Bargeld-Zahlungen mit dem Handy
Samsung kauft Anbieter für mobiles Bezahlen und bedrängt damit Apple
Samsung will mit einem eigenen Bezahldienst auf Smartphones den Kampf gegen das Konkurrenzsystem Apple Pay aufnehmen. Der südkoreanische Konzern kauft nach eigenen Angaben vom Mittwoch LoopPay. Details der Transaktion wurden nicht bekannt.
LoopPay wendet eine Technik an, die Magnetstreifen von Kredit- und Bankkarten imitiert. Mit dem Dienst sollen Nutzer bestimmter Samsung-Smartphones in Geschäften anstelle mit Bargeld oder Kreditkarte mit ihrem Handy bezahlen können.
Samsung war bereits an LoopPay beteiligt wie auch der Kreditkartenanbieter Visa. Der iPhone-Hersteller Apple bietet seit September einen eigenen Bezahldienst an. Dieser kann aber nur von Nutzern eines iPhone 6 oder iPhone 6 Plus genutzt werden. (feb/sda/reu)
Superschneller Mini-Speicher von Samsung
Samsung Portable SSD: Die neue externe SSD des koreanischen Unternehmens wurde Anfang Januar auf der CES in Las Vegas vorgestellt. Ihre Grundfläche entspricht ungefähr einer Kreditkarte, ihr Gewicht liegt bei knapp 30 Gramm.
Taschentauglich: Aufgrund der kleinen Bauform passt die Portable SSD auch in eine Hosentasche. Bedienelemente gibt es nicht. Einzig eine winzige LED, rechts neben der USB-Buchse, gibt Auskunft über den Status der SSD.
Spezialanfertigung: Nur elf Zentimeter ist das Anschlusskabel lang. Laut Samsung wurde die Länge gewählt, weil sie "einen guten Kompromiss aus geringen Abmessungen und Praxistauglichkeit" darstellt.
Passt: Tatsächlich macht sich das Anschlusskabel im Alltag sehr gut. Weil es relativ starr ist, bleibt die SSD immer in ihrer Position.
Geschwindigkeitschub: Auf unserem Test-Macbook installierten wir von Samsungs SSD aus einen sogenannten SAT-Treiber, der für mehr Geschwindigkeit sorgen soll.
Verschlüsselung auf Wunsch: Um vertrauliche Daten vor Unbefugten zu schützen, lässt sich eine 256 Bit starke AES-Verschlüsselung für die gesamte SSD aktivieren.
Übersicht: Ein kleines Zusatzprogramm gibt Auskunft über den aktuellen Status der SSD.
Samsung Gear S im Test
Die neue Smartwatch von Samsung hat ein mit zwei Zoll Diagonale ungewöhnlich grosses Display. Das Design lässt sich variieren.
Auf der Innenseite der Uhr findet man neben dem mittlerweile üblichen Pulsmesser einen Steckplatz für eine Nano-Sim-Karte.
Das Armband der Gear S lässt sich ohne Werkzeug flink auswechseln. Nützt aber derzeit nicht viel, weil es bisher keine Austauschbänder von Drittherstellern gibt.
Wie viele aktuelle Smartphones bietet auch die Gear S einen Energiesparmodus. Er verlängert die Akkulaufzeit, indem er einige Funktionen abschaltet und die Bildschirmdarstellung auf Schwarzweiss reduziert.
Helligkeit und Lautstärke lassen sich über ein Schnellzugriffsmenü einstellen. Die Funktion «Nicht stören» schaltet alle lärmenden Mitteilungen ab.
Mit einem Wisch nach links gelangt man zu einer Übersicht, die anzeigt, in welchem Bereich wie viele neue Mitteilungen angekommen sind. Hier ist gerade alles abgearbeitet.
Die Uhr kann Schritte zählen, sportliche Aktivitäten erfassen, den Puls und die Schlafdauer messen. Und sie gibt Auskunft über die Intensität der Sonneneinstrahlung.
Der Schrittzähler funktioniert ebenso wie auf den Samsung-Smartphones: Er errechnet die gelaufene Strecke und schätzt den Kalorienverbrauch.
Weil das Display relativ gross ist, sind Texte besser lesbar als auf kleineren Smartwatches. Wer mag, kann eine kleinere Schrift einstellen.
Die Kalenderübersicht kann immerhin als grobe Orientierung dienen. Viel Platz für Erklärungen bietet sie nicht.
Auch E-Mails lassen sich recht gut auf der Samsung-Uhr lesen. Sie zu beantworten …
… ist auf der winzigen Bildschirmtastatur allerdings eine Herausforderung, auch wenn dies vergleichsweise gut funktioniert.
Apps machen mehr draus: Zwar lassen sich auf der Gear S keine Android-Apps nutzen, dafür gibt es aber schon eine brauchbare Anzahl kompatibler Tizen-Apps.
Alles was geht: Sogar eine Version des Opera-Webbrowsers gibt es für die Gear S. Besonders nützlich ist der Browser allerdings nicht, zumal er sich Webseiten gegenüber als Desktop-Browser ausgibt.
Das geht natürlich auch: Im Grunde ist die Samsung-Uhr ein winziges Smartphone, mit dem man auch telefonieren kann.
Statt via Mobilnetz kann die Uhr auch per W-Lan online gehen. Die Authentifizierung mit Namen und Passwort, die unser Redaktions-W-Lan verlangt, klappte leider nicht.
Einige Funktionen und Apps lassen sich nur nutzen, wenn die Uhr mit einem Smartphone verbunden ist.
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