach soll eine Feuerpause ab dem 15. Februar gelten, dann sollen die schweren Waffen von einer vereinbarten Demarkationslinie abgezogen werden. EPA/EPA / TATYANA ZENKOVICH
Der Stand der Verhandlungen in Minsk war zeitweise extrem unübersichtlich. EPA/EPA / TATYANA ZENKOVICH
Überschattet wurde das Treffen von neuer Gewalt in der Ostukraine. Noch am frühen Donnerstagmorgen wurden aus dem Kriegsgebiet neue Kämpfe gemeldet. EPA/REUTERS POOL / VALENTYN OGIRENKO / POOL
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Gastgeber war der weissrussische Präsident Alexander Lukashenko. EPA/EPA POOL / TATYANA ZENKOVICH / POOL

Debalzewe in der Ostukraine wird evakuiert

Flucht aus dem umkämpften Debalzewe: Einheimische packen ihr Auto und verlassen die ostukrainische Stadt. X00550 / GLEB GARANICH
Die Einwohner nutzen die derzeitige Waffenruhe, um den umkämpften Ort zu verlassen. X00550 / GLEB GARANICH
Auch 30 Busse sind bei der Evakuierung der Stadt im Einsatz. X90156 / MAXIM SHEMETOV
Eine Frau füttert Tauben: Im Hintergrund sind die Spuren der Kämpfe deutlich sichtbar. X00550 / GLEB GARANICH
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AP/AP / Evgeniy Maloletka
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