Aktuelle Themen:

Weisses Haus will Trumps Kopf am Mount Rushmore in Stein meisseln – er findet: «Gute Idee»

Publiziert: 10.08.20, 10:50 Aktualisiert: 10.08.20, 14:08

Ein Mitarbeiter des Weissen Hauses soll letztes Jahr mit dem Büro der Gouverneurin von South Dakota Kontakt aufgenommen haben. Um sich nach dem Verfahren für das Hinzufügen weiterer Gesichter zu erkundigen. So berichtet es zumindest die New York Times unter Berufung auf einen republikanischen Beamten, der das Gespräch mitverfolgt haben soll.

Keine Überraschung für die Gouverneurin von South Dakota, Kristi Noem, ebenfalls Republikanerin. Ihr zufolge habe der Präsident bereits bei ihrem ersten Treffen im Weissen Haus im Jahr 2018 gesagt, dass dies sein Traum sei.

Der Mount Rushmore aus Sicht von Trump-Fan und Maler Jon McNaughton

Sie erzählte die Anekdote gegenüber Argus Leader: «Er sagte: ‹Kristi, komm her, gib mir die Hand.› Ich schüttelte ihm die Hand und sagte: ‹Mr. President, Sie sollten mal nach South Dakota kommen. Wir haben Mount Rushmore.› Und er antwortete: ‹Wissen Sie, dass es mein Traum ist, mein Gesicht auf dem Mount Rushmore zu haben?›» Noem dachte, dass Trump einen Witz mache, und lachte. Aber: «Er lachte nicht, er war total ernst.»

Als Donald Trump das Monument anfangs Juli besuchte, um seine Rede zum Unabhängigkeitstag zu halten, begrüsste ihn Noem mit einem Miniaturmodell des Mount Rushmore, inklusive einem fünften Gesicht – natürlich von Trump.

In der Nacht auf Montag äusserte sich nun Trump selbst zur Thematik. «Fake News», kommentiert er die Geschichte auf Twitter. Er habe nichts dergleichen vorgeschlagen. Aber:

«Basierend auf all den vielen Errungenschaften der letzten dreieinhalb Jahre – vielleicht mehr als jede andere Präsidentschaft – tönt es nach einer guten Idee.»

Übrigens: Es spielt gar keine Rolle. Der Raum neben George Washington wirkt auf den ersten Blick zwar nach einem geeigneten Platz, aber die Beschaffenheit des Steins ist nicht stabil. Ausserdem sei das Monument vollendet, es repräsentiere die ersten 150 Jahre der USA. Zusätzliche Individuen werden nicht aufgenommen, heisst es von Seiten des Nationalparks. Auch wenn bei jeder Präsidentschaft wieder die Frage aufkomme.

(jaw)

Die Karikaturisten dieser Welt zu Trumps Wahl

Trump gewinnt die Wahl zum Präsidenten: Seine Gegner rannten bei ihm gegen eine Wand. Bild: Ben Garrison für GRRRGRAPHICS.com
The Donald zieht also in das Weisse Haus. Bild: «The Telegraph»
Warum sehen diese beiden Knöpfe so gleich aus? Bild: Chabatte für «The New York Times»
Der Rote Knopf ist ein grosses Thema in den Karikaturen nach der Wahl.
Er kriegt sie alle. Bild: deAdder
Das böse Erwachen. Bild: David Rowe
Anlehnung an «Shining». Clinton hält Florida in der Hand. Bild: David Rowe
Trump hat eingeschlagen wie ein Komet. Bild: Latuff für hunasotak.com
Die USA schrecken die Welt aus ihrem Schlaf. Bild: Chapatte für «The New York Times»
Was bleibt, ist die Flucht. Bild: ygreck
Zweifel in Grossbritannien, Zweifel in Kolumbien, Zweifel in den USA? Bild: Hilde
Immerhin sagt er, wie es ist. Bild: Paul Noth
Ein weiterer Cartoon aus dem Wahlkampf, als der KKK seine Unterstützung für Trump bekannt gab. Bild: Cagle Cartoons
Auch Clinton kriegt ihr Fett weg. Bild: Catalino für creators.com

Interviewer treibt Trump mit Fakten in die Enge

Video: watson / leb

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben