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Die PSG-Spieler jubeln mit dem Fans vor dem Stadion. Bild: AP

Erst die Ansage «Jetzt demütigen wir diese Hurensöhne» – dann die Ekstase mit den Fans

Publiziert: 12.03.20, 09:11 Aktualisiert: 12.03.20, 13:34

Paris Saint-Germain ist sich nicht gewohnt, über ein Weiterkommen in der K.o.-Phase der Champions League zu jubeln. Wohl deshalb wird der Sieg gegen Borussia Dortmund so richtig ausgekostet.

Erst provozierte Neymar beim 1:0 mit einer Imitation des Haalands-Jubels aus dem Hinspiel. Nach der Partie zog dann die ganze Mannschaft nach und zeigte sich in Meditations-Pose.

Doch damit nicht genug. Die Fussball-Seite «bitbol.la» berichtet, was PSG-Spieler Angel di Maria nach dem 2:0 seinen Teamkollegen zugerufen haben soll. «Vamos a humillar a estos hijos de puta» – «Jetzt demütigen wir diese Hurensöhne.» Der Argentinier ergänzte: «Wir müssen sechs oder sieben Tore schiessen, so viele wie möglich.»

Es blieb schliesslich bei den zwei Toren, diese reichten PSG jedoch, um das 0:1-Handicap aus dem Hinspiel wett zu machen. Deshalb konnte nach der Partie auch Di Marias Landsmann Mauro Icardi nachziehen und rief in Richtung der BVB-Spieler: «Wer feiert jetzt, ihr Hurensöhne.»

Auch beim Yoga-Foto ist es zu hören: «Por hijo de puta.»

Weil die Partie wegen des grassierenden Coronavirus als Geisterspiel ausgetragen wurde, konnten die PSG-Spieler nicht mit ihren Fans feiern. Zumindest vorerst nicht. Denn allen voran Angel di Maria liess es sich nicht nehmen, nach der Partie zu feiern, als hätte PSG bereits den Titel gewonnen.

PSG-Verteidiger Layvin Kurzawa setzte noch einen drauf und liess es sich nicht nehmen, mitten im Pulk aus Fans zu feiern.

(zap)

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Türkei: Galatasaray (zum 22. Mal) EPA/EPA / ERDEM SAHIN
Deutschland: Bayern München (zum 29. Mal) dpa / Sven Hoppe
Belgien: KRC Genk (zum 4. Mal)
Holland: Ajax Amsterdam (zum 34. Mal) EPA/ANP / OLAF KRAAK
England: Manchester City (zum 6. Mal) EPA/EPA / JAMES BOARDMAN
Spanien: FC Barcelona (zum 26. Mal) EPA/EFE / Alberto Estevez
Italien: Juventus Turin (zum 35. Mal) EPA/ANSA / ALESSANDRO DI MARCO
Frankreich: PSG (zum 8. Mal) AP/AP / Michel Euler
Schweiz: BSC Young Boys (zum 13. Mal) BSC YOUNG BOYS / THOMAS HODEL
Russland: Zenit St.Petersburg (zum 5. Mal) EPA/EPA / ANATOLY MALTSEV
Kroatien: GNK Dinamo Zagreb (zum 20. Mal) EPA/EPA / ANTONIO BAT
Serbien: Roter Stern Belgrad (zum 9. Mal)
Schottland: Celtic Glasgow (zum 50. Mal) AP/PA / Jeff Holmes
Dänemark: FC Kopenhagen (zum 13. Mal)
Österreich: Red Bull Salzburg (zum 13. Mal)
Griechenland: PAOK Saloniki (zum 3. Mal) AP/AP / Giannis Papanikos

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