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«Spekulativer Angriff»

Argentinien wendet sich im Schuldenstreit an Aufsichtsbehörde



Im Schuldenstreit mit US-Hedgefonds schaltet Argentinien seine nationale Aufsichtsbehörde ein. Das Wirtschaftsministerium bat die Behörde am Freitag, eine Untersuchung einzuleiten, welche zeigen soll, ob die Fonds einen «spekulativen Angriff» auf das Land verüben.

Um dies zu ergründen, solle die argentinische Aufsicht Informationen aus den USA anfordern, teilte das Ministerium mit. Der Schritt richtet sich gegen das juristische Vorgehen der US-Hedgefonds. Der Gerichtsstreit zwischen der drittgrössten lateinamerikanischen Volkswirtschaft und den Fonds ist eine Spätfolge der argentinischen Staatspleite vor zwölf Jahren.

Während in den folgenden Jahren die meisten Gläubiger auf einen Grossteil ihrer Forderungen verzichteten und ihre Anleihen umtauschten, kauften die Hedgefonds NML Capital, Elliott Management und Aurelius Capital Management die ursprünglich ausgegebenen Bonds mit einem kräftigen Abschlag und verlangen jetzt die komplette Auszahlung. Argentinien kann sich dies nach eigener Darstellung nicht leisten. (aeg/sda/reu)

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