Argentinien
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Argentiniens Präsidentin schlägt zurück

Kirchner wettert gegen Spekulanten: «Wirtschaftliche Terroristen, die Armut, Elend und Hunger bringen»



Im Konflikt Argentiniens mit US-Hedgefonds hat Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner die Vereinten Nationen aufgerufen, Attacken von Finanzspekulanten zu stoppen. In ihrer Rede vor der UNO-Vollversammlung in New York beschimpfte die argentinische Staatschefin die Investoren am Mittwoch als «wirtschaftliche Terroristen, die Armut, Elend und Hunger bringen».

Diese «Geier-Fonds» seien nicht nur eine Bedrohung für ihr Land, sondern für die ganze Welt, sagte die argentinische Präsidentin weiter.

Fonds beharrten auf Rückzahlung

Argentinien darf nach einem Gerichtsurteil andere Gläubiger nicht bedienen, solange es seine Schulden bei New Yorker Hedgefonds nicht beglichen hat. Das Land ist deshalb zahlungsunfähig. Die Fonds hatten sich nach der Staatspleite Ende 2001 mit Anleihen eingedeckt und auf volle Rückzahlung geklagt, obwohl die meisten anderen Anleger Umschuldungen zustimmten.

Die UNO hatte auf Betreiben Argentiniens und der Gruppe der 77 Entwicklungsländer bereits vor zwei Wochen mit breiter Mehrheit eine Resolution für ein Rahmenwerk zur geregelten Abwicklung von Staatspleiten verabschiedet. Die für die internationalen Anleihemärkte wichtigen Länder USA, Grossbritannien und Japan stimmten jedoch gegen die Resolution. (sda/dpa/tat)

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